Filmmusik

Samstag, 11. Oktober 2008

Temp Track

Normalerweise entstehen Score und / oder Soundtrack wenn der Film bereits fertig gestellt worden ist. Regisseur und Komponist gehen den Rohschnitt durch und diskutieren welche Szene untermalt werden soll und wie sie sich anhören sollte. Manche Regisseure wünschen jedoch vorher bereits eine musikalische Unterlegung. Dafür werden bereits existierende Musikstücke in den Rohschnitt integriert - die sogenannten Temp Tracks.

Cutter und Regisseur können verschiedene Musik / Bildkombinationen sowie Schnitttempi kostensparender und risikoloser testen, als wenn für jede Möglichkeit erst Musik in Auftrag gegeben wird. Der Regisseur kann sich einen Eindruck von der emotionalen Wirkung des späteren Films verschaffen. Auf diese Weise kann der Regisseur außerdem dem Komponisten seine Vorstellungen besser erläutern.

Die Gefahr bei dieser Methode ist, dass der Komponist stark von den Temp Tracks beeinflusst wird. Er soll sich an ihnen anlehnen, sie jedoch nicht plagiieren. Dadurch wird seine Kreativität eingeengt.

Ein Beispiel wäre John Williams Holiday Flight aus Kevin Allein zu Hause:



Credits: : ChuckMcKnightDotCom

bei näherem Hinhören erkennt man gleich den Russischen Tanz aus dem Nussknacker von Tschaikowski:



Credits: hfann

Allerdings fügt sich Williams nur in eine lange Reihe illustrer Komponisten wie John Debney, John Ottman, Marco Beltrami, Joseph LoDuca, Grame Revell mit ein. Eine ausführliche Analyse von Luke Goljan findet ihr hier:

1. Teil, 2. Teil und 3. Teil.

Es gibt Filmfans, die sich einen Sport daraus machen, Temp Tracks zu entdecken.

Es kann auch passieren, dass dem Regisseur die Temp Tracks so gut gefallen, dass auf einen individuellen Score verzichtet wird. So geschehen bei 2001: Odyssee im Weltraum für den ursprünglich Alex North engagiert war. Stanley Kubrick verwendete jedoch ein Potpourri von György Ligeti, Richard Strauss und Aram Chatschaturjan.

Hier die Schlussszene mit Also sprach Zarathustra von Strauss:



Credits: hawkbad360

Quellen:

Wikipediaeintrag
Scorepedia

Sonntag, 21. September 2008

Another Way To Die

Nach unzähligen Gerüchten und zahlreichen Richtungswechseln dürfen wir nun endlich den neuen Song zu Bond 22 - Quantum of Solace bestaunen. Die Kombination Jack White - Alicia Keyes ist ja schon keine alltägliche und Another Way To Die ist beileibe auch keine 0815 Bondnummer geworden. Aber egal ob geschüttelt oder gerührt, der Song ist eindeutig ein Bond Thema.

Quantum of Solace - Jack White & Alicia Keyes - Another Way To Die



Credits: UltimateMusikLeaker

Sonntag, 13. Juli 2008

Mehr als drei Farben - Blau, Weiss, Rot

Die Farbentriologie ist wohl das berühmteste Werk des polnischen Komponisten Zbigniew Preisner. Diese Zusammenarbeit mit Krzysztof Kieslowski - dessen Haus und Hofkomponist er zeitlebens blieb - verhalfen ihm nicht nur zu zahlreichen Preisen sondern auch zu internationaler Bekanntheit und Aufträgen (u.a. für Francis Ford Coppola für den geheimen Garten).

Zbigniew Preisner

Preissner wurde als Zbigniew Kowalski in Bielsko Biala geboren. Bei der Heirat nahm er den Namen seiner Frau an. Er studierte Geschichte und Philosophie in Krakau. Das Komponieren brachte er sich autodidaktisch. Als Übung schrieb er nach Gehör Noten von Schallplatten auf.

Musikalisch ist Preisner stark von den romantischen Werken des finnlandschwedischen Komponisten Jean Sibelius beeinflusst. Seine Scores sind oft zweigeteilt zwischen Orchester- und Solointerpretationen. Eines seiner Markenzeichen ist das wohl dosierte Umgehen mit dem Stilmittel der Stille, der er die gleichen Rechte zugestand, wie einem Instrument. Der Eindruck und die Nachwirkung der Themen, die dadurch einen kurzen Moment in der Luft zu schweben scheinen, wird hierdurch verstärkt:

"Generally speaking, the most beautiful device in music is silence, but it must be correctly developed. I do so in the best way I can. I liken it to a painting on a wall -if it is surrounded by a whitewash, it brings the painting to life, and it is so much more beautiful than if it were surrounded by other paintings." (Preisner)

Im Folgenden möchte ich einen Ausschnitt aus dem Schaffen von Preisner präsentieren:

Scores für Krzysztof Kieślowski

Kieślowski und Preisner arbeiteten stets von Anfang an in ihre Projekte involviert. Dabei gestand der Regisseur seinem Komponisten sogar die Freiheit zu zu entscheiden, in welchen Szenen Musik eingesetzt werden sollte:

"I often want to put music where he (Preisner) says
it would sound absurd, and there are scenes where I don't imagine there
being music but which he thinks should have music, so we put the music in.
He is definitely more sensitive in this area than I am."
(Drehbuchautor Krzysztof Piesiewicz)

Dekalog

Kieślowski Auseinandersetzung mit den zehn Geboten ist eine zehnteilige Serie von Kurzfilmen a 60 Minuten fürs Fernsehen. In ihr werden ethische Aspekte aus verschiedenen Perspektiven betrachtet.

Die verschiedene Scores sind leider nicht einzeln sondern nur als ein 52 minütiger Zusammenschnitt erhältlich. Preisner setzt hier zum ersten Mal den Flötisten Jacek Ostaszewski ein, der uns später bei Die zwei Leben der Veronika erneut begegnen wird. Hier spielt er jedoch nur eines der zentralen Themen. Ebenso wie sein Mentor griff Preissner immer wieder auf das gleiche Ensemble von Musikern zurück. Der Score wird von einer Reihe von Soloinstrumenten, die alleine ihr Thema intonieren, dominieren. Neben der Flöte sind hier vor Allem die Harfe und das Piano zu nennen. Im orchestralen Teil werden die Soloinstrumente von schweren Streichern begleitet.



Credits: Spiritualsigns



Credits: akilar

Drei Farben

Die drei Farben der französischen Flagge, die sinnbildlich für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit stehen, stehen für die Trilogie Pate.

Blau

Der erste Teil, der neben der Freiheit hauptsächlich den Schmerz in den Mittelpunkt stellt, handelt von der Geschichte und Entstehung des "Konzertes zu Vereinigung Europas". Julie verliert bei einem Autounfall Mann und Tochter. Sie bricht mit ihrem alten Leben. Doch die totale Freiheit ist keine Lösung. Erst als sie sich der letzten - unvollendeten - Komposition ihres Mannes annimmt und mit seinem Assistenten daran arbeitet findet sie zurück ins Leben. Der Score zeichnet die Veränderungen, die die beiden an dem Konzert vornehmen nach. Die Musik ist teilweise mit Geräuschen oder Gesprächsfetzen unterlegt.



Credits: Eventual422



Credits: niss26an49

Weiß

Der Gegenentwurf zu Blau ist der amüsanteste, aber auch schwächste Film der Trilogie. Im Gegensatz zu den anderen Teilen steht nicht eine Stimmung oder ein Charakter sondern die Geschichte im Vordergrund. Der Score schwankt zwischen Melancholie und komischen Elementen. Ein zentrales Motiv ist der Tango.




Credits: flaquio



Credits: Spiritualsigns

Rot

Im Gegensatz zum Tango in White ist das zentrale Motiv von Rot ein Bolero. Es ist neben einem vom Klavier begleitenden Gesangsstück, das jedoch nur dreimal im Film auftaucht, die einzige Filmmusik.



Credits: scborty

Eine ausführliche Analyse der Filmmusik zur Farbentrilogie findet ihr in dieser Dissertation!

Preisners Alter Ego

Zusammen mit seinem Freund Krzysztof Kieślowski schuf Preisner die Figur des Van den Budenmayer, einem holländischen Komponisten des achtzehnten Jahrhunderts, die in dreien seiner Filme auftaucht. In seinem Namen schrieb er Musik, die in den Filmen Drei Farben: Blau Dekalog und Die zwei Leben der Veronika.

Hier in Die zwei Leben der Veronika das Concerto en Mi Mineur:



Credits: mixailaggelos2004

Aus Drei Farben: Blau der Song for the Unification of Europe



Credits: babylonianman

The Secret Garden

Nach Kieślowski mit acht ist Agnieszka Holland mit vier Produktionen die bedeutendste Auftraggeberin Preisners. Die bekanntesten sind The Secret Garden, eine Geschichte über Freundschaft und Erwachsenwerden und Hitlerjunge Salomon (an dessen Score ich mich allerdings nicht erinnern kann.).

The Secret Garden ist ein Score, der von seinen leichten, fast kindlichen Melodien lebt. Das Klavier spielt zumeist das Thema von Streichern oder Blechbläsern begleitet.



Credits: mrssgreenleaf

When A Man Loves A Woman

Das mäßige Drama um eine alkoholabhängige Mutter wird von getragenen Streicher-, Oboen- und Klaviertönen begleitet. Der Score überragt den Film bei Weitem. Trotzdem für Preisners Verhältnisse eher durchschnittlich. Leider haben es nur die Soundtrackelemente (drei Soulsongs) zu Youtube geschafft.

Donnerstag, 10. Juli 2008

Schubert, Schostakowitsch und Hitchcock

Der Soundtrack / Score des Thrillers Das Mädchen, das die Seiten umblättert ist eine gelungene Mischung aus bekannten klassischen Stücken, wie dem Trio Op 67 N°2 von Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch, dem Trio Op 148 D897 von Franz Schubert und dem Präludium Nr. 6 d minor von Johann Sebastian Bach.

Mädchen Seiten umblättert

Regisseur Denis Dercourt war selbst fünf Jahre lang Solo-Bratschist des Orchestre Symphonique Français . So stimmen visuelle und auditive Reize perfekt überein. Der Soundtrack wurde technisch perfekt aber sehr unterkühlt vom Bulgarischen Symphonieorchester unter der Leitung von Deyan Pavlov eingespielt.

Der Score von Jérôme Lemonnier (Komponist und Pianist) bedient sich zwar vieler klassischer Momente, zitiert diese (meistens mittels des Pianos) jedoch nur, um sie verspielt immer wieder aufzugreifen. Sie werden begleitet von Streicherthemen, die - vom Spannungsaufbau - an Bernhard Herrmann erinnern (Stichwort Vortex).

Decourt zu seinen Vorstellungen:

"Ich habe mich auf das Gebiet des Genre-Films und des Thrillers gewagt, um eine bestimmte Distanz zu meiner Erfahrung als Musiker und meiner eigenen Sicht auf das Musizieren zu wahren. Ich konnte aber nicht vorhersehen, dass die Mechanik des Suspense den Techniken beim Komponieren ähnelt. In beiden Fällen findet man die Begriffe von Spannung/Entspannung, Verlangsamung/Beschleunigung, Takte, Tempo-Variationen, Höhepunkte, Pausen usw. Ich glaube nicht, dass man die musikalische Praxis ästhetisieren muss, wenn sie von erstklassigen Interpreten ausgeübt wird. Denn man sollte die Gefühle in ihren Gesichtern, Händen und Blicken lesen können" (Quelle)

Lemonnier gelingt es jederzeit den subtilen Horror und die Anziehungskraft im Wechselspiel der Instrumente zu verdeutlichen. Die schweren Streicherthemen geben dem Score zugleich Dramatik und Tiefe.

Trackliste

1. Le miroir des choses
2. Trio op.67 n°2
3. Générique
4. Prélude de Mélanie
5. Etude d'Adriane
6. Sonatine de Tristan
7. Trio op. 148 D897
8. Aprés le concert
9. Prélude BWV 875 en ré mineur
10. Doubles jeux
11. La chambre de Mélanie
12. Cache-cache
13. La disparition de Mélanie
14. Le départ
15. Dîner d'adieu

Das Mädchen, das die Seiten umblättert
Jerome Lemonnier
Colosseum (rough trade)
Soundtrack / Score
ca. 16 €

Donnerstag, 12. Juni 2008

Er singt sie alle

Goldentusk ist ein wahrer Filmfan: Er schreibt Songtexte über berühmte Figuren, wie Superman, Indiana Jones oder James Bond uns singt sie zu den jeweiligen Themes.

Batman Theme Song:




Credits: Goldentusk

Donnerstag, 1. Mai 2008

Antsy Pants

Erwähnte ich schon, dass der Juno Soundtrack bei mir die ganze Zeit rauf und runter läuft? Ja, tja, Pech gehabt:

Antsy Pants - Vampire



Credits: saveeboy

Samstag, 26. April 2008

Video zum Wochenende

Aus dem Juno Soundtrack:

Tire Swing - Kimya Dawson



Credits: weeniebobeenie

Samstag, 19. April 2008

Leaving Paris

Craig Armstrongs Stärke ist die Kombination von elektronischen Klängen und klassischen Instrumenten. Elektronischen Beats und Soundfetzen verbinden sich mit seinen berühmten Streicherarrangements. Seine Scores wirken oft unterkühlt und - bis auf Ray mit seiner Mischung aus klassischen und Gospel Chören - sehr modern. Selbst Historienfilme werden von ihm mit einer gewissen Freiheit was Instrumentierung und Klang angeht behandelt. Daher polarisiert Armstrong.

Leaving Paris



Credits: benek10

Neben seinen Arbeiten als Filmkomponist arrangiert der Schotte Popsongs. Seine Arbeit ist vor Allem gefragt, wenn Violinen eingesetzt werden sollen. So arrangierte er für Madonna auf Ray Of Light (Frozen und Power Of Goodbye) und U2 (Miss Sarajevo, dem Batmansong Hold Me, Thrill Me, Kiss Me, Kill Me, Two Shots Of Happy, One Shot Of Sad, oder von Million Dollar Hotel:

The Ground Beneath Her Feet



Credits: spicesodath

außerdem haben Armstrong und U2 Mitglieder beim Mission Impossible Theme und bei Golden Eye zusammengearbeitet). Nicht zu vergessen seine Arbeiten für Massive Attack (Weather Storm, Heat Miser und Sly).

Mir ist Craig Armstrong das erste Mal beim wunderschönen Triphop Song This Love vom Cruel Intention Soundtrack aufgefallen:



Credits: marcelovib

Aber auch abseits von Filmsoundtracks und Scores trat er in Erscheinung, so schrieb er Texas wohl größten Hit: I Don't Want A Lover



Credits: barnie92

Ins Filmmusikgeschäft trat er 1996 mit seinem Score für Romeo and Juliet. Die Mischung aus Chören und Triphop mit elektronischen Klängen sorgte für ein bombastisches Klangerlebnis. Als Beispiel Escape From Mantua (ignoriert einfach das furchtbare Video)



Credits: LordYoukou

Für seine Arbeit an Moulin Rouge erhielt er den Golden Globe für den besten Score. Ziemlich überraschend, wenn man bedenkt, dass der Score in diesem Fall hauptsächlich dafür da war, die verschiedenen Stücke des Soundtracks zu verbinden. Armstrong verbindet mit leichter Hand einen Querschnitt durch die Musikgeschichte. Beim Soundtrack zeigt er sich für das Rearrangieren der einzelnen Songs verantwortlich. Als Beispiel hier El Tango De Roxanna



Credits: Lidiazinha


Wo Licht ist ist allerdings auch Schatten. Sein Score zu Elizabeth - the Golden Age hat mich leider nicht vollständig überzeugt.



Credits: prctmSide

Sehr zu empfehlen sind dagegen seine Soloalben - bitte ignoriert die furchtbaren Videos - Piano Works hier nach Leaving Paris als zweites Beispiel das

Glasgow Love Theme



Credits: yearofthecat100

und das elektronischere Album As If To Nothing mit Ruthless Gravity:



Credits: alexjestaire

Zum Schluss ein - wie ich finde - recht witziges Tribute an den Herrn des Triphops und der Streicher:



Credits: tomwillems

Dienstag, 1. April 2008

IFMCA Awards 2007

Die IFMCA lobt einmal im Jahr in verschiedenen Kategorien die beste Filmmusik des Jahres aus. Die Gewinner für 2007 sind:

Score of the year

Atonement von Dario Marianelli

Filmkomponist des Jahres

Alexandre Desplat

Breakthrough Komponist 207

Ilan Eshkeri für Stardust

Bester Score Drama

Atonement von Dario Marianelli

Bester Score Kommödie

Enchanted von Alan Menken

Bester Score Action- bzw. Abenteuerfilm

Borune Ultimatum von John Powell

Bester Score Fantasy- bzw. SF Film

The Golden Compass von Alexandre Desplat

Bester Score Horrorfilm bzw. Thrill

Zodiac von David Shire

Bester Score Zeichentrickfilm

Ratatouille von Michael Giacchino

Bester Score Dokumentation

Earth von George Fenton

Bester TV Score

Tae Wang Sa Shin Gi (The Story of the Great King and the Four Gods) von Joe Hisaishi

Bester Score Videospiel bzw. interaktive Medien

Lair von John Debney

Beste Neuveröffentlichung / Wiederveröffentlichung / Neuaufnahme eines existierenden Scores

Alien von Jerry Goldsmith

Beste Filmmusikkompilation

Amazing Stories: Anthology3, Douglass Fake (Produzent)

Filmmusikkomposition des Jahres

Elegy for Dunkirk from Atonement Dario Marianelli

Filmmusik Plattenlabel

Intrada, Douglass Fake

Special Award

Hairspray von Marc Shaiman und Scott Wittman

Quelle: Cinema Musica 11, 2008, S. 5

Sonntag, 16. März 2008

Animesoundtracks Part 2

Nach der kleinen Einführung zu Anime allgemein, J-Pop, Animesoundtracks und Visual Kei wenden wir uns nun berühmten Komponisten und Künstlern zu.

Berühmte Komponisten

Credits: playcast

Credits: tinocco

Credits: conurebleu

Credits: lucatan

Credits: MadoushiNagame

Berühmte Anime Soundtracks

Einer der erfolgreichsten Animes aller Zeiten Chihiros Reise ins Zauberland von Joe Hisaishi:



Credits: LinkTehPigKiller

Unvergessen bedrohlich Akira von Shoji Yamashiro



Credits: maraujo1984

Ein beeindruckender Film mit tollem Soundtrack Ghost In The Shell von Kenji Kawai



Credits: britoca

Wolf's Rain von Yoko Kanno



Credits: nocturon

Gravitation von Daisuke Asakura (Sängerin)



Credits: TheParanoidDuck

Natürlich ist das nur eine kleine Auswahl an Animesoundtrackproduktionen. Ich hoffe, der kleine Einblick hat euch ein wenig Appetit auf mehr gemacht.

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