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    <title>Der Wahnsinn hat einen Namen (... meinen) : Rubrik:Bücher</title>
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    <description>... meinen</description>
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    <dc:date>2008-06-30T14:28:58Z</dc:date>
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    <title>Der Wahnsinn hat einen Namen</title>
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  <item rdf:about="http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/5021991/">
    <title>Taxi</title>
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    <description>Alex ist jung, antrieb- und ziellos. Da sie sich ein Studium oder eine Ausbildung nicht vorstellen kann landet sie in einem Taxibetrieb. Von nun an kutschiert sie Fahrgäste durch Hamburg und fährt vor sich und ihrem Leben gekonnt davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;Cover Taxi&quot; height=&quot;240&quot; alt=&quot;Cover Taxi&quot; width=&quot;240&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/derwahnsinnhateinennamen/images/taxi.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karin Duve malt  mal wieder  ein unglaublich pessimistisches Menschheitsbild. Alex erinnert stark an Duves Heldin Anne aus &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Dies-kein-Liebeslied-Karen-Duve/dp/3442456037/ref=pd_sbs_b_2&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Dies ist kein Liebeslied&lt;/a&gt;. Überfordert von sich und der Welt flüchtet sie in die eigene düstere Parallelwelt. Unfähig eine Beziehung einzugehen sucht sie sich Männer, die sie schlecht behandeln. Liegt dem anderen wirklich an ihr vergrault sie ihn, indem sie ihn mit dem gleichen Liebesentzug straft, den sie selbst zu spüren erwartet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch ihre erste eigene Entscheidung  fürs Taxi fahren  scheint Alex ihre Depressionen überwunden zu haben. Ihr gelingt es, ein selbständiges Leben zu führen. Eine eigene Wohnung, eigene Freunde und einen Job, der ihr Geld einbringt wirken wie ein guter Schritt in die richtige Richtung. Aber langsam gewinnen die Zweifel Oberhand. Wirken die anderen Taxifahrer, die sie in ihre Clique aufnehmen zu Anfang noch als intellektuelle Helden der Straßen erkennt auch Alex immer mehr, dass der Schein überwiegt. Zwar lesen die Herren diverse Philosophen sind jedoch geistig vollkommen unflexibel. Auch Alex beginnt ihren Selbsthass auf Fahrgäste und Umwelt zu projizieren. Jeden Tag fällt es ihr schwerer aufzustehen und jede Begegnung, egal ob beruflich oder privat ist ein kleiner Schritt weiter auf der Abwärtsspirale nach unten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz allem gelingt es Duve einen gewissen Witz und Selbstironie in die einzelnen Episoden, die Alex Leben beschreiben, einfließen zu lassen. Ihr Spiel mit Taxinummern und Funk entwickelt eine eigene Poesie. Die Briefe des Pyramidenspiels, für das ein Kollege Alex angemeldet hat, die immer aggressiver werden, zeigen, dass andere Menschen noch viel verzweifelter  und skrupelloser  sind als Alex. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ironischerweise beendet ihre zweite große Entscheidung den Drahtseilakt, zu dem Alex Leben inzwischen geworden ist. Fasziniert von Menschenaffen befreit sie ein Tier von seinem Halter. Diese doppelt gute Tat  der Totalschaden, den sie verursacht, als das Tier ihr undankbarerweise ins Lenkrad greift, rettet die Firma vor der Pleite und kostet sie ihren Taxischein  zwingt sie, einen neuen Weg einzuschlagen. Ob der einzige Mann, der sie durchschaute, aber nie zähmen konnte, den Weg mit ihr gemeinsam geht und sich Alex wirklich aus den eigenen Fesseln befreien kann bleibt offen. Zu viel Happyend hätte auch nicht in diesen Roman gepasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Taxi&lt;/b&gt; weist viele Merkmale eines typischen Duve Romans auf: die Antiheldin mit dem negativen Selbstbild, der Mangel an sichtbarer Action, die Metaphern aus der Biologie und die Affinität zur Philosophie. So schrappt &lt;i&gt;Taxi&lt;/i&gt; an mehreren  Stellen fast am eigenen Plagiat vorbei. Zu bekannt erscheinen Charaktere und Settings. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem gelingt es Duve wieder einen ganz besonderen Sog zu erzeugen: Auch wenn Alex der Leser Alex am liebsten schütteln oder wenigstens zur Therapie schicken möchte, ihr Leben interessiert uns. Sie nimmt uns in einer Welt an der Hand, die wir oft aus der Ferne sehen und die trotzdem seltsam unwirklich ist. In der Gewalt, Sex und Glück nur ein Fahrgast entfernt sind. In der wir lachen, uns ekeln oder einfach fassungslos sind. Alex ist nur die Klammer aus Depression, die sie zusammen hält. Und das es eine ausgesprochen subjektive Klammer ist, das vermag uns Duve durchaus zu vermitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Taxi&lt;/i&gt; ist bisher der wohl biografischste Roman von Karen Duve.&lt;strike&gt;Was das für die Psyche der Autorin bedeuten könnte lässt mich ehrlich gesagt frösteln. Hoffen wir, dass das Schreiben therapeutische Wirkung hatte.&lt;/strike&gt; Wie bei jedem ihrer Romane wird es für den geneigten Leser, der sie neu entdeckt, eine Offenbarung sein. Ich würde ihm einen guten zweiten Platz zugestehen. Ach ja, legt euch anschließend eine Comedy DVD zurecht  zu viel Depression könnte zu Lethargie und erhöhtem Trinkgeld für Taxifahrer führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Taxi-Karen-Duve/dp/3821809531/ref=pd_bxgy_b_img_a&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Karen Duve&lt;br /&gt;Taxi&lt;br /&gt;Eichborn&lt;br /&gt;08/2008&lt;br /&gt; 19,95&lt;br /&gt;978-3821809533&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>derwahnsinnhateinennamen</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/topics/B%C3%BCcher&quot;&gt;Bücher&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 derwahnsinnhateinennamen</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-27T22:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4997195/">
    <title>Das Gesicht des Mo(r)ndes</title>
    <link>http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4997195/</link>
    <description>Nach ihrem Überraschungserfolg &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3442458366/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;In meinem Himmel&lt;/a&gt; wendet sich &lt;a href=&quot;http://www.alicesebold.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Alice Sebold&lt;/a&gt; erneut einer Familientragödie zu, an deren Ende  bzw. literarisch gesehen Anfang  ein Mord steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://ecx.images-amazon.com/images/I/21U%2BB03iWpL._SL500_AA180_.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Buch über Kreatives Schreiben schärft dir ein, dass der erste Satz der wichtigste ist. Als Bibliothekarin kann ich das nur bestätigen. Die meisten Leser, die keinen bestimmten Titel suchen,  betreten eine Bibliothek oder Buchhandlung und lassen ihren Blick erst mal über die ausgestellte Ware schweifen. Gefällt das Cover  - die Eintrittskarte in die Welt der Bestsellerautoren  lesen sie den Klappentext und den Anfang. Manche versuchen sich noch an einer beliebigen Stelle und einige seltsame Zeitgenossen vertiefen sich tatsächlich in den Schluss. Alice Sebold scheint diese Ratgeber gelesen zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&quot;Wenn ich zurück blicke, muss ich sagen, es fiel mir leicht, meine Mutter zu töten.&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebold beschreibt gekonnt die Mischung aus Liebe und Hass, die eine Familie zusammenhält. Zeit ihres Lebens hat ihre Protagonistin Helen Knightly versucht, sich aus dem Elternhaus zu lösen. Zusammen mit ihrem Vater entwickelt sie schon früh eine starke Beschützerhaltung für die psychisch kranke Mutter, um deren Liebe sie bettelt. Das Leben verläuft immer mehr in Ritualen. Je mehr Helen erkennt, dass sie die Liebe nicht erzwingen kann, desto mehr hasst sie ihre Mutter. Allerdings gelingt die Ablösung nicht. Da ihr Vater die einfachste Möglichkeit der Verweigerung  den Freitod  wählt, kümmert sie sich trotz Heirat und die Erziehung zweier Kinder weiter um die Mutter. Ihre Ehe zerbricht, die Kinder, auf der Suche nach Orientierung wie sie, lösen sich vom Elternhaus. Helen, die ihr Leben lang die Interessen anderer vor ihre gestellt hat, wird durch einen Anruf von einer Nachbarin endgültig mit der Demenz ihrer Mutter konfrontiert. Sie findet sie bewegungsunfähig und voller Fäkalien vor. Von der Situation überfordert erstickt Helen ihre Mutter mit einem Handtuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sebold beschreibt weniger die Tat, sondern die 24h nach dem Mord. Helen erinnert sich in zahlreichen Rückblenden mal interessant, mal weniger an ihr Leben. Sie sucht verzweifelt Nähe, da ihr klar ist, dass sie die letzten Familienbande zerschnitten hat. Dabei wird ihr immer deutlicher, dass zwar ihre Mutter tot ist, aber sie in ihr durch ihre Erziehung und Erfahrungen weiter leben wird. Die Frage, ob sie sich stellen soll, den Mord vertuschen oder sich selbst das Leben nehmen soll wird völlig undramatisch in den Raum gestellt. Es scheint eher, dass Helen durch den Mord noch einmal ihre freundschaftlichen und familiären Bindungen testen wollte, um zu erfahren, ob sie wirklich auf sich allein gestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum anderen durchlebt Helen nun erneut eine Art Ablösungsprozess, wie er normalerweise in der Pubertät passiert. Sie schläft mit einem unpassenden Mann  dem 30 jährigen Sohn ihrer Freundin. Sie gesteht zwar ihren Bezugspersonen, einer Tochter und ihrem Ex-Mann, den Mord, akzeptiert aber deren hilflose Angebote nicht. Ihre einzige Angst, dass sich in ihrem Verhältnis mit der Tochter das zu ihrer Mutter wiederholt, ist stärker, als ihrer Sorge ob der Konsequenzen des Mordes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant ist, dass sich Sebold nie zu einer versteckten Diskussion über Sterbehilfe herablässt. Ihrer Protagonistin ist stets klar, dass sie aus eigennützigen Motiven gehandelt hat. Die Leugnung des Mordes gegenüber der Polizei ist so auch eher ein Aufschub der Konsequenzen, die sie, auch das ist ihr jederzeit bewußt, verdient hat. Helen hat das Mitleid und sogar manchmal das Verständnis der Leser. Allerdings nur, bis man sich klar macht, dass sie selbst die Wahl hatte, inwiefern sie sich trotz des lieblosen Verhältnisses in der Pflege der Mutter engagierte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Das Gesicht des Mondes&lt;/i&gt; ist nicht so beeindruckend wie &lt;i&gt;in meinem Himmel&lt;/i&gt;. Die Rückblicke hätten kürzer sein können. Auch der Beziehung des Vaters, der zwar war wesentlich weniger offensichtlich psychisch krank ist, jedoch sich augenscheinlich auch in seine eigene Welt zurückzieht, und die achtjährige in bedrohlichen Situationen mit der Mutter allein lässt, wird sehr viel Raum zugestanden. Dabei geht ein wenig das Verhältnis zu der dritten Generation unter. Es wird angedeutet, dass auch Helen eine erdrückende Mutter war und bei der Scheidung ihren Kindern sehr viel zugemutet hat. Allerdings scheinen die beiden besser damit umgehen zu können  soweit das aus der Perspektive der ich-Erzählerin  erfahrbar ist. Viele Andeutungen lassen erahnen, dass die Ehe scheiterte, da Helen eigentlich die bedingungslose Liebe ihres Vaters suchte. Alles in allem ein sehr interessanter Familienroman über eine Tragödie, die ohne Reue eine Familie zerstörte, die eingentlich bereits tot war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Das-Gesicht-Mondes-Alice-Sebold/dp/3442545560&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Alice Sebold&lt;br /&gt;Das Gesicht des Mondes&lt;br /&gt;Manhatten&lt;br /&gt;2008&lt;br /&gt;ISBN 978-3442545568&lt;br /&gt;318 Seiten&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;meta name=&quot;keywords&quot; content=&quot;Alice Sebold, Gesicht des Mondes, Roman, Demenz, Manhatten&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>derwahnsinnhateinennamen</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/topics/B%C3%BCcher&quot;&gt;Bücher&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 derwahnsinnhateinennamen</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-18T22:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4948658/">
    <title>Keine Panik</title>
    <link>http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4948658/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5b/Towel_dna.jpg&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;500&quot; alt=&quot;Towel Day&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Wikipedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Happy Towel Day!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ein Handtuch ist so ungefähr das Nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann. Einmal ist es von großem praktischem Wert  man kann sich zum Wärmen darin einwickeln, wenn man über die kalten Monde von Jaglan Beta hüpft; man kann an den leuchtenden Marmorsandstränden von Santraginus V darauf liegen, wenn man die berauschenden Dämpfe des Meeres einatmet; man kann unter den so rot glühenden Sternen in den Wüsten von Kakrafoon darunter schlafen; man kann es als Segel an einem Minifloß verwenden, wenn man den trägen, bedächtig strömenden Moth-Fluss hinuntersegelt, und nass ist es eine ausgezeichnete Nahkampfwaffe; man kann es sich vors Gesicht binden, um sich gegen schädliche Gase zu schützen oder dem Blick des Gefräßigen Plapperkäfers von Traal zu entgehen (ein zum Verrücktwerden dämliches Vieh, es nimmt an, wenn du es nicht siehst, kann es dich auch nicht sehen  bescheuert wie eine Bürste, aber sehr, sehr gefräßig); bei Gefahr kann man sein Handtuch als Notsignal schwenken und sich natürlich damit abtrocknen, wenn es dann noch sauber genug ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was jedoch noch wichtiger ist: ein Handtuch hat einen immensen psychologischen Wert. Wenn zum Beispiel ein Strag (Strag = Nicht-Anhalter) dahinter kommt, dass ein Anhalter sein Handtuch bei sich hat, wird er autoniatisch annehmen. er besäße auch Zahnbürste, Waschlappen, Seife, Keksdose, Trinkflasche, Kompass, Landkarte, Bindfadenrolle, Insektenspray, Regenausrüstung, Raumanzug usw, usw. Und der Strag wird dann dem Anhalter diese oder ein Dutzend andere Dinge bereitwilligst leihen, die der Anhalter zufällig gerade »verloren« hat. Der Strag denkt natürlich, dass ein Mann, der kreuz und quer durch die Galaxis trampt, ein hartes Leben führt, in die dreckigsten Winkel kommt, gegen schreckliche Übermächte kämpft, sich schließlich an sein Ziel durchschlägt und trotzdem noch weiß, wo sein Handtuch ist, eben ein Mann sein muss, auf den man sich verlassen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Douglas Adams: Per Anhalter durch die Galaxis&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.towel-day.com/de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.towel-day.com/banner.gif&quot; alt=&quot;Towel Day - Keine Panik&quot; border=&quot;0&quot;  width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und danke an &lt;a href=&quot;http://watchthat.wordpress.com/2008/05/25/towel-day/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Interessanter als dt. TV&lt;/a&gt; für die Erinnerung.</description>
    <dc:creator>derwahnsinnhateinennamen</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/topics/B%C3%BCcher&quot;&gt;Bücher&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 derwahnsinnhateinennamen</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-25T20:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4945193/">
    <title>Wofür man Latein wirklich braucht oder welche Gilde versteckt sich hinter &quot;excretus...</title>
    <link>http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4945193/</link>
    <description>Welcher Gilde aus Ankh Morpok hat wohl welches berühmte lateinische Motto?

&lt;ol&gt;  
&lt;li&gt; acutus id verberat&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;dico, dico dico&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;excretus ex fortuna &lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;farcimino&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;id murmuratis, id ludamus&lt;/li&gt;    
&lt;li&gt;moneta supervacanae magister&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;nil mortifi, sine lucre&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;non ante septem dies proxima sqiri&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;non quod maneat sed quod adimus&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;nunccille est magicus&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;nunquam vestimus&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;omnts qvts covrcscat est or&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;vilis ad bis pretii &lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;wau wauwuff&lt;/li&gt;  
&lt;/ol&gt;

Sollte euer Latein ein wenig eingerostet sein findet ihr eine - sehr freie - Übersetzung, wenn ihr den nächsten Abschnitt markiert: &lt;br /&gt;
&lt;FONT COLOR=&quot;#FFFFFF&quot;&gt;&lt;ol&gt;  
&lt;li&gt; acutus id verberat - Beeilung!  &lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;dico, dico dico - Ich sage, ich sage, ich sage!&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;excretus ex fortuna - Kein Scheißglück mehr!&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;farcimino - Ihr werdet ausgestopft!&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;id murmuratis, id ludamus - Ihr summt es, wir wollen es spielen&lt;/li&gt;    
&lt;li&gt;moneta supervacanae magister - Bisschen Wechselgeld übrig, Chef?&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;nil mortifi, sine lucre - Kein Mord, kein Gewinn!&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;non ante septem dies proxima sqiri - Nicht vor den nächsten sieben Tagen, Junker!&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;non quod maneat sed quod adimus - Nicht was verbleiben soll, sondern was wir weglassen wollen!&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;nunccille est magicus - Nun ist jenes magisch!&lt;/li&gt;
&lt;li&gt;nunquam vestimus - Wir wollen uns niemals bekleiden!&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;omnts qvts corvcscat est or - Alles was glänzt ist Gold. &lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;vilis ad bis pretii - Billig bis zum doppelten des Preises!&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;wau wauwuff - Die Herrschaft der Hunde ist nah!&lt;/li&gt;  
&lt;/ol&gt; Die Übersetzungen stammt aus dem Ankh-Morprk Forum - Mein Latinum ist nämlich schon &lt;strike&gt;zwölf Jahre&lt;/strike&gt; eine Weile her.  &lt;/FONT&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Gilde, aber ebenso schön ist übrigens das Motto der Stadtwache: FABRICATI DIEM, PVNC aus dem bekannten Film ... DAS wisst ihr aber, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;meta name=&quot;keywords&quot; content=&quot;terry pratchett, gilden, ankh morpok, latein, motto, mottos, scheibenwelt&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>derwahnsinnhateinennamen</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/topics/B%C3%BCcher&quot;&gt;Bücher&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 derwahnsinnhateinennamen</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-24T22:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4923165/">
    <title>Erlösung auch ohne Wunsch</title>
    <link>http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4923165/</link>
    <description>Bedeutet Gewinnmaximierung in der Alten- und Krankenpflege nicht automatisch Euthanasie? &lt;a href=&quot;http://www.bjoernkern.de/&quot; target=&quot;_blanK&quot;&gt;Björn Kern&lt;/a&gt; führt uns in eine Zukunftsvision, die erschreckend realistisch erscheint. Die Gesellschaft ist vollkommen überaltert. Greise werden in Ghettos zusammengepfercht. Millionen vegetieren -  entweder zu Hause oder im Krankenhaus -  ruhig gespritzt vor sich hin. Demenz prägt das Stadtbild. Abends sammeln Patrouille die Verwirrten ein. Die Antwort des Staates auf seine Hilflosigkeit ist die Freigabe der Euthanasie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Protagonisten, Kungebein und Miller, treiben unterschiedliche Gründe in das Geschäft mit dem Tod: Während Kungebein verzweifelt etwas sucht, um die eigene &lt;strike&gt;mangelnde&lt;/strike&gt; Bedeutung der Welt mitzuteilen geht Miller seinem Gottkomplex nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.chbeck.de/productimages/rsw/images/products/9783406563744_large.jpg&quot; alt=&quot;Kern Erlöser AG&quot; width=&quot;200&quot; height=&quot;350&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Miller ist ein alttestamentarischer strafender Gott. Er gibt die Initialzündung zur neuen Welt. Nach der Schöpfung tritt er jedoch immer mehr zurück und lässt Kungebein allein. Für diesen muss Miller stets wie ein Konglomerat aus Gott und Satan sein. Selbst mit einem dementen Vater geschlagen, verweigert er diesem die freie Entscheidung aus Angst, vor dem Alleinsein. Andererseits hasst er ihn für die Symptome und die Arbeit, die er verursacht. Miller hingegen spielt auf der Arbeit denn gnädigen Gottvater. Privat hat er in seinen Augen als Vater versagt: Seine Tochter arbeitet in der Pflege und bekämpft ihren Vater politisch. Allerdings verpufft ihr Protest ungehört. Selbst die Naturgewalten scheinen sich gegen sie verschworen zu haben: der Donner lässt ihre leidenschaftlichen Argumente verstummen. Sie selbst ist als Mensch bereits genauso gescheitert, wie die leblosen Gestalten, die sie Tag und Nacht in den Schlaf spritzt. Als Gegenentwurf zum traditionellen Familienleben des Vaters hetzt sie durch ihre Arbeit. Scheinbar erfolgreich, jedoch überfordert und kaum noch in der Lage, Linderung zu schaffen. Kurzfristige Triebbefriedigung und Alkohol ersetzen in einer unmenschlichen Gesellschaft die Gefühle. Die Jungen vegetieren seelisch genauso dahin wie die Alten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Kerns&lt;/i&gt; Zukunftsvision ist in erster Linie provokant. Er bietet jedoch keine Lösung. Unmenschlichkeit wird durch andere Unmenschlichkeit ersetzt. Pragmatismus ersetzt Mitleid. Der interessante Ansatz reicht nicht aus. Während die Pressekonferenz und die Schilderung von Kungebeins Fahrt durch das sterbende Berlin noch zu begeistern vermag beginnt man sich nach wenigen Kapiteln etwas mehr Substanz zu wünschen. Die politische Dimension rückt mehr und mehr in den Hintergrund. Die Schilderungen der Demenz lässt zwar in Ansätzen noch das Individuum erkennen, bald jedoch verliert er sich in wiederholte Fäkalienorgien. Bereits zu diesem Zeitpunkt ist jedem Leser klar, dass der Vater sterben wird und das er nicht in der Lage ist, eine Willenserklärung abzugeben. Banalitäten ersticken die Beziehung. &lt;i&gt;Kern&lt;/i&gt; verschenkt hier sehr viel Potential. Den Vater trotz seiner Demenz als einzige Bezugsperson herauszuarbeiten. Weiteres verschenkt er bei dem politischen, menschlichen und juristischen Kampf um die Willenserklärung von Menschen, die sie objektiv nicht mehr abgeben können. Auch die Demenzerscheinungen bei Kungebein, immerhin erst in den 30ern, werden nur angedeutet. Kerns Gesellschaft rollt also komplett dem Massensuizid entgegen  egal ob jung oder alt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stilistisch hat das Buch eine Reihe von Schwächen. &lt;i&gt;Kern&lt;/i&gt; bemüht ein wenig zu stark die Bibel. So werden eine Reihe von Formulierungen übernommen (und er sah, dass es gut war) und sie einer recht platten Sprache gegen übergesetzt. So wird Miller zwar als redegewandt und fast schon brillant beschrieben, in seinen Formulierungen findet sich dies jedoch genauso wenig wieder, wie in der Sprache des aufstrebenden Stars am Journalistenhimmel Kungebein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was allerdings noch viel gravierender fehlt, ist ein Gegenentwurf zum aufgezeichneten Szenario. Keiner der Protagonisten ist sympathisch oder dient als Identifikationsfigur. Gottvater zerfällt in seiner Maßlosigkeit ohne Publikum und Kungebein zeigt nur einen Hauch von Persönlichkeit, wenn er Publikum hat. Er zieht keine Konsequenzen aus seinem Handeln (z.B. im Gefängnis) und verzweifelt, da er durch die Überalterung der Gesellschaft nie die Frau finden wird, die in sein vom Kindchenschema geleitetes Beuteraster passt. Er glaubt nicht an sein Erlösungskonzept, da er zu feige ist, dem Vater diese angeblich doch so menschliche Lösung anzubieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Der Erlöser AG&lt;/i&gt; fehlen die Höhepunkte. Viele Szenarien werden nur skizziert, wie die Romanze zwischen Millers Tochter und dem Pfleger oder Kungebeins Gefängnisauftritt. Sie sollen die Allmacht Millers hervorheben, Konsequenzen für die Handlung haben sie nicht. Welche Schlussfolgerung soll uns dieses Buch aufdrängen? Dass Sterbehilfe automatisch zu einer bequemen Lösung wird? Mord getarnt als Menschlichkeit? Kern macht es sich sehr einfach. Dass Menschen gerne Gott spielen? Und vor Allem: Was ist seine Gegenvision? Die haltlosen Zustände im Ghetto? Die Hilflosigkeit der Politik? Das Dahinvegetieren einer ganzen Gesellschaft  unabhängig vom Alter  in demente Zustände verfallen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer den Titel und die ersten drei Kapitel der &lt;I&gt;Erlöser AG&lt;/i&gt; gelesen hat, hat eigentlich die interessanteste Quintessenz in sich aufgesogen. Wer den Rest noch lesen möchte wird sich des Öfteren einen Kaffee wünschen. Ein Buch, das man nicht gelesen haben muss. Potential verschenkt. Schade. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Die-Erl%C3%B6ser-Roman-Bj%C3%B6rn-Kern/dp/3406563740/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1210671116&amp;sr=8-1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Björn Kern&lt;br /&gt;Die Erlöser AG&lt;br /&gt;268 S.&lt;br /&gt;ISBN 978-3406563744 &lt;br /&gt;Beck Verlag&lt;br /&gt;17,90 &#8364;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;meta name=&quot;keywords&quot; content=&quot;Erlöser AG, Björn Kern, Rezension, Besprechung, Satire, Euthanasie, Tod auf Verlangen, überalterte Gesellschaft&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>derwahnsinnhateinennamen</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/topics/B%C3%BCcher&quot;&gt;Bücher&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-05-13T22:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4907276/">
    <title>Poetry Slam Szene in Hannover</title>
    <link>http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4907276/</link>
    <description>Letztens war ich bei einem Poetry Slam im &lt;a href=&quot;http://www.faustev.de/faust/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Faust&lt;/a&gt;. Nein, natürlich nicht auf der Bühne, dafür war ich viel zu feige. &lt;a href=&quot;http://www.rockdasdorf.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Michael&lt;/a&gt; natürlich nicht. Überraschend war die hohe Qualität vieler Beiträge. Von 14 Beiträgen waren sechs unglaublich - sowohl was Text als auch Performance angingen -  drei bis vier OK, aber nichts was im Gedächtnis bleibt, und drei grottig. Ein super Schnitt. Von den drei ersten habe ich Videos aus der Serie Kuttner Slam Tour gefunden. Viel Spaß damit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Tobias Kunze&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/48jWAPJlYFM&amp;hl=en&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/48jWAPJlYFM&amp;hl=en&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;355&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Credits:  ackerratte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Wehwalt Koslovski&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Credits: ackerratte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Sulaiman Masomi &lt;/b&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Credits:   ackerratte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;meta name=&quot;keywords&quot; content=&quot;Poetry Slam, Hannover, Faust, Kuttner, Sara&quot; /&gt;</description>
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    <dc:date>2008-05-09T22:03:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4875257/">
    <title>Macht Geld glücklich?</title>
    <link>http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4875257/</link>
    <description>Robert Allmann hat 6,5 Millionen im Lotto gewonnen. Er, der zwar nie arm war, sich aber immer ein wenig strecken musste, um seinen Lebensstandard mit ein wenig Luxus zu versüßen, wähnt sich sorgenlos glücklich. Der Gedanke, dass er seinem Ex-Geschäftspartner, dessen Lotto Reihe er spielt, die Hälfte des Gewinnes abspenstig gemacht hat, erfüllt ihn zudem mit tiefer Genugtuung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.thommie-bayer.de/files/image/roman/0000443740.jpg&quot; alt=&quot;Bayer, Kurze Geschichte vom Glück&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würde Allmann nun das Geld mit seiner Liebsten und seinen Freunden ausgeben und gleichzeitig noch alle Armen der Welt beglücken, es wäre bestimmt schön für ihn aber für uns alle gnadenlos langweilig zu lesen gewesen. Daher trennt sich die Liebste von ihm bevor er ihr die frohe Botschaft mitteilen kann. Er wurde von einem Teddybär dessen erotische Emails aus einem schlechten Softcore Streifen stammen könnten ersetzt. Das tut weh. Seinen Freunden kann Allmann auch nichts verraten - wer mag schon Geldsäcke. Trotzdem fühlt er sich - fast verstohlen - ein wenig glücklich, so mit 6,5 Millionen mehr auf dem Konto. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Streifzüge durch Italien auf den Spuren seiner alten Beziehung und das Loslassen plätschern dann auch ein wenig vor sich hin. &lt;a href=&quot;http://www.thommie-bayer.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bayer&lt;/a&gt; spielt durchaus unterhaltsam mit einer Reihe von Klischees. Leider driftet er selbst auch des öfteren in den Kitsch ab. Darüber vermag auch die plötzliche Action in den letzten Kapiteln nach einigen sehr geruhsamen 80-90 Seiten nicht mehr hinweg zu täuschen. Allmanns Vater stirbt, was zwar Schuldgefühle aber keine wirkliche Regungen mehr hervorruft und er wird, vielleicht als Ablass für den plötzlichen Reichtum Zusammengeschlagen. Immerhin hatte er seinen Ex-Geschäftspartner noch einmal um die Hälfte des Vermögens gebracht, indem er seiner Noch-Frau von dem Lotto-Gewinn berichtete. Die Gelassenheit, die diese Zäsur in seinem Leben hervorruft, ist vielleicht auch Bayers Botschaft: Egal was passiert - es lebt sich auch gut so, egal ob mit oder ohne Reichtum. Das ist nicht wirklich neu, aber angenehm zu lesen. Wie dieses Buch. Vielleicht sollte ich auch mal wieder Lotto spielen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Eine-kurze-Geschichte-vom-Gl%C3%BCck/dp/3492049206/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1208697466&amp;sr=8-1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Thommie Bayer&lt;br /&gt;Eine kurze Geschichte vom Glück&lt;br /&gt;Piper&lt;br /&gt;ISBN 978-3492049207&lt;br /&gt;224 S.&lt;br /&gt;16,90&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>derwahnsinnhateinennamen</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/topics/B%C3%BCcher&quot;&gt;Bücher&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 derwahnsinnhateinennamen</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-25T22:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4882372/">
    <title>Mankell: Der Chinese</title>
    <link>http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4882372/</link>
    <description>Endlich mal wieder ein Krimi - war mein erster Gedanke, als ich die Vorankündigung zum neuen Henning Mankell: &lt;i&gt;Der Chinese&lt;/i&gt; las. Allerdings hat sich Mankell diesmal - rechtzeitig zu den Olympischen Spielen - nicht so sehr dem Zerfall und Untergang des Abendlandes sprich Schwedens zugewandt, sondern reist ins Land der aufgehenden Sonne. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum ich jetzt schon so viel darüber schreibe, obwohl das Buch erst am 24.5. erscheint? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

&lt;center&gt;&lt;a href=&quot;http://www.zsolnay.at/index.asp?task=60&amp;isbn=978-3-552-05436-3&amp;&quot;&gt;&lt;img title=&quot;Der Chinese, Krimi Mankell, Cover&quot; height=&quot;196&quot; alt=&quot;Der Chinese, Krimi Mankell, Cover&quot; width=&quot;120&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/derwahnsinnhateinennamen/images/Mankell-Chinese.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3552054367/ref=amb_link_60113365_3?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&amp;pf_rd_s=center-3&amp;pf_rd_r=1N6VFJA1RX7BMYT3SNN8&amp;pf_rd_t=101&amp;pf_rd_p=183331491&amp;pf_rd_i=408344&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Den Anfang&lt;/a&gt; könnt ihr bei Amazon lesen. Der Leichenfund wird pragmatisch tierisch und - als Gegensatz - schockierend menschlich zelebriert. Obwohl wir es mit einem anderen Protagonisten zu tun haben, sehen wir automatisch Wallander - sozusagen inkognito mit Kamera - vor uns. Butterbrote und Einsamkeit inklusive. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anfang ist also ein zurück zu alter Stärke? Gewohnt langsam und blutig? Wenn Mankell sich nicht zu sehr in die Politik wagt könnte es ein deprimierend spannender Roman werden. Ein Bestseller wird es auf jeden Fall. Wer sich also schon mal einen Eindruck verschaffen will (pünktlich zum Welttag des Buches heute)...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hm, ich kenne Mankells Stil, ich kenne ca. 3 Seiten von &lt;i&gt;Der Chinese&lt;/i&gt; ... ich könnte glatt eine Amazon Rezension schreiben. Wenn ich mich nur entscheiden könnte wieviele Sterne ich vergebe 5 oder 1.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;meta name=&quot;keywords&quot; content=&quot;Der Chinese, Henning Mankell, Tibet, China, Konflikt, Krimi, Vorankündigung, Bestseller, Amazon, Welttag des Buches&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>derwahnsinnhateinennamen</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/topics/B%C3%BCcher&quot;&gt;Bücher&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-04-23T09:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4844569/">
    <title>Spielerisch rätseln</title>
    <link>http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4844569/</link>
    <description>Als kleiner Nachtrag zum &lt;a href=&quot;http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4837969/&quot;&gt;letzten Rätsel&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://wilsberg.muenster.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Das Münster Spiel&lt;/a&gt; mit unserem Helden Wilsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;meta name=&quot;keywords&quot; content=&quot;Münster Krimi, Wilsberg, Kehrer, ZDF, Wilsberg, Rätsel, Spiel, Flash, gratis, Münsterland&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>derwahnsinnhateinennamen</dc:creator>
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    <dc:date>2008-04-07T14:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4838773/">
    <title>Autor trifft Leser</title>
    <link>http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4838773/</link>
    <description>Schriftsteller freuen sich normalerweise, wenn sie Menschen sehen, die ihre Bücher lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naja, fast alle Schriftsteller: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trifft &lt;a href=&quot;http://nickhornby.campaignserver.co.uk/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;b&gt;Nick Hornby&lt;/b&gt;&lt;/a&gt; unerwartet &lt;a href=&quot;http://nickhornby.campaignserver.co.uk/?p=47&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;auf seine Leser&lt;/a&gt; lässt er uns fast immer an diesen Begegnungen der dritten Art teilnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber &lt;a href=&quot;http://nickhornby.campaignserver.co.uk/?p=47&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;lest selbst&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;meta name=&quot;keywords&quot; content=&quot;nick hornby, treffen mit fans&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>derwahnsinnhateinennamen</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/topics/B%C3%BCcher&quot;&gt;Bücher&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-04-05T18:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4800382/">
    <title>Top Secret</title>
    <link>http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4800382/</link>
    <description>Was machen unsere Soldaten eigentlich wirklich in Afghanistan? Wer sich diese Frage oder ähnliche schon mal gestellt hat, dem sei Achim Wohlgethan: Endstation Kabul ans Herz gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.endstation-kabul.de/wp-content/uploads/2007/12/endstation_kabul_cover.jpg&quot; alt=&quot;Cover Endstation Kabul&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Autoren Achim Wohlgethan und Dirk Schulz sind keine professionellen Schriftsteller. Das merkt man sehr deutlich. Der Stil ist sehr einfach. Beide streuen ständig militärische Abkürzungen ein. Außerdem nervt es ein wenig, dass Wohlgethan sehr unkritisch mit seiner Person umgeht, und sich permanent als Supersoldaten darstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem lohnt sich das Buch, da es eine realistische Einschätzung über die Situation in Afghanistan und den Drahtseilakt der Bundeswehr zwischen offziellem Mandat und den tatsächlichen Bedingungen erlaubt. Für die meisten Soldaten und ihre Vorgesetzten ist dies der erste &quot;ernste&quot; Einsatz, für den sie weder ausgebildet noch ausgerüstet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die oft brisanten Informationen verstecken sich zwischen langen Berichten über Wachen und unzureichende Ausrüstung. So erzählt Wohlgemuth von Soldaten, die Kinder zur Minenüberprüfung einsetzen. Sie werfen Äpfel in das Gebiet. Wenn die Kinder sie holen gelten sie als minenfrei. Er berichtet von den ständigen Grenzüberschreitungen, die absichtlich ignoriert werden, damit nach Außen verbreitet werden kann, die Bundeswehr befinde sich nur im &lt;i&gt;sicheren&lt;/i&gt; Norden. Oder von Himmelfahrtskommandos, in die der Geheimdienst ihn und seine Kameraden ohne Backup schicken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr interessant fand ich auch den Bericht, über die Heimkehr nach Deutschland und die Schwierigkeiten, sich wieder ins zivile Leben einzufügen. Sei es das ständige Gefühl, sich sichern zu müssen, die Angst vor größeren Menschenmengen oder die Schwierigkeiten, eine offene Fläche zu überqueren - der Einsatz im Krisengebiet verändert einen Menschen. Wohlgethan und Schulz gelingt es hier sehr gut, die Anpassungsversuche und die teilweise verständnislosen Reaktionen der Umwelt zu schildern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Endstation-Kabul-deutscher-Soldat-Afghanistan/dp/3430200431&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Achim Wohlgethan&lt;br /&gt;Endstation Kabul - Als deutscher Soldat in Afghanistan - ein Insiderbericht&lt;br /&gt; Econ Verlag&lt;br /&gt;978-3430200431&lt;br /&gt;2008&lt;br /&gt;304 Seiten&lt;br /&gt;18,90&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>derwahnsinnhateinennamen</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/topics/B%C3%BCcher&quot;&gt;Bücher&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 derwahnsinnhateinennamen</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-22T23:08:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4766838/">
    <title>Gibt es etwas Stärkeres als Verführung Miss Stone</title>
    <link>http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4766838/</link>
    <description>Tom Kummer war ein Journalist, der für &lt;i&gt;Tempo&lt;/i&gt; und die &lt;i&gt;Süddeutschen Zeitung&lt;/i&gt; Stars in Hollywood interviewen sollte. Seine Interviews waren allerdings nicht ergiebig. Also erfand er sich, seine Gegenüber und die Gespräche neu. Als der Schwindel aufflog wurde es Mode, Stars mit angeblichen Zitaten zu konfrontieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Interviews von: 

&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Sean Penn&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Pamela Anderson Lee&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Bob Richardson&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;John McEnroe&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Courtney Love&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Dennis Letterman&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Snoop Dogg&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Phil Collins&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Dennis Rodman&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Sharon Stone&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Johnny Rotten&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Tom Hanks&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Nicolas Cage&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;Quentin Tarantino&lt;/li&gt;  
&lt;li&gt;...&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

haben zwar einen Wahrheitsgehalt von unter 10%, dafür einen ungeheuren Unterhaltungsfaktor. Wer möchte schon nicht erfahren, dass das größte Problem Heather Grahams (alte Flamme von Tommy Lee) ihre falsche Ernährung ist oder von Pamela Anderson über die Zukunft des Cybersex aufgeklärt werden?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/etwas-St%C3%A4rkeres-Verf%C3%BChrung-Interviews-Kummer/dp/3423200464&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gibt es etwas Stärkeres als Verführung Miss Stone&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Good-Morning-Los-Angeles-Kummer/dp/3423241179/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1204887952&amp;sr=1-2&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Good Morning Los Angeles&lt;/a&gt; erhaltet ihr über den Auswertigen Leihverkehr oder gebraucht bei Ebay oder Amazon. Die Interviews sind reine Satire - es lohnt sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, warum niemand aufgefallen ist, das die Interviews des journalistischen Stars &lt;i&gt;Tom Kummer&lt;/i&gt; soviel provokanter und bissiger waren, als all seiner Kollegen und ihm auch die außergewöhnlichsten Fragen stets beantwortet wurden, wurde anscheinend etwas zu spät gestellt.  Die Rechtfertigung Tom Kummers &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/BLOW-UP-Tom-Kummer/dp/3936738262/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1204887952&amp;sr=1-1&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Blow Up&lt;/a&gt; ist noch im Buchhandel erhältlich und liegt schon auf dem &lt;i&gt;demnächst lesen&lt;/i&gt; Stapel. In Kürze davon mehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis dahin noch ein paar  &lt;a href=&quot;http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4766794/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fragen&lt;/a&gt; und natürlich &lt;a href=&quot;http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4766799/&quot; &gt;Antworten&lt;/a&gt;!&lt;br /&gt;
&lt;meta name=&quot;Keywords&quot; content=&quot;Tom Kummer, Stars, Blow Up, gibt es etwas stärkeres als Verführung miss stone part 3, pamela anderson, journalismus, skandal, süddeutsche, recherchieren, Baywatch, Heather graham&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>derwahnsinnhateinennamen</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/topics/B%C3%BCcher&quot;&gt;Bücher&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-03-08T19:02:00Z</dc:date>
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    <title>Antworten</title>
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    <description>Mindestens fünfzig Prozent meines Aussehens gehen auf das Konto meiner Berater. Trotzdem bin ich eine Frau geblieben, die tut, wonach ihr gerade ist. Das verbindet mich mit Isabella Rosselini und unterscheidet mich von den Supermodels - &lt;a href=&quot;http://german.imdb.com/name/nm0000097/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Pamela Anderson&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können einfach besser mit Frauen umgehen als die Nigger von der Eastcoast. Weil wir nämlich bessere Laune haben. Hier scheint die Sonne, drüben herrscht trübes Wetter. Wir fahren das ganze Jahr in offenen Wagen, und unsere Frauen tragen immer Bikinis. Außerdem riechen wir besser. -  &lt;a href=&quot;http://german.imdb.com/name/nm0004879/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Snoop Dogg&lt;/a&gt; auf die Frage, was es denn eigentlich mit dem Westcoast - Eastcoast HipHop Battle auf sich hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat mit meinem Haarausfall zu tun - &lt;a href=&quot;http://german.imdb.com/name/nm0001468/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;David Letterman&lt;/a&gt; auf die Frage nach seiner Beliebtheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich auf dem Platz schrie: &quot;Du bist eine Schande der Menschheit&quot;, dann sagte ich das natürlich zu mir selbst, nicht zum Schiedsrichter. Doch die fühlten sich immer angesprochen, verteilten Verwarnungen und stahlen mir Punkte. In Schwierigkeiten geriet ich immer nur wegen Missverständnissen. - &lt;i&gt;John McEnroe&lt;/i&gt; auf die Frage nach seiner Wut auf dem Tenniscourt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mark Twains &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Abenteuer_des_Huckleberry_Finn&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Huckleberry Finn&lt;/a&gt; hat das schlechte Benehmen in diesem Land [USA] geadelt. &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Herman_Melville&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hermann Melville&lt;/a&gt; hat in &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Moby_Dick&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Moby Dick&lt;/a&gt; den Kampf um Leben und Tod verherrlicht. Beide Bücher sind Teil des amerikanischen Kulturgutes geworden. Ich bin kein Politiker, ich bin Künstler. Die politische Realität der Gegenwart interessiert mich nicht. Nur soviel: Die Waffe ist Teil der amerikanischen Kultur. Keine andere Gesellschaft ist grausamer als die amerikanische. - &lt;a href=&quot;http://german.imdb.com/name/nm0000576/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Sean Penn&lt;/a&gt; auf die Frage, ob Minderjährige in den USA zum Tode verurteilt werden dürften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Rauchen kann ich mindestens sieben Ringe blasen, das schafft selbst Lucky Luke nicht. - &lt;a href=&quot;http://german.imdb.com/name/nm0001482/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Courtney Love&lt;/a&gt; auf die Frage, was ihre wahren Qualitäten sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/etwas-St%C3%A4rkeres-Verf%C3%BChrung-Interviews-Kummer/dp/3423200464&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gibt es etwas Stärkeres als Verführung Miss Stone?&lt;br /&gt; Star-Interviews mit Tom Kummer&lt;br /&gt;DTB&lt;br /&gt;ISBN 3423 200464&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4766838/&quot;&gt;später mehr&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;meta name=&quot;keywords&quot; content=&quot;Gibt es etwas stärkeres als Verführung, miss stone?, interviews, pamela anderson lee, tom kummer, la, skandal, hollywood, sean penn, süddeutsche zeitung&quot; /&gt;</description>
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  <item rdf:about="http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4766794/">
    <title>Fragen</title>
    <link>http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4766794/</link>
    <description>Ich bin mir nicht ganz sicher, ob Sie jetzt wirklich so sensibel sind oder einfach nur bekifft? - an &lt;a href=&quot;http://german.imdb.com/name/nm0004879/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Snoop Dogg&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben die Angewohnheit, brennende Zigaretten in ihrer Hand auszudrücken. Warum tun sie das? - an &lt;a href=&quot;http://german.imdb.com/name/nm0000576/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Sean Penn&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stört es dich eigentlich, dass auf Tommys Hintern der Vorname seiner Ex-Frau Heather Locklear eintätowiert ist? - an &lt;a href=&quot;http://german.imdb.com/name/nm0000097/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Pamela Anderson Lee&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gibt es Zusammenhänge zwischen der Leinwand des Action-Painting und dem Center Court als Arenen für unverfälschte Gefühle? - an &lt;i&gt;John McEnroe&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie haben Ende der siebziger Jahre Ihren Selbstmord angekündigt, um, wie Sie mal gesagt haben, die Legende Richardson zu kreieren. Sie haben es dann nicht getan. Hielten Sie das etwa für cool? - Bo Richardson&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie verdient sich so eine lebende Membran ihren Lebensunterhalt? - An &lt;i&gt;Basshead&lt;/i&gt; Gene Hester&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was macht das um 180 Grad gekippte Fernsehbild, die Schneeballwürfe gegen das Kameraobjektiv, die von Ihnen zu Superstars gekrönten pakistanischen Souvenierverkäufer am Broadway so bedeutsam? - an &lt;a href=&quot;http://german.imdb.com/name/nm0001468/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;David Letterman&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie zogen sich nie aus, um zu begeistern, sondern um zu beleidigen, oder? - an &lt;a href=&quot;http://german.imdb.com/name/nm0001482/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Courtney Love&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer leitete eigentlich ihrer Meinung nach auf der Leinwand die sexuelle Revolution des Mannes ein? an &lt;a href=&quot;http://german.imdb.com/name/nm0000115/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Nicolas Cage&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer hat den Oscar im Splatter-Genre verdient? - an &lt;a href=&quot;http://german.imdb.com/name/nm0000233/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;i&gt;Quentin Tarantino&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/etwas-St%C3%A4rkeres-Verf%C3%BChrung-Interviews-Kummer/dp/3423200464&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gibt es etwas Stärkeres als Verführung Miss Stone?&lt;br /&gt; Star-Interviews mit Tom Kummer&lt;br /&gt;DTB&lt;br /&gt;ISBN 3423 200464&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4766799/&quot;&gt;Später mehr ... &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;Meta name=&quot;keywords&quot; content=&quot;Tom Kummer, Gibt es etwas stärkeres als Verführung miss stone?, fragen und antworten, Hollywood, LA, Stars, Skandal&quot; /&gt;</description>
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    <title>Hoffnung ohne Happy End</title>
    <link>http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/4751955/</link>
    <description>Zwei Menschen geben sich 1962 das Ja Wort, die sich aufrichtig lieben: Florence und Edward. Beide sind Kinder der 50er, aufgewachsen auf dem Land. Beide haben während des Studiums - er Geschichte, sie Musik - eine kurze Phase der Freiheit genossen. Eine bescheidene Freiheit, die zwar grundsätzliche Entscheidungen über das eigene Leben zulässt, mit der Willensfreiheit der heutigen Zeit jedoch nichts gemein hat. Beide sind tief in dem (un)ausgesprochenen Regeln und Sitten ihrer Zeit gefangen. Beide glauben ineinander den Schlüssel zu einem neuen Glück gefunden zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.poetenladen.de/news/kritikbilder/ian-mcewan-strand-150.jpg&quot; alt=&quot;Am Strand, McEwan&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz dieser Hoffnungen und all des guten Willens schleicht sich die Ahnung ein, dass diese Ehe nicht funktionieren wird, ja kann. Beide sind zu sehr in ein Korsett aus Regeln eingebunden. Beide schaffen es nicht, ihre Ängste zu kommunizieren. Beide erwarten vom Anderen, Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Edward hat Angst, zu versagen. Er spürt Florence Zurückhaltung. Allerdings gelingt es ihm nicht, ihre Reaktionen zu interpretieren. Außerdem schwebt das Damoklesschwert  der Vorzeitigen Ejakulation über ihn. Florence fühlt sich von Edward überfordert. Jede Berührung, die sie gestattet, lässt ihn mehr fordern. Gleichzeitig ist sie voller Schuldgefühle, da sie an ihrer eigenen Sexualität zweifelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.ianmcewan.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ian McEwan&lt;/a&gt; legt mit &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Am-Strand-Ian-McEwan/dp/3257066074&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Am Strand&lt;/a&gt; ein subtiles psychologisches Werk über nicht stattfindende Kommunikation vor. Wir lernen Edward und Florence besser kennen, als sie selbst. Wir beobachten den Beginn und das Scheitern der Ehe der beiden, beides von McEwan kühl, fast emotionslos beschrieben. Beide erleben in der Hochzeitsnacht das erwartete Fiasko. Edward kommt nicht nur zu früh, er entlädt sich über Florence, was diese zutiefst schockiert. Die Demütigung, als das dieses Ereignis beide empfinden und für das sie sich gegenseitig die Schuld geben führt zum ersten und einzigen großen Streit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
McEwan ist ein Sittenbild der 60er gelungen. Ein lakonischer, kühler und doch ungemein fesselnder Blick in Zeiten, jenseits der sexuellen Revolution. Es ist ein Plädoyer für Kommunikation in allen Lebenslagen. Eine Empfehlung für alle, die Literatur auch ohne viel Handlung genießen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/3257066074/ref=s9_asin_title_1_sims_c2?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&amp;pf_rd_s=center-1&amp;pf_rd_r=107KVPE9ZNT6HDQPSX92&amp;pf_rd_t=101&amp;pf_rd_p=162597691&amp;pf_rd_i=301128&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;McEwan, Ian&lt;br /&gt;Am Strand&lt;br /&gt;Diogenes&lt;br /&gt;ISBN 3257066074 &lt;br /&gt;18,90&lt;br /&gt;207 Seiten&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/topics/B%C3%BCcher&quot;&gt;Bücher&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 derwahnsinnhateinennamen</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-04T23:07:00Z</dc:date>
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