Rätsel Nummero 230
Um welchen Roman handelt es sich? Wer ist unser Erzähler?
Der sechste Januar war schon immer der Diener zweier Herren, wird doch die Stadt von jeher für zwei der größten Feste geschmückt, den Königstag und das Narrenfest. Und so gehört die Straße nicht nur den hohen Herren, nein, jeder der sich mit einem Kostüm geschmückt hat darf heute sich feiern lassen. Heute lassen wir uns nicht von ihnen verdrängen. Galgen und Rad für die Schauspieler und den Cardinal verweigern sie uns doch unsere Aufführung.
Die Verse ziehen vorbei. Schal der Triumph. Die Schausteller haben unserem Drängen nachgegeben. Blass erscheint das Flickwerk auf der Bühne. Als der Cardinal endlich eintrifft uns von der Langeweile zu erlösen. Er grüßt uns zu, den schönen jungen Frauen mehr, als den anderen. Sein rotes Kleid erstrahlt. Heute mag ihn kein Bettler verspotten, auch wenn er zu spät kam. Wer weiß, der nächste Papst mag vor uns stehen. Die Stimmen der Frauen hat er. Hier aber soll er nicht so einfach davon kommen.
"Meine Herren Bürger und Junker von Paris! Ich sehe wohl Leute, die Miene machen, als ob sie sich schlagen wollten. Unterhaltend ist das nicht; sie fechten mit dem Munde, und weiter ist's nichts. Seit einer Viertelstunde warte ich auf den ersten Hieb, nichts erfolgt; das sind feige Schufte, die sich nur mit Beleidigungen kratzen. Sie sollten uns wenigstens einen maurischen Tanz oder eine andere Mummenschanz zum Besten geben! Das da hatte man mir nicht gesagt; ein Narrenfest mit Papstwahl war mir versprochen worden. Wer sich berufen fühle der stecke seinen Kopf durch ein Loch und schneidet den Adern eine Grimasse; wer die hässlichste macht, wird mit Zustimmung aller zum Papst gewählt; damit abgemacht. Das ist sehr unterhaltend. Wollt ihr, dass wir euren Papst nach der Sitte meiner Heimat wählen? Das wird weniger langweilig sein, als diesen Schwätzern zuzuhören. Wenn sie ihre Grimasse im Loche machen wollen, so können sie mitspielen. Was sagt ihr dazu, meine Herren Bürger?"
08.00 Tipp 1
09.00 Tipp 2
10.00 Tipp 3
18.00 Lösung
Der sechste Januar war schon immer der Diener zweier Herren, wird doch die Stadt von jeher für zwei der größten Feste geschmückt, den Königstag und das Narrenfest. Und so gehört die Straße nicht nur den hohen Herren, nein, jeder der sich mit einem Kostüm geschmückt hat darf heute sich feiern lassen. Heute lassen wir uns nicht von ihnen verdrängen. Galgen und Rad für die Schauspieler und den Cardinal verweigern sie uns doch unsere Aufführung.
Die Verse ziehen vorbei. Schal der Triumph. Die Schausteller haben unserem Drängen nachgegeben. Blass erscheint das Flickwerk auf der Bühne. Als der Cardinal endlich eintrifft uns von der Langeweile zu erlösen. Er grüßt uns zu, den schönen jungen Frauen mehr, als den anderen. Sein rotes Kleid erstrahlt. Heute mag ihn kein Bettler verspotten, auch wenn er zu spät kam. Wer weiß, der nächste Papst mag vor uns stehen. Die Stimmen der Frauen hat er. Hier aber soll er nicht so einfach davon kommen.
"Meine Herren Bürger und Junker von Paris! Ich sehe wohl Leute, die Miene machen, als ob sie sich schlagen wollten. Unterhaltend ist das nicht; sie fechten mit dem Munde, und weiter ist's nichts. Seit einer Viertelstunde warte ich auf den ersten Hieb, nichts erfolgt; das sind feige Schufte, die sich nur mit Beleidigungen kratzen. Sie sollten uns wenigstens einen maurischen Tanz oder eine andere Mummenschanz zum Besten geben! Das da hatte man mir nicht gesagt; ein Narrenfest mit Papstwahl war mir versprochen worden. Wer sich berufen fühle der stecke seinen Kopf durch ein Loch und schneidet den Adern eine Grimasse; wer die hässlichste macht, wird mit Zustimmung aller zum Papst gewählt; damit abgemacht. Das ist sehr unterhaltend. Wollt ihr, dass wir euren Papst nach der Sitte meiner Heimat wählen? Das wird weniger langweilig sein, als diesen Schwätzern zuzuhören. Wenn sie ihre Grimasse im Loche machen wollen, so können sie mitspielen. Was sagt ihr dazu, meine Herren Bürger?"
08.00 Tipp 1
09.00 Tipp 2
10.00 Tipp 3
18.00 Lösung
derwahnsinnhateinennamen - 4. Mai, 00:09



Victor Hugo (beim Lesen des ersten Tipps), und auf Grund der anderen 2: Der Glöckner von Notre Dame
Perpektive leider keine Ahnung, zu lange her :(
sehr gut