Rätsel Nummero 234
Hier wird der Anfang eines bekannten Romanes aus einer anderen Perspektive geschildert. Um welchen Roman handelt es sich? Von wem wurde er geschrieben und wer ist unser Erzähler? Viel Spaß beim Raten.
Ich mache mir Sorgen um dich, mein Freund. Die Operation war schwer. Aber sie wird dir etwas Zeit verschaffen. Wenig genug, ein Jahr vielleicht, wenn du den Zigaretten abschwörst. Ich sehe schon, dass du dich nach der Arbeit sehnst. Das Krankenhausleben ist dir ein Graus. Wenn du einmal eine Spur aufgenommen hast, dann Gnade demjenigen Gott. Hier aber verrennst du dich in eine fixe Idee. Ich werde mir nie verzeihen, wenn dir etwas zustößt, weil ich dich darauf gebracht habe. Nur weil ich glaubte, ihn zu erkennen.
Ein altes Foto in einer Zeitschrift ist nie genau. Erst recht, wenn es einen Arzt mit Mundschutz in OP-Kleidung zeigt. Man sieht ja nur das halbe Gesicht. Ja, ich glaubte ihn zu erkennen, den Studienfreund. Aber er war während dieser Grauentaten gar nicht im Land. Auch wenn er nach Deutschland ausgewandert ist, dann emigrierte er nach Chile. Es gibt unzählige Fachaufsätze aus dieser Zeit, die es beweisen. Ich kann sie dir vorlegen.
Es waren Tiere, die diese Operationen durchführten, ohne Narkose. Aber man kennt ihre Namen. Er ist unschuldig. Ein anderer hat zufällig die gleiche Narbe. Er praktiziert längst wieder in der Schweiz. Er hat sich der Hormontherapie verschrieben. Seine Privatklinik ist berühmt. Sein Spitzname ist da eher dem Neid der ärmeren Kollegen geschuldet – Erbonkel. In diesen Kreisen ist es üblich, seinem Arzt etwas zu vermachen.
Bitte, lieber Freund, lass es gut sein. Wir hatten beide kurz diesen hässlichen Verdacht. Wir haben uns gehen lassen. Jetzt musst du dich auf deine Genesung konzentrieren.
08.00 Tipp 1
09.00 Tipp 2
10.00 Tipp 3
11.00 Tipp 4
18.00 Lösung
Ich mache mir Sorgen um dich, mein Freund. Die Operation war schwer. Aber sie wird dir etwas Zeit verschaffen. Wenig genug, ein Jahr vielleicht, wenn du den Zigaretten abschwörst. Ich sehe schon, dass du dich nach der Arbeit sehnst. Das Krankenhausleben ist dir ein Graus. Wenn du einmal eine Spur aufgenommen hast, dann Gnade demjenigen Gott. Hier aber verrennst du dich in eine fixe Idee. Ich werde mir nie verzeihen, wenn dir etwas zustößt, weil ich dich darauf gebracht habe. Nur weil ich glaubte, ihn zu erkennen.
Ein altes Foto in einer Zeitschrift ist nie genau. Erst recht, wenn es einen Arzt mit Mundschutz in OP-Kleidung zeigt. Man sieht ja nur das halbe Gesicht. Ja, ich glaubte ihn zu erkennen, den Studienfreund. Aber er war während dieser Grauentaten gar nicht im Land. Auch wenn er nach Deutschland ausgewandert ist, dann emigrierte er nach Chile. Es gibt unzählige Fachaufsätze aus dieser Zeit, die es beweisen. Ich kann sie dir vorlegen.
Es waren Tiere, die diese Operationen durchführten, ohne Narkose. Aber man kennt ihre Namen. Er ist unschuldig. Ein anderer hat zufällig die gleiche Narbe. Er praktiziert längst wieder in der Schweiz. Er hat sich der Hormontherapie verschrieben. Seine Privatklinik ist berühmt. Sein Spitzname ist da eher dem Neid der ärmeren Kollegen geschuldet – Erbonkel. In diesen Kreisen ist es üblich, seinem Arzt etwas zu vermachen.
Bitte, lieber Freund, lass es gut sein. Wir hatten beide kurz diesen hässlichen Verdacht. Wir haben uns gehen lassen. Jetzt musst du dich auf deine Genesung konzentrieren.
08.00 Tipp 1
09.00 Tipp 2
10.00 Tipp 3
11.00 Tipp 4
18.00 Lösung
derwahnsinnhateinennamen - 17. Jun, 00:02



Trackback URL:
http://derwahnsinnhateinennamen.twoday.net/stories/5765639/modTrackback