M'Era Luna 2008 - Der Samstag
Als wir - wegen mir zu fast nachtschlafender Zeit - durch die alljährlichen Schlaglöcher rumpelten kam bereits Wiedersehensfreude auf...
Für die Eiligen unter Euch:
Das Wichtigste in Schlagzeilen
Positivste Überraschung: Klimt 1918
Größte Enttäuschung: Front 242
"Life is live" Award (Beste Performance) VNV Nation
"I'm so crazy, baby" - Award Cinema Strange

In einem Meer von Seifenblasen können auch Irokesenschnitt, Undercut oder schwarze Gewandung nicht über den Hippie in uns hinwegtäuschen. Die Legendary Pink Dots können durch ihre Improvisationen uns noch immer in einen - legalen - Rausch versetzen. Nach viel zu kurzen 40 Minuten hat die schwarze Welt uns wieder.

Als nächstes war Gothic Punk mit Cinema Strange angesagt. Die Jungs boten auch eine beeindruckende Fangemeinde auf. Die Show war auch durchaus beeindruckend. Leider konzentrierten sich die drei Jungs so sehr auf ihre Stöckelschuhe bzw. das Hochziehen der Augenbrauen sowie das tänzerische Überqueren der Bühne, das wenig Platz für die Musik blieb. So spielten Cinema Strange nicht nur - wie gewohnt - den Schlagzeugpart ein sondern auch die Gitarre. Da konnte auch eine exzellente B-Note nichts mehr retten.

Red Lorry Yellow Lorry lockten ein etwas älteres Publikum an die Main Stage. Dieses Jahr waren überraschend viele Bands am Start, die ich eher dem Alternative Sektor zuordnen würde. Sie lieferten eine recht zurückhaltende Performance, die jedoch musikalisch gewohnt gut war.

Mit Klimt 1918 trat eine weitere Alternative Band im Hangar an. Im Laufe der Jahre entwickelten sich die Italiener immer mehr vom Metal zum Gitarrenpop. Diesen spielen sie jedoch fast schon perfekt.

Wieder zurück auf der Mainstage heizten Tanzwut ein. Mittelalter meets Electro - wer hier nicht tanzt ist selber schuld. Wie gewohnt eine heiße Show.
Credits: 19maiangel89

Mit Unheilig trat nun der erste Vertreter der Neuen Deutschen Härte an. Der Graf ist ja für seine pathetischen Texte bekannt. Seine Metaphern kämen auch auf dem Schlagermove an. Nach mehr als drei Songs tritt schnell Übersättigung ein. Eine tolle Stimme allein reicht halt doch nicht.

ASP hatten leider mit den Tücken der Technik zu kämpfen. Pünktlich zum Start wurde die Stimme völlig unter die Instrumente gemischt. Die Aufforderung der Fans sie lauter zu drehen, half nur bedingt. Ich stand ziemlich weit vorne, aber hinten muss es eine Katastrophe gewesen sein. Schade. Dabei spielten ASP auch einen neuen Song aus dem neuen Album Zaubererbruder (zu Krabat):
Credits: Pikapikaa555
Inzwischen war es leider so voll, dass ein Blick auf Moonspell illusorisch gewesen wäre - immerhin galt es für VNV Nation einen Platz vorne zu erkämpfen.

Ronan Harris & Co. beweisen eindrucksvoll, dass mit VNV Nation immer noch zu rechnen ist. Ein sehr guter Querschnitt aus achtzehn Jahren Bandgeschichte zwingt auch die Fußkranken zum Tanzen. Trancige Anfänge, eingängige Melodien werden mit intelligenten Texten und harten Beats gemischt. Die Energie, die Harris buchstäblich auf das Publikum überträgt ist unglaublich. VNV Nation kündigten übrigens ein neues Album für 2009 an.
Credits: VcomteDeValmont
Optisch durch unzählige Uniformen bereits angekündigt gaben sich nun das Aushängeschild der Electronic Body Music Front 242 die Ehre. Mir fehlt bei dieser Musikrichtung allerdings eindeutig eine Songstruktur. Bis auf vielleicht zwei Songs war das ganze einfach nur elektronischer Lärm. Da könnte ich mir auch gleich GOA anhören. Allerdings war hier unsere Gruppe gespalten zwischen Fans und Hassern.
Credits: DarkestBrain
Ziemlich kaputt aber voller Adrenalin verließen wir kurz nach Mitternacht das Festivalgelände.
Der Sonntag.
Für die Eiligen unter Euch:
Das Wichtigste in Schlagzeilen
Positivste Überraschung: Klimt 1918
Größte Enttäuschung: Front 242
"Life is live" Award (Beste Performance) VNV Nation
"I'm so crazy, baby" - Award Cinema Strange

In einem Meer von Seifenblasen können auch Irokesenschnitt, Undercut oder schwarze Gewandung nicht über den Hippie in uns hinwegtäuschen. Die Legendary Pink Dots können durch ihre Improvisationen uns noch immer in einen - legalen - Rausch versetzen. Nach viel zu kurzen 40 Minuten hat die schwarze Welt uns wieder.

Als nächstes war Gothic Punk mit Cinema Strange angesagt. Die Jungs boten auch eine beeindruckende Fangemeinde auf. Die Show war auch durchaus beeindruckend. Leider konzentrierten sich die drei Jungs so sehr auf ihre Stöckelschuhe bzw. das Hochziehen der Augenbrauen sowie das tänzerische Überqueren der Bühne, das wenig Platz für die Musik blieb. So spielten Cinema Strange nicht nur - wie gewohnt - den Schlagzeugpart ein sondern auch die Gitarre. Da konnte auch eine exzellente B-Note nichts mehr retten.

Red Lorry Yellow Lorry lockten ein etwas älteres Publikum an die Main Stage. Dieses Jahr waren überraschend viele Bands am Start, die ich eher dem Alternative Sektor zuordnen würde. Sie lieferten eine recht zurückhaltende Performance, die jedoch musikalisch gewohnt gut war.

Mit Klimt 1918 trat eine weitere Alternative Band im Hangar an. Im Laufe der Jahre entwickelten sich die Italiener immer mehr vom Metal zum Gitarrenpop. Diesen spielen sie jedoch fast schon perfekt.

Wieder zurück auf der Mainstage heizten Tanzwut ein. Mittelalter meets Electro - wer hier nicht tanzt ist selber schuld. Wie gewohnt eine heiße Show.
Credits: 19maiangel89

Mit Unheilig trat nun der erste Vertreter der Neuen Deutschen Härte an. Der Graf ist ja für seine pathetischen Texte bekannt. Seine Metaphern kämen auch auf dem Schlagermove an. Nach mehr als drei Songs tritt schnell Übersättigung ein. Eine tolle Stimme allein reicht halt doch nicht.

ASP hatten leider mit den Tücken der Technik zu kämpfen. Pünktlich zum Start wurde die Stimme völlig unter die Instrumente gemischt. Die Aufforderung der Fans sie lauter zu drehen, half nur bedingt. Ich stand ziemlich weit vorne, aber hinten muss es eine Katastrophe gewesen sein. Schade. Dabei spielten ASP auch einen neuen Song aus dem neuen Album Zaubererbruder (zu Krabat):
Credits: Pikapikaa555
Inzwischen war es leider so voll, dass ein Blick auf Moonspell illusorisch gewesen wäre - immerhin galt es für VNV Nation einen Platz vorne zu erkämpfen.

Ronan Harris & Co. beweisen eindrucksvoll, dass mit VNV Nation immer noch zu rechnen ist. Ein sehr guter Querschnitt aus achtzehn Jahren Bandgeschichte zwingt auch die Fußkranken zum Tanzen. Trancige Anfänge, eingängige Melodien werden mit intelligenten Texten und harten Beats gemischt. Die Energie, die Harris buchstäblich auf das Publikum überträgt ist unglaublich. VNV Nation kündigten übrigens ein neues Album für 2009 an.
Credits: VcomteDeValmont
Optisch durch unzählige Uniformen bereits angekündigt gaben sich nun das Aushängeschild der Electronic Body Music Front 242 die Ehre. Mir fehlt bei dieser Musikrichtung allerdings eindeutig eine Songstruktur. Bis auf vielleicht zwei Songs war das ganze einfach nur elektronischer Lärm. Da könnte ich mir auch gleich GOA anhören. Allerdings war hier unsere Gruppe gespalten zwischen Fans und Hassern.
Credits: DarkestBrain
Ziemlich kaputt aber voller Adrenalin verließen wir kurz nach Mitternacht das Festivalgelände.
Der Sonntag.
derwahnsinnhateinennamen - 14. Aug, 00:01



auch wenn sie dir nicht gefallen haben, sie bringen es wahrscheinlich nicht mehr, Front 242 würde ich gerne mal sehen. vielleicht kommen sie ja noch my way:-)
grüße
Credits: DarkestBrain
Allerdings war Tobi echt begeistert. Ich würde an deiner Stelle nur zu einem Konzert gehen, wenn sie auf einem Festival spielen. Sieht aber im Augenblick nicht gut aus, es sei denn du möchtest nach Belgien oder Spanien fahren.