Rätsel Nummero 145
Um welches Buch handelt es sich? Wer ist unser Erzähler?
Es war eine böse Nacht. Die Teufel heulten im Wind, und in den Regentropfen hockten Dämonen. Eine Nacht - wie geschaffen für das Böse. Selbst Wein und ein gutes Feuer konnten meine Laune in so einer Nacht nicht erhellen. In der Kneipe trollte sich das übrige Pack. Männer ohne Rückgrat, die auch nicht allein sein wollten oder bei Wein und Kartenspiel die schlechten Zeiten verdrängten. Der Wirt erzählte Schauergeschichten von einem Fuchs, der gesichtet worden ist. Der Fuchs, für so schlau hält er sich. Soll er mein Schicksal sein? Werde ich an ihm gemessen werden?
Er hechelt den Camino Real der ganzen Länge nach ab wie eine Bergziege. Seine Feinde zeichnet er mit feiner Klinge. Gesehen habe ich ihn noch nie. Mir gibt er nicht die Ehre seines Besuches. Wahrscheinlich fürchtet er sich. Seine Raubzüge finden immer woanders statt. Man nennt ihn den Fluch des Camino Reals, ja den Fluch der kompletten Kette der Missionsstationen. Ein Halunke, ein Dieb, ein gemeiner Kerl, der sich für mutig hält, wenn er eine Hazienda plündert. Indianer und alte Weiber erschrecken, ja, darin ist er gut. In der Nähe der Garnison wurde er noch nie gesehen. Er ist so wenig greifbar wie ein flüchtiger Sonnenstrahl und er besitzt genauso viel Mut.
Ich habe nicht gerade ein gottgefälliges Leben geführt. Aber seit kurzem bete ich. Ich bete, dass alle Heiligen mir einen Aufschub bis zur Verbüßung meiner Sünden geben, so lange, bis ich der Gnade zuteil wurde diesem Straßenräuber einmal Aug in Aug gegenüberzustehen.
Ja, der Gouverneur hat natürlich eine Belohnung auf seinen Kopf ausgesetzt. Hübsch, hübsch die Summe. Aber es wäre auch sonst ein Vergnügen, ihn zu erwischen. Er muss doch ein Schlupfloch haben. Jeder Mensch muss essen, trinken und schlafen. Eines Tages werde ich es finden. Was mich an ihm so ärgert ist seine Dreistigkeit. Er sagt, er wäre kein echter Dieb. Er würde nur die bestrafen, die im Namen der Missionierung Menschen schlecht behandeln. Trotzdem helfen die Frailes ihm. Filze eine Kutte, dann hast du deinen Widerständler. Sie müssen es sein, die ihm zu essen geben und ihn beschützen.
Ich wünschte mir, er würde hier erscheinen. Dieser Fettwanst von Wirt wird allein bei dem Gedanken kreidebleich. Als ob er etwas hätte, dass zu rauben sich lohnte. Außerdem bin doch ich hier. Ich bin der Arm des Gesetzes. Ein Arm, der einen Säbel zu führen weiß. Soll er doch durch die Tür treten und seine weibische Verbeugung machen. Ich werde ihm die Augen unter der Maske ausstechen. Ich werde ein neues Lächeln in sein Gesicht zeichnen. Bis dahin werde ich trinken. Bei der Belohnung fallen auch ein paar Münzen für die Rechnung des Wirtes ab.
Es war eine böse Nacht. Die Teufel heulten im Wind, und in den Regentropfen hockten Dämonen. Eine Nacht - wie geschaffen für das Böse. Selbst Wein und ein gutes Feuer konnten meine Laune in so einer Nacht nicht erhellen. In der Kneipe trollte sich das übrige Pack. Männer ohne Rückgrat, die auch nicht allein sein wollten oder bei Wein und Kartenspiel die schlechten Zeiten verdrängten. Der Wirt erzählte Schauergeschichten von einem Fuchs, der gesichtet worden ist. Der Fuchs, für so schlau hält er sich. Soll er mein Schicksal sein? Werde ich an ihm gemessen werden?
Er hechelt den Camino Real der ganzen Länge nach ab wie eine Bergziege. Seine Feinde zeichnet er mit feiner Klinge. Gesehen habe ich ihn noch nie. Mir gibt er nicht die Ehre seines Besuches. Wahrscheinlich fürchtet er sich. Seine Raubzüge finden immer woanders statt. Man nennt ihn den Fluch des Camino Reals, ja den Fluch der kompletten Kette der Missionsstationen. Ein Halunke, ein Dieb, ein gemeiner Kerl, der sich für mutig hält, wenn er eine Hazienda plündert. Indianer und alte Weiber erschrecken, ja, darin ist er gut. In der Nähe der Garnison wurde er noch nie gesehen. Er ist so wenig greifbar wie ein flüchtiger Sonnenstrahl und er besitzt genauso viel Mut.
Ich habe nicht gerade ein gottgefälliges Leben geführt. Aber seit kurzem bete ich. Ich bete, dass alle Heiligen mir einen Aufschub bis zur Verbüßung meiner Sünden geben, so lange, bis ich der Gnade zuteil wurde diesem Straßenräuber einmal Aug in Aug gegenüberzustehen.
Ja, der Gouverneur hat natürlich eine Belohnung auf seinen Kopf ausgesetzt. Hübsch, hübsch die Summe. Aber es wäre auch sonst ein Vergnügen, ihn zu erwischen. Er muss doch ein Schlupfloch haben. Jeder Mensch muss essen, trinken und schlafen. Eines Tages werde ich es finden. Was mich an ihm so ärgert ist seine Dreistigkeit. Er sagt, er wäre kein echter Dieb. Er würde nur die bestrafen, die im Namen der Missionierung Menschen schlecht behandeln. Trotzdem helfen die Frailes ihm. Filze eine Kutte, dann hast du deinen Widerständler. Sie müssen es sein, die ihm zu essen geben und ihn beschützen.
Ich wünschte mir, er würde hier erscheinen. Dieser Fettwanst von Wirt wird allein bei dem Gedanken kreidebleich. Als ob er etwas hätte, dass zu rauben sich lohnte. Außerdem bin doch ich hier. Ich bin der Arm des Gesetzes. Ein Arm, der einen Säbel zu führen weiß. Soll er doch durch die Tür treten und seine weibische Verbeugung machen. Ich werde ihm die Augen unter der Maske ausstechen. Ich werde ein neues Lächeln in sein Gesicht zeichnen. Bis dahin werde ich trinken. Bei der Belohnung fallen auch ein paar Münzen für die Rechnung des Wirtes ab.
derwahnsinnhateinennamen - 15. Jul, 05:05

Zorro?! Eventuell die Fassung von Isabel Allende?
fast richtig
Die sichtweise vermute ich mal der Capitän der Wache *lang ists her* Gott, wie ich die alten Zorro-Filme in schwarz-Weiss geliebt habe!