Cds

Sonntag, 27. April 2008

Kill The Kilians

Eine Band die ihren Namen von Zuckmayer "klauen"? Aus Dinslaken? Beides spricht nicht gerade für Mainstream. Trotzdem schwimmen the Kilians gekonnt auf der Retroindiewelle. Ein wenig Strooks, ein wenig Beatles und vor Allem ein Indiepop der für ein Debüt überraschend viel Spaß macht. Das liegt zum größten Teil an dem Sänger Simon den Hartog, der klingt, als hätte man ihn nach einer durchzechten Nacht zu früh geweckt und dann mit Zigarette und Kaffee ans Mikro gestellt: Rau, verloren und ab und zu richtig Hardcore.

Kill The Kilians


Short Life Of Margott

Guter Opener, da recht rockig. Schöne Gitarre, aber kein Song, der im Ohr bleibt.

Fight The Start

Gute Laune Gitarrenpop. Sehr radiotauglich, gleitet aber, durch den Gesang nicht ab. Schöne Melodie. Klasse Song. (das Zitat habe ich übrigens auch nur entdeckt, da ich bei Laut.de darüber gelesen hatte).



Credits: uhlo

Enforce Yourself

Bester Song des Albums. Die Melodie wird vom Bass getragen. Alles stimmt.



Credits: VertigoTV

Little Billie, Little Brother

Plätschert ein wenig vor sich hin. Der Refrain reißt es fast wieder raus... Ach, na gut, ich will mal nicht so sein, nett.


Can't Get Along

Ein wenig Blues, ein wenig Verzweifelung und trotzdem ein Mitwipprhythmus, gefällt mir sehr gut.

When Will I Ever Get Home

Falls sich der geneigte Hörer bei Can't Get Along zu sehr hat deprimieren lassen folgt nun als passendes Gegenstück der "alles wird schon wieder, wir packen das alles"-Blues. Ist allerdings auch nicht so gut.



Credits: VertigoTV

Sunday

Schöner schneller Pop. So macht das Spaß.



Credits: VertigoTV

Fool To Fool

Ein etwas melancholischer Popsong über Liebeskummer. Nett, aber immer, wenn The Kilians die ganz großen Gefühle auspacken nimmt man sie ihnen nicht ganz ab. Nichts, um mit einer Flasche Wodka abzustürzen, wenn euer Partner euch verlassen hat. Eher so ein Song, den man in den Player schmeißt, wenn man mit einer Spur Selbstironie und -mitleid darüber hadert, warum der andere nach dem Date nicht anruft.



Credits: MrEpisode

Jealous Lover

Nett.

Something To Arrive

hey, das ist ja fast schon Punk! Ok, mit Pop. Ponk sozusagen. Klingt ziemlich nach den Strokes.



Credits: damoltin

Inside Outside

ok, ein wenig Ska hat noch keinem geschadet. Plätschert ziemlich.

P.L.E.A.S.U.R.E.

Naja, den hätten sie sich auch sparen können. Pleasure ist das nicht.

Alles in Allem ein gutes Debüt. The Kilians sind weder eine Wiederauferstehung von Blumfeld, wie ihr Name vermuten lässt, noch die neu entdeckte Indiehoffnung. Wer aber gerne ein wenig Pop hört, in dem noch Bässe und Gitarren vorkommen, und wer denkt, eine Garagenparty mit Alkopops macht auch Spaß, der sollte sich das Album zulegen. The Kilians sind eine gesunde Mischung aus Zitaten, die dich dazu inspirieren, deine Plattensammlung zu durchforsten und eigenen Ideen. Ich hätte mir zwischendurch ein bisschen weniger poppige Melodien und ein wenig mehr Geschrammel gewünscht, aber die Dinslakener sind jung und noch entwicklungsfähig. Spaß macht die Platte auf jeden Fall. Ich denke aber, dass die Jungs noch steigerungsfähig sind.

Tracklist

1. Short Life Of Margott
2. Fight The Start
3. Enforce Yourself
4. Little Billie, Little Brother
5. Can't Get Along
6. When Will I Ever Get Home
7. Sunday
8. Fool To Fool
9. Jealous Lover
10. Something To Arrive
11. Inside Outside
12. Dizzy
13. P.L.E.A.S.U.R.E.

The Kilians
Kill the Kilians
Vertigo Be (Universal)
15,95 €
43:02 min
13 Songs


Donnerstag, 17. April 2008

Reason To Believe

Zur Feier des 20 jährigen Bandjubiläum gingen Pennywise neue Wege - nein, nicht musikalisch. Ihr neuer Longplayer Reason To Believe konnten sich Fans bereits zwei Wochen zuvor kostenlos bei Myspace herunterladen, sofern sie sich als Freunde registrieren ließen. Wer dies akzeptiert oder wenig später in den Laden ging genießt 45 gradlinigen Punkrock. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Pennywise

Credits: laut.de


(Intro) As Long as We Can

schöner, schneller Opener. Kommt live bestimmt sehr gut.



Credits: : xxSireNxxX


One Reason

Erinnert ein wenig an Korn. Mehr Metal als Punk. Guter Song.



Credits: BlackBurn85

Faith and Hope

Klingt ein wenig wie Bad Religion. Gefällt mir.



Credits: SNM9786

Something to Live for

Es wären nicht Pennywise wenn sie diese Frage je beantworten könnten. Nettes Gitarrensolo und auch sonst ein schöner Punksong - Bad Religion lässt grüßen.



Credits: SNM9786

All We Need

netter Punksong



Credits: SNM9786

Western World

Die übliche Kapitalismus, American Dream Kritik. Kommt allerdings nicht besonders böse rüber. Aber endlich ein wenig mehr Bass.



Credits: DavEhungary

We'll Never Know

Gut gesungen, druckvoll.



Credits: DavEhungary

Confusion

schächerer Titel



Credits: RomascuCristi

Nothing to Lose

Nein, so bestimmt nicht. Punk. Nett.



Credits: SNM9786

It's Not Enough to Believe

Der Anfang ist spannend. Schlagzeug und Bass umspielen sich in einem kurzen Intro um dann wieder in dem typischen Pennywise Sound zu landen. Schade. Kein schlechter Song, aber schon ein paar Mal gehört.



Credits: SNM9786

You Get the Life You Choose

S.o. vielversprechender Anfang, netter Punksong.



Credits: SNM9786

Affliction

netter Midtempo - Punksong



Credits: SNM9786

Brag, Exaggerate & Lie

Könnte auch von Bad Religion stammen



Credits: SNM9786

Die For You

netter Song




Credits: SNM9786

Reason to believe ist ein Album ohne jegliche Überraschung. Das Songwriting ist solide. Die Texte gewohnt zynisch - obwohl ich mir dieses ständige wohoho wirklich verkniffen hätte. Wir haben es mit druckvollem Midtempopunk zu tun, der mal mehr mal weniger an Bad Religion erinnert. Jeder Song für sich lässt sich gut anhören. Nett halt. Im Gedächtnis bleibt aber wenig. Was schreibt man in einer Rezension, wenn sich fast jeder Song doch sehr ähnelt? Kurzum, Fans werden das Album lieben. Die anderen - ich eingeschlossen - werden es wahrscheinlich schnell wieder vergessen. Ein wenig mehr Originalität wäre nach 20 Jahren schon angebracht.


Tracklist

1. (Intro) As Long as We Can
2. One Reason
3. Faith and Hope
4. Something to Live for
5. All We Need
6. Western World
7. We'll Never Know
8. Confusion
9. Nothing to Lose
10. It's Not Enough to Believe
11. You Get the Life You Choose
12. Affliction
13. Brag, Exaggerate & Lie
14. Die for You

Pennywise
Reason To Believe
Epitaph Eu
45 min.

Sonntag, 6. April 2008

süßer Herzschmerz mit einer Prise Zucker

Der fünfte Longplayer der kanadischen Zwillinge Tegan and Sara - bekannt durch ihre Tour mit The Killers - ist eine CD mit wenigen Überraschungen geworden. Die beiden Schwestern wirken lediglich ein wenig erwachsener und haben ihre Punkwurzeln unter einem gehörigen Schuss Zuckerguss begraben. Wer sich auf die einzelnen Titel einlässt, kann in emotionalen Pop abgleiten, dessen einzelne Songs aber jedem weiteren Hören gewinnen.

The Con, Sara Teagan

I Was Married

Warnung: Dieser Song erzeugt Karies.

Relief Next To Me

toller Popsong, der die beiden Stimmen sehr gut zur Geltung bringt.



Credits: IndieRockGal

The Con

Eine Spur rockiger mit witzigem Einsatz des Schlagzeugs, klingt ein wenig wie aus den 80ern.



Credits: paramorefans

Knife Going In

Melancholisch, mit leicht asiatischen Einflüssen und sehr emotional - dazu längst nicht so glatt wie die anderen Songs bisher, klasse.



Credits: rintincom

Are You Ten Years Ago

Das aggressive Schlagzeug peppt die Ballade auf. Ungewöhnlich. Klasse.



Credits: IndieRockGal

Back in Your Head

Auf jedem Tegan and Sara gibt es einen Überhit, einen Ohrwurm, den man nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Perfekter Pop. Ja, ich summe mal wieder...



Credits: Shaunspa

Hop a Plane

Schöner eingängier Popsong



Credits: IndieRockGal

Soil, Soil

emotionale Ballade nur von Gitarre und Klavier begleitet, schön aber zu kurz



Credits: snowshoe80

Burn Your Life Down

Klingt wie die Murmurs - hm, die mag ich auch, na gut, ja, ich mag auch den Song. Schöner Gitarregirliepop.



Credits: IndieRockGal

Nineteen

Hier haben wieder die 80er mit Bands wie Joy Division oder Killing Joke Pate gestanden (auf jeden Fall für den Gitarrenpart). Etwas rockiger.



Credits: letitaaaa

Floorplan

Schön melancholischer Popsong



Credits: IndieRockGal

Like O, Like H

Eine weitere Popperle, mit zerstörerischem Refrain, der dunkelste Song des Album



Credits: beckoncall (leider ziemlich schlechte Videoqualität, aber die anderen waren auch nicht besser)

Dark Come Soon

netter Popsong, allerdings mehr Hintergrundsmusik



Credits: letitaaaa

Call It Off

Emotionaler Gitarrenpop



Credits: snowshoe80

Hits

Relief Next to Me, Knife Going In, Are You Ten Years Ago, Back In Your Head, Like O, Like H

Flops

I Was Married


The Con ist vielleicht nicht das Beste Tegan and Sara Album, trotzdem lohnt sich ein Kauf. Euch erwarten wunderschöne Popsongs, oft melancholisch (mehr die von Tegan) voller schöner Melodien. Auf jeden Fall ein Genuß.

Tracklist

01. I Was Married
02. Relief Next to Me
03. Con
04. Knife Going In
05. Are You Ten Years Ago
06. Back in Your Head
07. Hop a Plane
08. Soil, Soil
09. Burn Your Life Down
10. Nineteen
11. Floorplan
12. Like O, Like H
13. Dark Come Soon
14. Call It Off

Tegan and Sara
the Con
Warner
1 CD


Donnerstag, 27. März 2008

The Signal

Drei Jahre sind seit der Auflösung der Guano Apes vergangen. Ihr Aushängeschild - die Sängerin Sandra Nasic - hat mit The Signal Ende des Jahres ihre erste Solo CD heraus gebracht.

sandra nasic, the signal, cover, 2007

Erst mal die gute Nachricht: Sandra Nasic hat kein verkapptes Guano Apes Album abgeliefert. Das Cover lässt allerdings schon einige Rückschlüsse auf die Songs zu: Stylisch, geschminkt und auf sexy getrimmt scheint sie ihre Wurzeln meilenweit hinter sich gelassen zu haben.

Das Album ist mit ca. 45 Minuten und zwölf Songs nicht wirklich ein Longplayer. Trotzdem wäre Sandra Nasic mit einer EP wahrscheinlich besser beraten gewesen. Die einzelnen Songs sind eine Mischung aus Pop, Rock und Electro und lassen kein Albumkonzept erkennen. The Signal versucht zu viele Käufergruppen zu gefallen und scheitert damit an seinem eigenen Anspruch.

The Name Of My Baby



Credits: gafpalo

Der Opener ist eine gute Rocknummer. Eines der stärksten Stücke des Albums. Nasic ist immer dann am Besten, wenn sie aggressiv singen kann. Die Mischung aus emotionalem Gesang und Shouten beherrscht sie perfekt.

Sorry

80er Jahre Pop. Gefällig aber nicht eindringlich. Ein wenig Joy Division, ein wenig Madonna etwas Pet Shop Boys - Die Stimme wird von Keyboard und Bass ertränkt. Klingt ein wenig, als wolle sie Gwen Stefani nachahmen. Lässt sich durchaus hören, ist aber genauso schnell wieder vergessen.

Right Lane

Eingängiger Popsong mit einem etwas härteren Riff.

Fever

Netter Popsong, allerdings ist der Refrain extrem uninspiriert: Fever? Allerdings wohl schon in der Phase, in der der Patient lethargisch wird. Schade eigentlich.

Mecasanova (Yamyam)

Wenn ich mal über die lala Zeilen hinweg sehen (schon bei the name of my baby habe ich mein bestes getan, um die textlichen Füllbausteine zu ignorieren - was ist da los?) gefällt mir der Electro Track sehr gut. Experimentell, nicht so furchtbar eingängig, wie die vorigen Poptracks, gut gesungen mit einer gewissen Aggressivität und Emotionalität und dazu noch sehr gut zum Tanzen.

Do It Again

Ja, leider, noch ein Track der eher ein rockiger Füllsong ist. Gehört und schon wieder vergessen.

Stop The Crying

Die obligatorische Ballade wurde zum Glück bisher noch nicht als Single ausgekoppelt. Eine weise Entscheidung. Nett aber belanglos. Ich sage nur woawoawoa - i'm with you (das würde mich auch nicht trösten).

Old Shack

Der Song fängt wie ein guter Rock'N'Roll Track an, verflacht allerdings stark. Kann man hören, muss man aber nicht. Schade, da hätte man mehr daraus machen müssen.

Big City

Gefällt mir. Schöner Popsong - ein wenig K. Minogue, ein wenig Madonna, ein wenig Sandra Nasic.

Perfume

Gitarrenpop, nett.

The Signal

Electropop, der ein bisschen an die 80er erinnert. Allerdings denke ich, dass er noch viel interessanter wäre, wenn sie ihre eigentliche Stärke ausspielen würde. So klingt das ganze sehr gefällig und ein wenig auswechselbar.

Counting Trees

Die treibenden Beats, die Gitarre und die Keyboards gefallen mir richtig gut, allerdings ist der Refrain zum davon laufen.

Fever



Credits: sandranasic

The Signal hat viele positive Ansätze. Es deutet an, in welche Richtung Sandra Nasic sich entwickeln könnte. Große Teile des Albums verschwinden allerdings in der Belanglosigkeit. Zu wenig Risiko, zu wenig Konzept, zu wenig Begeisterung. Schade. Sandra Nasic ist eine großartige Sängerin. Immer wenn sie experimentiert oder versucht nicht ganz so radiotauglich zu singen hat das Album seinen eigenen Charm und durchaus Hitpotential. Eine CD, die es allen recht machen will wird nie langfristig erfolgreich sein.

The Signal lässt sich durchaus gut anhören. Allerdings bleiben nur wenige Songs im Gedächtnis. Ein wenig mehr Risikobereitschaft und der Mut zu mehr gefühlvollen Songs (keine Balladen, eine bereitere Palette von Gefühlen zwischen Freude und Wut) hätten dem Album gut getan. So wird es Sandra Nasic nie gelingen, aus dem Schatten der Guano Apes heraus zu treten. Schade.

Tracklist

1. The Name Of My Baby
2. Sorry
3. Right Lane
4. Fever
5. Mecasanova (Yamyam)
6. Do It Again
7. Stop The Crying
8. Old Shack
9. Big City
10. Perfume
11. The Signal
12. Counting Trees

Interview zu The Signal:





Credits: grrozza


Donnerstag, 6. März 2008

You Cross My Path

Nachdem schon Prince und Radiohead alternative Vertriebswege nutzten gehen The Charlatans noch radikalere Wege. Ihre neue CD You Cross My Path kann man kostenlos bei der schottischen Radiostation SFM herunterladen (danke an Coast Is Clear für den Hinweis).

Ab dem 19. Mai werden wir das gute Stück auch in den Händen halten können: dann nämlich verkauft die Band das Album als CD und auf Vinyl.

Cover You Cross My Path

Oh! Vanity

Die zweite Single wird von einem sehr schönen Bassriff dominiert, dass Gitarre und Orgel zusammenhält. Klingt ein bißchen nach 60s, aber das liegt hauptsächlich an der Orgel. Spätestens, wenn der Gesang einsetzt, weiß man, dass hier nur Engländer am Werk sein können. Britpop pur.



Credits: thecharlatansnet


Bad Days

Toller Song. Ein treibendes Schlagzeug und ein Bass, der erneut die Führung übernimmt. Die Gitarre ist ein wenig psychedelisch, nimmt leider ein wenig die Spannung des Anfangs heraus und lässt den Song ins melancholische kippen. Der zweite Teil erinnert stark an The Cure, was ja nicht das Schlechteste ist.

Mis-takes

klasse Text, klasse Gitarren, leider furchtbarer Refrain


The Misbegotten

Ein Ausflug in elektronische Welten. Der Orgel und dem Bass werden spacige 90s Synthesizer untergemischt. Die Basssequenz erinnert ans Mission Impossible Theme. Leider halten die Charlatans die Mischung nicht durch und vertonen die Strophen gewohnt, schade, so ist es ein witziger Song. Er hätte das Potential für mehr gehabt.

A Day For Letting Go

sehr schöner Popsong und echter Ohrwurm, sollte eine Single werden.

You Cross My Path

Erste Single. Ebenfalls ein sehr schöner Gitarrenpopsong. Ein wenig glatt, aber sowas stört wohl nur mich ;-)



Credits: charlietann

Missing Beats (Of A Generation)

Perfekt. Leichte Funkgitarren, Orgel und Bass im Duett, leichte Keyboardsounds (die leider mal wieder später untergehen) und ein treibender Beat.

My Name Is Despair

Toll. Ziemlich abgespacet. Erinnert mich ein wenig an eine indisches Album der Shiny Gnomes.

Bird / Reprise

schöner Song, besonders der instrumentale Teil

This Is The End

Guter Abschluss, da der Song nochmal die Stärken der Charlatans zusammenfasst: Ein tanzbarer Popsong zum Mitsingen. Macht live bestimmt viel Spaß.


You Cross My Path ist ein schönes, entspanntes und doch emotionales Gitarrenpop Album voller Melodien und tanzbaren Rhythmen geworden. Die Charlatans sind eine Reihe von gelungener - meist elektronischer - Experimente eingegangen, die meiner Meinung allerdings fast immer nicht konsequent zu Ende gedacht wurden. Ein Schuss mehr Überraschung wäre schön gewesen. Fast alle Songs beginnen sehr vielversprechend um dann ein wenig abzuflachen. Das liegt auch am sehr voraussagbaren Gesang. Ich habe mich mehr als einmal dabei ertappt, dass ich dachte, wenn jetzt Brian Molko am Mikro stünde oder meinetwegen sogar Robert Smith wäre der Song perfekt. Tim Burgess sing zwar nie schlecht, jedoch immer sehr ähnlich. Gerade bei den Refrains wünscht man sich eine andere Variante, als die etwas einfallslose wir sorgen dafür, dass den auch jeder Fan mit grölen kann Version.

Auch wenn es vielleicht so klingt, mir hat das Album durchaus großen Spaß gemacht. Allerdings hätte man aus einer ganzen Reihe von Songs mehr machen können. Vielleicht wäre die Band mit einem anderen Produzenten als James Spencer besser gefahren. Immer, wenn die Charlatans die Britpopfade verlassen (die sie natürlich exzellent beherrschen, keine Frage), wird das Album richtig interessant. Diesen Experimenten wird jedoch meistens nur die ersten 30 Sekunden eines Songs zugestanden. Dann erschlagen Orgel und Gitarre die Wildwüchse in gewohnte Bahnen. Durchaus wohlgefällig anzuhören, aber der Hörer sehnt sich nach den Elektroklängen oder Bassriffs zurück, die die Charlatans ins neue Jahrtausend gezogen hätten.

Für alle, die Britpop oder 60 Pop oder the Cure mögen eine klare Empfehlung.


Tracklist

Oh! Vanity
Bad Days
Mis-takes
The Misbegotten
A Day For Letting Go
You Cross My Path
Missing Beats (Of A Generation)
My Name Is Despair
Bird / Reprise
This Is The End


The Charlatans
You Cross My Path
37 min.
10 Songs
Release: online s.u.
Hardcopy: 19.05.2008
Cooking Vinyl


Download bei XFM

Samstag, 16. Februar 2008

Made of pearls

Ich glaube kaum jemand ist den Singles von Kate Nash entkommen. Jeder halbwegs zurechnungsfähige Radiosender spielte Foundations und Moutwash den lieben langen Tag. Zurecht. Es sind kleine Perlen im Pop Einheitsbrei des Radioprogramms mit den immer gleichen 80ern, 90ern by the way, DIE kommen eigentlich immer ziemlich kurz, da gab es tolle songs, WIRKLICH und dem BESTEN armes Deutschland von heute.

Kate Nash

Made Of Bricks ist natürlich in erster Linie ein Popalbum. Es ist erschreckend eingängig. Trotzdem hat es Kate Nash geschafft individuell zu klingen. Schöne witzige Songs mit ein wenig kindischen Texten von denen jeder doch ein wenig „unperfekt“ ist, so dass er interessant bleibt.

Play - witziges Intro habe ich das wirklich geschrieben? Ich hasse Intros. Aber ich mag es – irgendwie – verdammt.

Foundations - absoluter Ohrwurm, besonders das Klavierthema des Refrains hat es mir angetan.



Credits: suziestar

Mouthwash - ebenfalls ein Highlight. Schöner Britpopsong mit dominantem Klavier.



Credits: EuropesCelebration

Dickhead - Der schöne lassive Bass in Verbindung mit dem Fingerschnipsen baut eine unglaubliche Spannung auf. Dazu das angedeutete Klavier und Xylophon. Sehr schön. Den pubertären Text versuche ich auszublenden. Ansonsten ein perfekter Song.



Credits: rodderz22

Birds - netter Folksong. Schön gesungen.



Credits: eskomo11890

We Get On - klingt ein bißchen nach 60s. Nicht mein Fall.

Mariella - klingt stark nach Björk, schräg inszeniert, gefällt mir sehr gut



Credits: thiswellsuxx

Shit Song (interlude) - nervig ich bin anscheinend wieder normal

Shit Song - Piano und Synthesizer mischen sich zu einem wirklich netten Elektropopsong. Der Text ist allerdings genauso wie der Titel Kalauer, ich weiß, aber soll das vielleicht provokativ sein

Pumpkin Soup - witzige Dancefloornummer mit Bläsern, passt zwar nicht wirklich ins Album, sehr glatt gesungen, mir gefällt sie trotzdem



Credits: KateNashFrance

Skeleton Song - schöner frecher Popsong

Nicest Thing - schöne Ballade

Merry Happy - toller Bass, klasse Piano und dazu der Sprechgesang – toller Song, auch wenn das Ende etwas lang ist.


Trackliste

1. Play
2. Foundations
3. Mouthwash
4. Dickhead
5. Birds
6. We Get On
7. Mariella
8. Shit Song (interlude) / Shit Song
9. Pumpkin Soup
10. Skeleton Song
11. Nicest Thing
12. Merry Happy

Kate Nash ist ein schönes Popalbum gelungen. Aus ihr kann eine ganz Große werden.

Mittwoch, 13. Februar 2008

Little Animals

Die lange Trennung hat den Beasts Of Bourbon ausgesprochen gut getan. Ganze drei Tage brauchten sie, um die 10 Songs einzuspielen "We are not recording 'The Dark Side Of The Moon' here kommentierte Tex Perkins, alle Fragen nach der kurzen Zeit. Ihr neuntes Album Little Animals ist eine ausgesprochen bösartige, lustige Mischung aus 70 Jahre Metal mit Country und Blues Einflüssen.

Beasts Of Bourbon

I Don't Care About Nothing Anymore

Schneller, etwas bluesiger Rock. Sehr aggressiv. Gefällt mir ausgesprochen gut. Und der Text ist, nun ja, entscheidet selbst :-) I used to give my money to the motherfucking poor/But I don’t care about nothin’ anymore



Credits: Sprint74

I'm Gone

Eingängiger drei Riff Track mit schönen Gitarrensolos unterlegt. Allerdings längst nicht so gut wie der Opener.

I Told You So

netter Bluestrack, allerdings nichts wirklich Neues.

Master And Slave

Dreckig und leidenschaftlich. Toll.



Credits: yeahproductions

Little Animals

Melancholische toll gesungene langsame Nummer. Wow. Wenn ihr mal in einer Kneipe mit einem Bier in der Hand über den Weltschmerz sinieren wollt - das ist der ideale Soundtrack dazu.



Credits: yeahproductions

The Beast I Came To Be

Live auf jeden Fall ein Knaller. Gefällt mir.



Credits: Yeahproductions

Sleepwalker

Klassischer Bluessong ohne Überraschungen.

Too Much Too Late

Schöner, schneller Song, bei den vor Allem das ungewöhnliche Schlagzeug heraussticht.

New Day Of The Dead

Ein melancholischer Midtemposong. Gefällt mir sehr gut.

Thanks

Lustiger Text, der Song ist mir aber ein wenig zu gemächlich.



Credits: Yeahproductions

Hightlights:

I Don't Care About Nothing Anymore, Master And Slave, Little Animals, New Day Of The Dead

Das gesamte Album wird vom überragenden Opener dominiert. Das gleiche Niveau können nur noch die beiden Midtempo Nummern Little Animals und New Day Of The Dead sowie Master And Slave halten. Versteht mich nicht falsch, die restlichen Songs sind durchaus gut. Sie reißen nur die Messlatte, die I Don't Care About Nothing Anymore auf einer stattlichen Höhe aufgebaut hat. Eine Empfehlung für alle, die ein gutes Indiealbum zu schätzen wissen.

The Beasts Of Bourbon
Little Animals
ca. 35 min.
Vital (Rough Trade)

Sonntag, 3. Februar 2008

Scream Aim Fire

Bullet For My Valentine haben sich mit ihrem neuen Album Scream Aim Fire vom NuMetal verabschiedet. Herausgekommen ist ein gutes Metalalbum ohne Ausreißer nach unten oder oben:

Scream Aim Fire

Copyright: Amazon


Scream aim fire

Ein harter, gut gelungener Opener. Zugleich die erste Single. Gute Mischung aus Shouting und Gesang.

Eye of the storm

Schneller Song, der von Gitarre und Schlagzeug getragen wird. Der Gesang wirkt ein wenig uninspiriert.

Hearts burst into fire

Ein schöner Midtemposong. Bevor der etwas kitschige Gitarrenpart am Anfang ableitet rettet erneut das Schlagzeug. Gefühlvoll, aber nicht übertrieben.

Waking the demon

schnell, voller Power, erinnert ein wenig an frühe Metallica Zeiten. Einer der besten Songs.

Disappear

Trotz des ähnlichen Anfangs entwickelt der Song doch eine andere Struktur als Disappear. Sehr guter Gesang.

Deliver us from Evil

baut eine schöne Spannung auf - vor Allem durch den Wechsel von Gesang und Shouting.

Take it out on me

Duett mit Gastsänger Martin Ford von Skindred, klasse Refrain

Say goodbye

ruhiger Midtemposong, erneut starke Metallica Anleihen

End of days

melodische Strophe, super Refrain

Last to know

zur Abwechslung wird die Strophe geshoutet und der Refrain gesungen, gute Riffs

Forever and always

Ok, etwas öde

No Easy Way Out

Bonus Track (ich habe die Japan Edition) - sehr poppig, erinnert an Van Halen. Gefällt mir sehr gut.

Bullet For My Valentines zweites Album erinnert stark an Metalica zu Zeiten von And Justice for All. Die Songs sind recht ähnlich aufgebaut. Der Gesang könnte ein wenig aggressiver sein. Ironischerweise gefällt er mir beim Pop-Bonustrack am Besten. Sie haben nach Poison einen soliden Nachfolger veröffentlicht. An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Experimentierfreude gewünscht. Die Produktion ist doch sehr glatt. Allerdings fällt kein Song ab und die live Performance dieses Albums wird bestimmt Spaß machen garantiert ohne mich, wenn Bands über Schulprobleme singen, will keiner die Generation ihrer Lehrer im Publikum haben.

Video zu Scream Aim Fire

Tracklist

01. Scream aim fire
02. Eye of the storm
03. Hearts burst into fire
04. Waking the demon
05. Disappear
06. Deliver us from Evil
07. Take it out on me
08. Say goodbye
09. End of days
10. Last to know
11. Forever and always
12. No Easy Way Out (Bonus)

Wer will, kann übrigens auch ins komplette Album rein hören.

Samstag, 15. Dezember 2007

Kein roter Teppich

Nach dem kleinen Skandälchen um das Video zur aktuellen Duran Duran Single Falling Down wenden wir uns mal wieder der Musik zu:

Duran Duran
Red Carpet Massacre
1 CD
Sony BMG


Duran Duran haben sich Hilfe geholt Justin Timberlake, Timbaland und Nate Hills. Und leider ist das nicht zu überhören. Zwischendurch ist es nämlich nicht mehr zu erkennen, ob man sich gerade auf einem Justin Timberlake, Timabaland, Nelly Furtado, Britney Spears oder anderem Chartsalbum befindet. Zu gleichförmig klingen Beats und Synthesizer. Aber lasst uns genauer schauen:

Red Carpet Massacre Cover

Copyright www.filmstarts.de

The Valley
Monotone Synthesizer und Beats gegen die Simon LeBon tapfer ansingt. Das klingt ungefähr 1 min. interessant, leider dauert der Song 5 min.. Als endlich das erlösende Break uns aus der Monotonie reißt fühle ich mich ein wenig an Knightrider erinnert - und dann sind wir wieder drin ... Simon LeBon fühlt das Valley - und er scheint kein Ort zu sein, an dem es jemanden hinzieht.

Red Carpet Massacre
Elektro, der von einem punkigen Refrain unterbrochen wird. Mit einem furchtbar poppigen Ausklang - bis auf die letzten 15 sek. ein klasse Song.

Nite Runer feat. Timbaland
Hätte problemlos auf der Futuresounds / Lovesound von Justin Timberlake sein können. Und wäre dort eines der schlechtesten Stücke. Uninspirierter, tausendmal gehörter Chartspop von Timbaland. Das kann er besser.

Falling Down feat. Justin Timberlake
Die Single. Gefällt mir. Klingt nach Duran Duran. Hat Spannung. Und das Gitarrenvorspiel ist klasse. R 'n' B meets 80s Pop. Bisher der eindeutig beste Song.

Box Full O' Honey
Mal keine Keyboardwand. Ein entspannender Popsong. LeBon s teilweise sogar schräger Gesang gibt ihm die nötigen Kanten.

Skin Divers feat. Timbaland
Ein Duett mit Timabaland. Dafür gar nicht schlecht. Besonders die Funkgitarre gefällt mir. Plätschert ein wenig vor sich hin.

Tempted
Klingt, als wäre er von Justin abgelehnt worden. Furchtbar. Elektrospielerei, keine Melodie, öder Diskobeat, langweilig. Das hätte bestenfalls eine B-Side abgegeben.

Tricked Out
Wer dachte eigentlich, das wäre eine gute Idee? Die erste Hälfte des Instrumentalsongs klingt wie ein 80er Jahre Gameboyspiel. Danach driftet er in ödeste Technogefilde ab. Grauenhaft!

Zoom In
OK, aber es fehlt eine zündende Melodie. LeBons Stimme hält den Song zusammen. Wirklich spannend ist er aber nicht. Die ganze Zeit warte ich auf einen Höhepunkt, irgendetwas, dass uns aufrüttelt und sei es ein dynamisches Solo - Fehlanzeige.

She's Too Much
Schöner Popsong mit den üblichen Timbaland Keyboards. Trotzdem - auf diesem Album - ein Highlight.

Dirty Great Monster
Toller Song. Sperrig und doch gleichzeitig melodiös. Lässt erkennen, warum Duran Duran mal zu den ganz Großen gehörten. Und das Saxophon Solo am Schluss sorgt für Gänsehaut.

Last Man Standing
Eine Elektroballade, die das Zeug zu einem ganz großen Song gehabt hätte - hätten sich die Herren diesen furchtbaren Refrain gespart. Die Strophen sind traurig, ja fast hynotisch - der Refrain mit seinen Phil Collins Keyboards zerstört alles. Schade.

Fazit

Ein Album, an dem sich die Geister scheiden. Ich finde, Duran Duran wollten den Erfolg um jeden Preis. Und als erstes zahlten sie den der eigenen Individualität. Zu gleichförmig wurden Beats und Keyboards in den ewigen Chartsgleichklang eines Timbalands eingepasst. Modern sein um jeden Preis. Noch ein paar Songs dazu, die an alte Zeiten erinnern, damit die alten Fans nicht völlig vergrätzt sind - fertig ist der Meilenstein. Ist es ein Meilenstein? Ja, aber auf dem Weg nach unten. Ich denke nicht, dass Duran Duran das gesteckte Ziel erreichen. Zu beliebig klingt der Soundbrei. Zu angepasst. Im Danceflorbereich tummeln sich interessantere Alben. Und zu oft hat man Timbalands Ideen und Stimme schon gehört. Außerdem fehlt Duran Duran der Coolnesfaktor eines Justin Timberlake der sie für ein jugendliches Zielpublikum kaufbar machen würde. Die alten Fans aber vergleichen das Album mit früheren Werken und fragen sich, ob es die Band sich wirklich weiterentwickelt hat oder ob sie sich mit Gewalt ein anderes, erfolgversprechendes Soundkonzept überstülpen ließ. Red Carpet Massacre verdient es nicht, den roten Teppich auch nur zu betreten. Nur für eingefleischte Duran Duran oder Timbaland Fans. Alle anderen sollten sich die drei, vier interessanten Tracks lieber einzeln kaufen.

Anspieltipps

Falling Down, Box Full O' Honey, She's Too Much, Dirty Great Monster

Bos Full O'Honey - Live



Credits: RainaWallis

Flops

The Valley, Nite Runer, Tempted, Tricked Out, Last Man Standing

Tricked Out - Live



Credits: sigmaone69

Tracklist

1. The Valley
2. Red Carpet Massacre
3. Nite Runner feat. Timbaland
4. Falling Down feat. Justin Timberlake
5. Box Full O' Honey
6. Skin Divers feat. Timbaland
7. Tempted
8. Tricked Out
9. Zoom In
10. She's Too Much
11. Dirty Great Monster
12. Last Man Standing

Sonntag, 9. Dezember 2007

Pictures

Ok, Katie Meluas Album Pictures ist schon seit September draußen, da es aber eine CD ist, die uns an kalten Tagen ein wenig wärmen kann, stelle ich sie euch erst jetzt vor:

Katie Melua Pictures cover

Copyright: Amazon

Um es vorweg zu nehmen, wenn ihr dieses Album genießen wollt, solltet ihr die Texte lieber ignorieren. Beispiel gefällig? In your arms I'm not afraid when the aliens invade. And the vampire's just a joke 'cause I know he's just a bloke. Mike Batt mag sich dabei etwas gedacht haben. Was? Keine Ahnung.

Aber lassen wir die Musik für sich sprechen:

Mary Pickford
Eine Homage an Stummfilmstars mit einer schönen, verspielten akustischen Gitarre. Ansonsten plätschert der Song ein wenig vor sich hin. Nett.

It's All In My Head
Zurückhaltend instrumentierter schöner Popsong um einen imaginären Lover, der Katies außergewöhnliche Stimme zum tragen kommen lässt. Ein wenig melancholisch und düster. Gefällt mir gut.

If The Lights Go Out
Ohrwurm, ein wenig sehr kitschig. Für mich zu süß (vielleicht bin ich für so viel Gute Laune Pop einfach nicht in Stimmung - wird bestimmt eine sehr erfolgreiche Single.).

What I Miss About You
Richtig schön böser Text. Toller Kontrast zur eigentlich süßen Ballade. Klasse gesungen. Wütend und gleichzeitig voller bitterer Sehnsucht. Top.

Spellbound
Netter Folksong.

What It Says On The Tin
Jazzig, hingehaucht, WOW (allein dafür lohnt sich schon die CD)!

Scary Films
Country mit einer alten Orgel und Bläsern. Gefällt mir sehr gut.

Perfect Circle
Wütend und trotzdem eingängig. Schön, auch wenn ich bezweifele, dass der Ausbruch aus der perfekten kleinen Welt so je gelingen kann - ein Wunsch, der in Schönheit sterben wird. Tolles Gitarrensolo.

Ghost Town
Reaggebeats vermischt mit einer sparsamen, Gitarrenstimme und Bläser. Ein gelungenes Experiment.

If You Were A Sailboat
Wunderschöne Ballade. Gewohnt kitschig. Aber trotzdem toll.

Dirty Dice
Lassiv und südamerikanisch, ein absolutes Highlight des Albums. Die Kombination aus einem schwermütigen Trompetenthema im Hintergrund und den Akustikgitarren im Vordergrund ist unschlagbar.

In My Secret Life
Ein Leonard Cohen Cover. Mutig. Katie holt den Song im Gegensatz zu Cohens sakraler Interpretation zurück auf die Erde. Unglaublich gefühlvoll gesungen. Gefällt mir sehr gut.

If You Were A Sailboat



Credits: tenunderscores

Anspieltipps

It's All In My Head, What I Miss About You, What It Says On The Tin, Scary Films, Dirty Dice, If You Were A Sailboat, Ghost Town, In My Scret Life

Fazit

Ein sehr schönes Popalbum. Nicht so jazzig, wie seine Vorgänger. Dafür auch nicht mehr ganz so süßlich. K. Melua ist einige Experimente eingegangen - Country, Reagge, lateinamerikanische Rhythmen - sie sind ihr gelungen. Trotzdem vermissen wir nicht die typischen Balladen. Vielleicht ist Pictures nicht ihr bestes Album - hörenswert ist es auf jeden Fall.

What I Miss About You



Credits: wyyzy

Tracklist

1. Mary Pickford
2. It's All In My Head
3. If The Lights Go Out
4. What I Miss About You
5. Spellbound
6. What It Says On The Tin
7. Scary Films
8. Perfect Circle
9. Ghost Town
10. If You Were A Sailboat
11. Dirty Dice
12. In My Secret Life

Katie Melua
Pictures
Dramatico
1 CD


logo

Der Wahnsinn hat einen Namen

... meinen

Menü

Aktuelle Beiträge

Rätsel Nummero 119
Der Krieg ist immer unmenschlich. Wenn du Glück...
derwahnsinnhateinennamen - 16. Mai, 00:29
Gerüchte um Trailer:...
Angeblich soll bei der Premiere von Prinz Kaspian am...
derwahnsinnhateinennamen - 16. Mai, 00:23
Che Potter
Die, die Angst vor ihm haben nennen ihn den Unerwünschten....
derwahnsinnhateinennamen - 15. Mai, 23:51
Replica
Manchmal kann auch Power Metal richtig schön sein... Sonata...
derwahnsinnhateinennamen - 14. Mai, 23:31
Du! Wie oft soll ich...
Credits: week in Blue Aber Schlumpf, ich habe dir...
derwahnsinnhateinennamen - 14. Mai, 22:01
Erlösung auch ohne...
Bedeutet Gewinnmaximierung in der Alten- und Krankenpflege...
derwahnsinnhateinennamen - 13. Mai, 11:35
Layla
Von 1972 und trotzdem nicht alt: Eric Clapton - Layla...
derwahnsinnhateinennamen - 6. Mai, 21:31
Ein bißchen Werbung
Eine gute Idee solltet Ihr doch mit ein wenig Aufmerksamkeit...
derwahnsinnhateinennamen - 6. Mai, 21:26
Bist du ein Schlumpf?...
Credits: Week In Blue Auf unseren ersten Schlumpf!...
derwahnsinnhateinennamen - 5. Mai, 22:47
Rätsel Nummero 118
Um welches Buch handelt es sich hier? Wer ist unser...
derwahnsinnhateinennamen - 5. Mai, 21:04

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Suche

 

Status

Online seit 411 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 16. Mai, 12:00

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this page (summary)
xml version of this page (with comments)
xml version of this topic

twoday.net AGB

Web Counter-Modul


Bücher
Cds
Cover(ed)
Filme
Filmmusik
Harry Potter
Identitätskrisen
Leben, Arbeit und ich
Music
Serien
Unplugged
verschlumpfte Filme
Wahnsinniges
Written
You ll never walk alone
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren