Rätsel Nummero 232
Ich hasse dieses Dorf. In allen Augen sehe ich eine Mischung aus Mitleid und Hass. An allem ist SIE Schuld. Ich war ein hoffnungsvoller Medizinstudent, als ich sie kennen lernte. Als sie schwanger wurde habe ich sie so schnell wie möglich geheiratet.
Nun hocke ich hier fest. Das Kind hat sie verloren. Alles natürlich meine Schuld. Also sitze ich in dieser Landarztpraxis. Mein damaliger Chef war zu betrunken um meine Zeugnisse zu prüfen. Tja, leider gibt es nicht viele andere, daher werde ich nie einen interessanteren Job in irgendeiner Stadt bekommen. Bis an mein Lebensende hockte ich also in diesem Kaff. Meine Frau wusste sich zu helfen - sie bekämpfte die Langeweile einfach mit jedem Mann, der ihr über den Weg lief. Jeder wusste es.
Ich war also nicht nur Landarzt statt Psychologe, sondern auch kein Vater und der Idiot, dem Hörner aufgesetzt wurden. An dem Tag, an dem ich mich wehrte, machte ich alles nur noch schlimmer. Es sollte so aussehen wie ein Autounfall. Alle glaubten mir. Sie starb - das war die gute Nachricht. Ich aber bin seitdem nicht nur ein Looser sondern brauche auch noch einen Rollstuhl. Ja, es wird besser. Aber ich musste einen Partner einstellen. Ich werde nie wieder so laufen können wie früher.
Natürlich habe ich nun mehr Zeit als früher. Ich nutze sie. Da ist dieses kleine Experiment... Er hilft mir, mich besser zu fühlen. Seine Interessen und meine sind fast deckungsgleich. Er gibt mir die Chance meine Wut heraus zu lassen. Sie tanzen für mich in ihrem Hochzeitskleid. Wir beide wissen, dass sie sterben werden. Das sie nur noch Puppen sind, blutbesudelt, verängstigt, hilflos. Meine geliebte angetraute, solltest du von einem unbestimmten Ort zusehen, stell dir einfach vor, sie wären du.
08.00 Tipp 1
09.00 Tipp 2
10.00 Tipp 3
18.00 Lösung
Nun hocke ich hier fest. Das Kind hat sie verloren. Alles natürlich meine Schuld. Also sitze ich in dieser Landarztpraxis. Mein damaliger Chef war zu betrunken um meine Zeugnisse zu prüfen. Tja, leider gibt es nicht viele andere, daher werde ich nie einen interessanteren Job in irgendeiner Stadt bekommen. Bis an mein Lebensende hockte ich also in diesem Kaff. Meine Frau wusste sich zu helfen - sie bekämpfte die Langeweile einfach mit jedem Mann, der ihr über den Weg lief. Jeder wusste es.
Ich war also nicht nur Landarzt statt Psychologe, sondern auch kein Vater und der Idiot, dem Hörner aufgesetzt wurden. An dem Tag, an dem ich mich wehrte, machte ich alles nur noch schlimmer. Es sollte so aussehen wie ein Autounfall. Alle glaubten mir. Sie starb - das war die gute Nachricht. Ich aber bin seitdem nicht nur ein Looser sondern brauche auch noch einen Rollstuhl. Ja, es wird besser. Aber ich musste einen Partner einstellen. Ich werde nie wieder so laufen können wie früher.
Natürlich habe ich nun mehr Zeit als früher. Ich nutze sie. Da ist dieses kleine Experiment... Er hilft mir, mich besser zu fühlen. Seine Interessen und meine sind fast deckungsgleich. Er gibt mir die Chance meine Wut heraus zu lassen. Sie tanzen für mich in ihrem Hochzeitskleid. Wir beide wissen, dass sie sterben werden. Das sie nur noch Puppen sind, blutbesudelt, verängstigt, hilflos. Meine geliebte angetraute, solltest du von einem unbestimmten Ort zusehen, stell dir einfach vor, sie wären du.
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derwahnsinnhateinennamen - 11. Mai, 00:22



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