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Harry Potter

Sonntag, 6. Dezember 2009

Harry Potter and The Deathly Hallows - Trailer

Nach einem kurzen Intro mit Interviews folgt der Trailer zum 7 Harry Potter (und die Heiligtümer des Todes):




via Mugglenet.com

Dienstag, 3. November 2009

Harry Potter Fanfiction: Comics

Hermine und Harry, Ron und Harry und alle mit Draco ... Meine Meinung zur üblichen Harry Potter Fanfiction habe ich ja zu Genüge kundgetan.

Heute möchte ich ein Subgenre vorstellen - Harry Potter Cartoons bzw. Comics. Auch hier ist (homoerotischer) Slash das dominierende Genre, wobei die Geschichten sich meistens um Draco Malfoy ranken. Die Entwicklung Dracos im Laufe von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes wird von fast allen Zeichnern allerdings gekonnt ausgeblendet. Dies lässt zwei Interpretationsmöglichkeiten zu: Entweder alle Comics wurden vor 2007 gezeichnet und die Fanfiction anschließend kam praktisch zum Erliegen - oder dem Charakter wird von seinen Bewunderern ein Seitenwechsel, wenn auch aus Oportunismus, nicht zugestanden. The dark side is strong with this one.

Eine kleine Auswahl von Harry Potter Fanart: Und zum Schluss noch die Harry Potter Folge der Simpsons:



Dienstag, 6. Oktober 2009

Oppugno

Nein, J. K. Rowling hat in nächster Zeit wohl kaum vor, ihren Lesern kleine gelbe Vögel auf den Hals zu senden - statt dessen zwitschert sie nun selbst via Twitter.

Im Potterversum ist sie übrigens nicht das einzige Vögelchen:

Mittwoch, 22. Juli 2009

Wenn Harry Potter im Gute Zeiten – Schlechte Zeiten Universum spielen würde…

Hätte J. K. Rowling vielleicht so etwas geschrieben...

Harry P., lebt nach dem tragischen Tod seiner Eltern bei den Dursleys. Seine Tante Petunia hasst ihn, da sie annimmt, Harry sei in Wirklichkeit der uneheliche Spross einer heißen Liebesnacht zwischen Vernon und ihrer Schwester Lily. Vernon hasst ihn, da er weiß, dass Petunia ihm seine Affäre längst verziehen hätte, wenn Harry sie nicht ständig daran erinnern würde. Dudley ist eifersüchtig, da James Potter eine Art Rockstar war, während sein Vater immer nur Bürogeschichten erzählt.

Als Professor Dumbledor, Direktor von Hogwarts, Harry abholen möchte, fürchten die Dursleys, das dieser auf das Kindergeld für Harry aus ist. Sie kämpfen tapfer, unterliegen aber den fiesen Tricks, des Kraftprotzes Hagrid. Der erschleicht sich mit Geschenken, Süßigkeiten und Märchen das Vertrauen des Jungen, um ihn als Druckmittel zu seiner Rehabilitierung als Zauberer einzusetzten. Gemeinsam mit Professor Dumbledore arbeitet er an Hogwarts 2.0, um nach dem katastrophalen Abschneiden bei der letzten Pisa Studie bei Presse und Eltern zu punkten.

Das Marketingkonzept scheint aufzugehen: Bereits im Zug zeigen sich alte Zaubererfamilien, wie die Malfoys und die Weasleys geehrt, mit dem Auserwählten die Schulbank drücken zu können. Nicht ganz so begeistert sind verschiedene Lehrer, deren Kampagne Reformen statt Namen nun endgültig gescheitert zu sein scheint.

So erweist sich Harry schnell als durchschnittlicher Schüler. Um seinem Vater und dessen Freunden nachzueifern gründet Harry mit zwei Freunden eine Gang. Er und seine Freunde bekämpfen sich mit den rivalisierenden Slytherin um den Snob Draco Malfoy. Allerdings hat Harry wenig Zeit, da er seine gesamte Energie in sportlichen Erfolgen umsetzt und nur mit Hilfe seiner Freundin Hermine mit Ach und Krach das Schuljahr schafft.

Allerdings ist das sowieso egal, da ein furchtbares Verbrechen kurz vor Schuljahrsende Hogwarts erschüttert...

To be continued

Samstag, 18. Juli 2009

Heute ist es so weit

und zum Einstimmen auf Harry Potter und der Halbblutprinz ein recht kniffeliges Quiz der Moviepiloten:

Sonntag, 28. Juni 2009

Wo ist Hogwarts?

Wer Hogwarts besuchen möchte, aber den Zug auf dem Gleis 9 3/4 knapp verpasst hat, könnte auch zu einem der Drehorte fahren. Alnwick war neben Oxford University, Gloucester Cathedral, Durham Cathedral und Christ Church College ein Drehort in Harry Potter und der Stein der Weisen (während des ersten Flugunterrichts gut zu verfolgen):



Credits: 1975Pontiac

bzw. in Harry Potter und die Kammer des Schreckens (der Anflug auf Hogwarts mit dem fliegenden Auto):



Im realen Leben sieht das Anwesen, das auch schon für andere Filme, wie Elisabeth als Kulisse diente, so aus:



Glaubt man Wikipedia wird man auch im Halbblutprinzen wieder einen Teil des Castles bestaunen können.

Diesen und 11 andere Orte aus Filmen wie Session 9, V for Vendetta oder Shining stellt Web Urbanist in seinem Beitrag 12 real life locations behind out of this world films vor. Es ist erstaunlich, wie surreal normale Orte wirken können, wenn man Filmbilder im Kopf hat.

Mittwoch, 11. März 2009

Pottermania

Ohne Harry Potter würden die Märchen von Beedle dem Barden wohl kaum jemanden hinter dem Ofen hervorlocken. Daher wird auch verzweifelt das gesammelte Potterversum bemüht - Hermine soll übersetzt haben, sämtliche Malfoys haben sich darüber aufgeregt. Warum eigentlich fragt man sich?

Cover Beedle Barde

Die fünf Märchen sind nette Geschichten. Es gibt bessere, allerdings auch jede Menge schlechtere. Leider sind sie längst nicht so phantasievoll wie die Harry Potter Reihe. Die Illustrationen sind nett, es hätte ein angenehmes Kinderbuch für einen guten Zweck werden können. Was aber wirklich nervt sind die endlosen Kommentare Dumbledores. So bleiben knapp 45 der 100 Seiten den fünf Märchen überlassen, der Rest wird mit pseudowitzigem oder pseudowissenschaftlichem (Würg) Gewäsch gefüllt. Anscheinend scheint das Gift dem Schulleiter bereits stark zu gesetzt zu haben, ansonsten müsste man ihm den Orden des Merlins für diese Fehlleistung glatt aberkennen.

J. K. Rowling
Die Märchen von Beedle dem Barden
Carlsen Verl.
12,90 €
ISBN 978-3551599995

Freitag, 6. März 2009

Harry Potter und der Halbblutprinz

Nach langer Wartezeit ein neuer Trailer



HalbblutDirekt

Mittwoch, 30. Juli 2008

Harry Potter und der Halblbutprinz

Der erste Trailer des Half-Blood Prince gibt schon einen ersten Vorgeschmack, wie düster der neue Harry Potter sein wird:



Credits: TheTrailerSiteDOTcom

Samstag, 17. Mai 2008

Che Potter

Die, die Angst vor ihm haben nennen ihn den Unerwünschten. Die, die ihn bewundern flüsternd den Auserwählten. Im Laufe der Zeit haben eine Reihe von Menschen sich diesen schmalen Grad zwischen Hass und Hoffnung verdient. Im folgenden wollen wir untersuchen, ob uns Harry den Status eines wahren Revolutionärs verdient.

Che Guevara Harry Potter

Was ist also ein Revolutionär?

Ein radikaler und rapider sozialer Wandel (»Revolution«) knüpfte sich auch an erfolgreiche politische, oft auch charismatische Persönlichkeiten, deren soziologische Urteilskraft sich eher nur implizit erschließt, deren soziale Wirkung jedoch bewusst und gewollt revolutionär war. (Quelle Wikipedia s.u.)

Ein Revolutionär ist also charismatisch, erfolgreich und sticht aus der Masse hervor. Sein Konterfei findet sich irgendwann auf T-Shirts, sein Name ziert Straßen und Plätze. Er oder sie hat seine persönlichen Interessen einer Idee geopfert. Jemand hat ein Interesse daran, ja vielleicht sogar bereits Anstrengungen unternommen, unseren Revolutionär zu töten. Vielleicht war auch er erfolgreich. Immerhin begründet nichts so sehr den Ruhm, wie ein vorzeitiges tragisches Ende.

Trägt also Harry die Züge eines Revolutionärs in sich? Harry schafft es immer wieder Menschen von sich zu begeistern. Zwar fehlt ihm die akademische Brillanz von Hermine und das gute Aussehen von Gilderoy Lockhart. Trotzdem schafft er es immer wieder Menschen zu begeistern. Stehen zu Anfang nur Hermine und Ron zu ihm beschert ihm bereits sein erster Kampf gegen den noch geschwächten Lord Voldemort mit Colin Creevey seinen ersten Fan. Später gelingt es ihm mit der D.A. eine terroristische Einheit aufzubauen. Gegen den erklärten Willen der direkten Vorgesetzten, der Schulleitung sowie der gewählten Regierung lernen die Schüler den bewaffneten Widerstand. Sie ist die Keimzelle seines Aufstands in Hogwarts. Die DA wird sich in Harry Potter und die Heiligtümer des Todes den Deatheatern trotz ihrer Unterzahl entgegenstellen. Trotzdem ist die DA nur eine Revolution light ein Aufstand von Teenagern, der durch die Entdeckung von Dolores Umbridge fast ausgehoben wird. Nur mit Hilfe einer List gelingt die Befreiung. Allerdings geht die kleine revolutionäre Zelle später im "Dachverband" des Phönixordens auf. Ähnlich wie in einer politischen Partei helfen Harry, Ron und Hermine ihre Führungsrollen in der Nachwuchsorganisation hier kaum. Sie werden zu Handlangertätigkeiten heran gezogen und nur selten in die Aktionen des Ordens eingeweiht. Daher ist eine erneute Abspaltung, wie sie in Harry Potter und die Heiligtümer des Todes erfolgt, nur die logische Konsequenz.

Was aber hat Harry bewogen sich gegen die bestehende Ordnung aufzulehnen? Welche Idee trieb ihn an?

Bis zur Französischen Revolution war die Idee hinter einer gesellschaftlichen Umwälzung stets die Rückkehr von einer korrumpierten Gesellschaft zur alten Tugend. Auch Harry und seine Anhänger träumen von der alten, friedlichen Zeit, die sie nie gekannt haben. Sie glauben an die friedliche Koexistenz von Muggeln und Zauberern und an ein freies, selbstbestimmtes Leben. Stärker noch als die Freiheit wird bei Harry Potter jedoch stets die Gleichheit betont, egal ob es sich um alte Zaubererfamilien, Muggelgeborene, Squibs oder Menschen sind. Sie verteidigt er gegen die Rassenlehre der Deatheater. Die anderen Ideale der französischen Revolution Freiheit und Brüderlichkeit werden dem untergeordnet. Der Freiheitswille Harrys lässt sich anhand der vielen Regelverstöße festmachen. Er begehrt gegen die gesellschaftliche Ordnung auf, wenn sie ihm unlogisch erscheint. Andererseits akzeptiert er den Richterspruch Dumbledores oder McGonagalls stets. Es handelt sich also nicht um pubertäre Opposition sondern aus Überzeugung. Das Gebot der Brüderlichkeit findet sich in der Nächstenliebe wieder. Harry opfert sich in seiner Quest für die Liebe. Egal ob Menschen- oder Mutterliebe, J.K. Rowling setzt sie als Gegengewicht gegen Gewalt, Rassismus und Egoismus und begreift sie als wahre Triebfeder von Harrys handeln. Dabei muss er allerdings seine eigenen Gefühle wie ein wahrer Held dem Ideal unterordnen - er verlässt Ginny Weasley in Harry Potter und der Halbblutprinz um sie zu beschützen.

Ein Revolutionär wird allerdings auch anhand des Widerstandes gemessen, der seiner Idee entgegengebracht wird. In diesem Fall ist Potter selbst das Symbol einer Idee, bevor er selbst sie verstehen geschweigen denn verbreiten kann. Harry muss sich bereits früh mit seinen Gegnern auseinander setzen. Sei es der Angriff bei dem seine Eltern starben und das damit verbundene erste Wunder, dass ihm eine Narbe und dem Rest der Welt zehn ruhige Jahre bescherte oder die dann einsetzenden kleinen Angriffe und Nadelstiche, die sich von Band zu Band steigern. Hier ein Dementorangriff, dort eine Verleumdung - abgesehen von den Attacken von Lord Voldemort selbst kämpft Harry mit einer immer kleineren Schaar von Getreuen gegen übermächtige Feinde. Ist zu Anfang Voldemort noch schwach und Harry in der Lage sich mit Freunden und Lehrmeistern eine Unterstützungsbasis aufzubauen wird das Gleichgewicht immer weiter zu Gunsten der dunklen Seite verschoben. Er selbst wird vom Volkshelden zur Persona non grata. Den Höhepunkt des Märtyrertums erreicht er in seiner Selbstopferung in Harry Potter und die Heiligtümer des Todes.

Der eigentliche Erfolg der Idee ist übrigens für den Status als Revolutionär weitgehend unwichtig. Die Bedeutung zeigt sich daran, ob sich die Menschen- und Zauberwelt an die Taten erinnert. Sieben Bücher, acht Filme und unzählige Merchandising Artikel sollten uns dabei helfen.

Che Guevara

Das beste Beispiel wie wenig der tatsächliche Erfolg am Kultstatus eines Revolutionärs rütteln kann ist übrigens Che Guevara. Ein schmächtiger kleiner Kerl - wie Harry. Nach seinem Medizinstudium reiste er durch Südamerika und begann durch die Geschichten der Völker den Kapitalismus zu verabscheuen, den er als die Wurzel allen Übels brandmarkte. Harrys Zeit in Hogwart kann ebenso als ein Aufbruch in eine erwachsene, neue Welt verstanden werden, der Ideen und Geschichten er aufsaugt. Er lernt hier die Deatheater und ihre Ideen kennen und verabscheuen, obwohl er von den Malfoys in Versuchung geführt wird. Che Guevaras Kampf in Kuba könnte mit Harrys Kampf im Ministerium und der Suche nach den Horkruxen verglichen werden. Allerdings erspart Rowling ihrem Helden ein Scheitern im realen Sozialismus - Che Guevaras gelingt es nicht seine recht naiven wirtschaftlichen Vorstellungen umzusetzen. Castro entzieht ihm das Amt des Industrieministers. Ches Idee der sozialistischen Revolution führt ihn in den Kongo und nach Bolivien. Dort wird er - angeblich mit Hilfe des CIAs - hingerichtet. Sein Tod macht ihn - hier wieder die Parallele zu Potter - zu einem Märtyrer. Allerdings ist seine Wiederauferstehung wesentlich weniger prosaisch: Heute bietet ihn der von ihm so verabscheute Kapitalismus auf T-Shirts und Stickern als Stilikone feil. Kauf dir dein Stück gelebten Marxismus. Potters Revolution endet zwar ebenso in einem Blutbad, jedoch mit einem Sieg für die Sache. Die Deatheater inklusive Voldemort werden ausgeschaltet. Ob für immer ist nicht bekannt. Harry kann so als Ex-Revolutionär in den Ruhestand treten. Ein Leben im Mittelmaß sei ihm gegönnt - ein Nine-to-five Job klingt für einen Che Potter doch fast revolutionär.

Quellen:
Wikipedia Eintrag Che Guevara
Wikipedia Eintrag Revolution
Rowling, J. K.: Harry Potter und der Stein der Weisen
Rowling, J. K.: Harry Potter und die Kammer des Schreckens
Rowling, J.K.: Harry Potter und der Orden des Phönix
Rowling, J.K.: Harry Potter und der Halbblutprinz
Rowling, J.K.: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

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