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Filme

Mittwoch, 18. November 2009

Best of Tim Burton

In der MoMA kann man zur Zeit eine Retrosperktive Tim Burtons Werke bewundern.



Eine kleine Auswahl der Bilder kann man hier bewundern.

Da New York weit ist, werde ich mich wohl erst Mal mit dem Bildschirm begnügen müssen - meine Top 5 der Tim Burton Filme:

Platz 5



Zwar war Burton nicht als Regisseur beteiligt, aber trotzdem...

Platz 4



Die Lebensgeschichte des schlechtesten Regisseurs aller Zeiten: Ed Wood.

Platz 3



OK, Johnny kann also nicht singen, aber, wen stört's?


Platz 2



Ein modernes Märchen um Liebe, Vorstellungskraft, Väter und Söhne.

Platz 1



Surreal und unglaublich komisch: Sleepy Hollow!

Donnerstag, 5. November 2009

Toyboy (Spread)

Elementare Fragen beim Blick auf die ersten 15 Minuten von Spread: du kennst sie aus Men in Trees (auch wenn sie jetzt die Hälfte wiegt - erschreckend) - ach genau Anne Heche. Moment mal, sie spielt welche Rolle? Ältere reiche Frau, die einen Toyboy braucht? In Hollywood ist also 40 die magische Grenze? Eine Frau mit dem Geld und Aussehen bekäme problemlos fast jeden Mann.

Aber gut. Wir sehen also Anne Heche und Ashton Kutcher in diversen Positionen an diversen Orten vögeln, immer innerhalb der 16er Freigabe natürlich. Da beide Figuren total unsympathisch sind und jegliche Atmosphäre fehlt entlockt das allerdings bald nur noch ein müdes Gähnen. Ach, Kutchers Figur Nikki vögelt natürlich auch sonst noch jede, die nicht bei drei auf den Bäumen ist. (Geschäftsschädigend, aber 90 Minuten Heche & Kutcher wäre wohl auch für eingefleischte Fans zu viel gewesen.) Mal wieder der typische L.A. Lifestyle aus Hollywood: Schöne Menschen führen ein oberflächliches Leben mit viel Sex.

Natürlich verliebt sich dann in eine hübsche Kellnerin - die den gleichen Lifestyle hat wie er, kein Geld, aber reiche "Freunde". Jede Minute des Films ist genauso wie erwartet - sofern man das nach 15 Minuten sagen kann. Danach sind wir nämlich gegangen. Die Piratin schlief neben mir fast ein, der Film war sterbenslangweilig, jeder Witz bereits gesehen, die Story so routiniert, die Moral mit genug Voyorismus unterlegt... (wenn man sie ernst nehmen würde könnte man ja keine solchen Filme mehr drehen) Tja, Sneaks sind halt Glückssache.

Hätte man Kutchers Figur mit ein wenig Selbstironie angelegt und einen wirklich verzweifelten, dramatischen Helden daraus gemacht, ja, selbst seinen Zynismus mehr in den Vordergrund gerückt - es hätte ein interessantes Drama werden können. Meinetwegen auch mit ein paar saftigen Sexszenen. So zelebriert sich Hollywood mal wieder in einem seichten vorhersagbaren Film selbst. Er ging nicht nur bei den Kritikern sondern auch beim Publikum unter. Ich denke, ein Direct to DVD wäre hier angemessener gewesen. Aber vielleicht zieht hierzulande der Name Ashton Kutcher doch noch irgendjemand in die Kinos. Man wird halt nur aus Schaden klug.



Credits: watchCulturetainment

Dienstag, 15. September 2009

New Moon: Der finale Trailer

Im Rahmen der MTV Music Awards wurde der endgültige und offizielle New Moon Trailer das erste Mal gezeigt



Credits: aqualily6

Eigentlich verrät er schon fast zu viel - oder kommt es mir nur vor, weil ich das Buch kenne?

Dienstag, 8. September 2009

Quarter Pounder With Cheese

Pünktlich zum Start der Bastards lobte MTV einen Basterdize Tarantino Contest aus. Der Gewinner ist eine europäische Version der berühmten Szene aus Pulp Fiction:



Credits: reverendmatty

Donnerstag, 23. Juli 2009

Alice In Wonderland

Der erste Teaser von Tim Burton's Alice in wonderland

Mittwoch, 22. Juli 2009

Bei Edward Cullen zu Hause

Die offizielle Homepage zu New Moon ist seit heute online. Neben dem Trailer kann man sowohl das Haus der Cullens als auch das Indianerreservat La Push mit einer Reihe von Goodies für Fans erkunden.

Viel Spaß!

PS:

Die Volturi



Dienstag, 21. Juli 2009

Recut

So habe ich die Matrix noch nie wahrgenommen...



Credits: aclockworkkubrick

Ist doch gar nicht so unterschiedlich, oder?

Freitag, 17. Juli 2009

No Impact Man

Wie schafft man es, ein Jahr seine Umwelt so wenig wie möglich zu schädigen?

Nun, man benutzt so wenig Elektrizität wie möglich, keine Verkehrsmittel mit Verbrennungsmotoren, kein Toilettenpapier...

Colin Beavan hat im Selbstversuch ein Jahr lang auf alles mögliche verzichtet. Seine Dokumentation lief gerade auf dem Sundance Film Festival.



Credits: RicardoTrailers

Ab September ist der Film dann offiziell in den US-Kinos. Ein deutscher Starttermin ist noch nicht bekannt.

Mittwoch, 15. Juli 2009

Der Musiker im Film

Musiker sind auch abseits von Biopics oder Musikfilmen beliebte Helden oder Randfiguren in Spielfilmen. Dabei werden oft Stereotypen transportiert. So werden sie fast immer als gesellschaftliche Randgruppe dargestellt. Negativ wird der Musiker als unstets und sonderlicher Außenseiter interpretiert, positiv als unkonventionel oder gar als auserwählt gewertet. Gerade klassische Musiker werden durch ihre Spezialisierung charakterisiert, das sich in der Fachsprache, beruflichen Ritualen (Proben, Auftritte), Werkzeug (Instrumente) äußert. Quasi als Ausgleich für großes Talent sind die Figuren oft labil oder anders psychisch auffällig.

Die häufigsten Ausprägungen von Musikerrollen sind:
  • ein Musiker erspielt sich den American Dream. Wichtig ist, dass das Publikum das Ziel ebenfalls attraktiv findet. Identifikationsfiguren sind z.B.:
  • Tänzer - Honey Daniels in Honey
  • Komponisten - Chopin Verliebt in Chopin
  • Interpreten - Ariane Fouchécourt Das Mädchen, das die Seiten umblättert
  • Rockstar - Still Crazy
  • ein erfolgreicher Musiker erleidet, verdient oder unverdient, einen Karriereknick. Er ist dem Ruhm nicht gewachsen oder ein Schicksalsschlag ereilt ihn (The Harder They Come).
  • der sensible und einfühlsame Musiker, der andere durch seine Musik "aufweckt" selbst aber oft an den Anforderungen seines Berufes zu zerbrechen droht (Frau meines Lebens).
  • der Musiker verletzt die sozialen Normen, was ihm aufgrund seiner Begabung zugestanden wird. Beispielsweise hat er eine Affäre oder eine sozial nicht akzeptierte Beziehung.
  • der Musiker muss seinen künstlerischen Anspruch, der allerdings nie so hoch ist, dass ihn das Publikum ebenfalls ablehnen könnte, zu Gunsten eines Broterwerbs zurück stellen.
Plakat Honey

Honey

Ein weiteres Klischee ist die Machtaufteilung. So haben Solisten, Dirigenten, Komponisten, Sänger oder Gitarristen Rollen, die sie als Vorreiter, ja fast schon Priester anpreisen, während Orchestermusiker, Schlagzeuger und Bassisten eher als geknechtete Gruppe bzw. als Hintergrundfiguren dienen.

Mädchen Seiten umblättert

Das Mädchen, das die Seiten umblättert

Oft wird im Kontext einer Musikerbiografie allerdings einfach eine Coming of Age Geschichte mit den ihr üblichen Stationen erzählt. Ist die Zielgruppe Jugendliche baut er wahrscheinlich weiter am Mythos, jeder könnte, solange er nur halbwegs talentiert und gut aussehend ist, ein berühmter Star werden.

Quelle: Maas, Georg: Der Musikfilm

Montag, 13. Juli 2009

Top 3 Filmparodien SF

Sie sind absichtlich so schlecht, dass sie schon wieder komisch sind - solange man das Original kennt. Meine bisher ungeschlagene Top 3:

Platz 3



Credits: crowe15

John Carpenters Hommage an 2001: Odyssee im Weltraum.

Platz 2



Credits: Jamjor

Mel Brooks nimmt sich vor Allem dem Merchandising-Wahnsinn der Star Wars Filme an - eigentlich wäre es jetzt Zeit für einen zweiten Teil...

Platz 1



Credits: Skynet773

Leider ist die Serie hier kaum zu erhalten - aber auch der grauenhafteste Film, wie z.B. This Island Earth gewinnt ungeahnte Größe, wenn er von Mike Nelson, Crow T. Robot und Tom Servo kommentiert wird.

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