Rätsel Nummero 140
Um welches Buch handelt es sich? Wer ist unsere - neue - Hauptfigur?
Ich habe ihn engagiert, weil er uns schon zweimal fast erwischt hätte. Ein harter Hund mit einem fast unfehlbaren Riecher für Lügen. Er besaß glänzende Kontakte. Ehemalige Bullen können sich fast alles erlauben. Nur Vergewaltigung und Kindesmissbrauch sind unverzeihlich. Er saß wegen Selbstjustiz. Eine Bande von Cracksüchtigen hatte die Tochter eines befreundeten Paares gekidnappt. Er fand sie. Die Kleine war natürlich längst tot. Er wusste, was das System für die armen schuldunfähigen Mörder bereit hielt. Also drückte er selber ab.
Miami liebte ihn für das, was er getan hatte. Er war dadurch mehr zu einem der ihren geworden als alles, was er zuvor für die Stadt getan hatte. Er war einer dieser harten Kerle gewesen - sowohl als Cop als auch als Privatdetektiv. Der Zweck heiligt die Mittel und so. Hatte einen dieser Voodopriester halbtot geprügelt, bevor er im Revier ankam. Geholfen hat es ihm nichts. Zwar steht auf Kinderopfer in den USA noch immer die Todesstrafe, aber die Giftspritze kommt dem Steuerzahler sehr teuer zu stehen. Warum also soll ein braver Bürger für so ein Arschloch schuften? Clinton konnte das seinen Wählern nie richtig begreiflich machen. Also schickte er den ganzen Abschaum wieder zurück in die Kloaken, aus denen er heraus geflüchtet war.
Jeden Tag kamen irgendwelche Knastis bei uns an. One-Way-Haiti als ob in dieser Hölle nicht schon genug Seelen brutzelten. Egal welche Marionette zur Zeit den Präsidentschaftsthron inne hatte - es gab nur zwei Herrscher auf Haiti. Mich und diesen verhinderten Ghetto König. Ich hätte ihn stürzen können. Klar. Aber alle hätten gewusst, dass nur ich das Geld und die Macht dazu habe. Was nützt dir alles Macht, wenn ein aufgebrachter Mob dein Haus abfackelt? Nein, ich brauchte dieses Gegengewicht, das offiziell für alle Straftaten verantwortlich war und ein wenig mit seiner Armenabfütterung für Ruhe sorgte. Brot und Spiele oder - in unserem Fall - Kokain waren gut fürs Geschäft.
Wofür ich dann einen Privatdetektiv brauchte? Nun, als mein Enkel kurz vor der amerikanischen Invasion entführt wurde schrie natürlich ganz Haiti, der Ghettokönig hätte ihn. Meine Propaganda hatte glänzend gewirkt. Aber auch wenn der Herr über Shitcity herrscht, die kleine Chance, dass er meinen Enkel nicht hat, lässt mich nicht schlafen. Wenn er ihn hat ist er tot. Dann gnade ihm und diesem Land irgendein Gott, den er anbeten mag. Ich selbst werde es nicht tun.
Drei Schnüffler habe ich bereits los geschickt, um ihn zu finden. Den ersten - einen Einheimischen - hat man wenig später mit seinen Genitalien im Mund in seinem Auto gefunden. Danach war niemand auf der Insel mehr bereit, sich für mich umzuhören. Ein anderer verschwand auf Nimmerwiedersehen. Keine Berichte, keine Rechnungen, keine Ergebnisse. Keine Ahnung, ob er wirklich tot ist, oder sich nur irgendwo wünscht es zu sein. Der dritte war sehr vielversprechend. Ein widerlicher arroganter Scheißkerl, der jeden Haitianer verachtete. Er kam auch nur wegen des Geldes. Das ist immer ein Fehler. Er flog irgendwann wieder nach Hause. Zwei Monate fehlten ihm. Nun läuft er in Windeln durch einen Trailerpark. Haiti hat ihn zu dem Versager gemacht, der bereits in ihm steckte, unter den maßgeschneiderten Anzügen.
Warum ich trotzdem wieder einem Detektiv vertraue? Nun ja, er ist anders. Er ist nicht wegen dem Geld hier. Er hat schon mit Voodoo gearbeitet. Er kennt hier Menschen - auch wenn er sie hasst. Hass kann einen Menschen ganz schön auf Trab halten. Außerdem hat er nichts mehr, was ihn zu Hause hält. Das Gefängnis hat ihm fast alles genommen. Der Rest ist von einem Autofahrer umgenietet worden.
Er wird sich für mich umsehen. Sollte er mir selbst zu nahe kommen werde ich ihn bezahlen oder töten. Eigentlich ist mir beides egal. Nur den Jungen, den muss er mir finden. Immerhin ist er mein einziger männlicher Erbe. Oder glaubt wirklich jemand ernsthaft, dass ich das Carver Vermögen an eine Tochter mit Schwanz weiter gebe? Nein? Kluger Junge.
Ich habe ihn engagiert, weil er uns schon zweimal fast erwischt hätte. Ein harter Hund mit einem fast unfehlbaren Riecher für Lügen. Er besaß glänzende Kontakte. Ehemalige Bullen können sich fast alles erlauben. Nur Vergewaltigung und Kindesmissbrauch sind unverzeihlich. Er saß wegen Selbstjustiz. Eine Bande von Cracksüchtigen hatte die Tochter eines befreundeten Paares gekidnappt. Er fand sie. Die Kleine war natürlich längst tot. Er wusste, was das System für die armen schuldunfähigen Mörder bereit hielt. Also drückte er selber ab.
Miami liebte ihn für das, was er getan hatte. Er war dadurch mehr zu einem der ihren geworden als alles, was er zuvor für die Stadt getan hatte. Er war einer dieser harten Kerle gewesen - sowohl als Cop als auch als Privatdetektiv. Der Zweck heiligt die Mittel und so. Hatte einen dieser Voodopriester halbtot geprügelt, bevor er im Revier ankam. Geholfen hat es ihm nichts. Zwar steht auf Kinderopfer in den USA noch immer die Todesstrafe, aber die Giftspritze kommt dem Steuerzahler sehr teuer zu stehen. Warum also soll ein braver Bürger für so ein Arschloch schuften? Clinton konnte das seinen Wählern nie richtig begreiflich machen. Also schickte er den ganzen Abschaum wieder zurück in die Kloaken, aus denen er heraus geflüchtet war.
Jeden Tag kamen irgendwelche Knastis bei uns an. One-Way-Haiti als ob in dieser Hölle nicht schon genug Seelen brutzelten. Egal welche Marionette zur Zeit den Präsidentschaftsthron inne hatte - es gab nur zwei Herrscher auf Haiti. Mich und diesen verhinderten Ghetto König. Ich hätte ihn stürzen können. Klar. Aber alle hätten gewusst, dass nur ich das Geld und die Macht dazu habe. Was nützt dir alles Macht, wenn ein aufgebrachter Mob dein Haus abfackelt? Nein, ich brauchte dieses Gegengewicht, das offiziell für alle Straftaten verantwortlich war und ein wenig mit seiner Armenabfütterung für Ruhe sorgte. Brot und Spiele oder - in unserem Fall - Kokain waren gut fürs Geschäft.
Wofür ich dann einen Privatdetektiv brauchte? Nun, als mein Enkel kurz vor der amerikanischen Invasion entführt wurde schrie natürlich ganz Haiti, der Ghettokönig hätte ihn. Meine Propaganda hatte glänzend gewirkt. Aber auch wenn der Herr über Shitcity herrscht, die kleine Chance, dass er meinen Enkel nicht hat, lässt mich nicht schlafen. Wenn er ihn hat ist er tot. Dann gnade ihm und diesem Land irgendein Gott, den er anbeten mag. Ich selbst werde es nicht tun.
Drei Schnüffler habe ich bereits los geschickt, um ihn zu finden. Den ersten - einen Einheimischen - hat man wenig später mit seinen Genitalien im Mund in seinem Auto gefunden. Danach war niemand auf der Insel mehr bereit, sich für mich umzuhören. Ein anderer verschwand auf Nimmerwiedersehen. Keine Berichte, keine Rechnungen, keine Ergebnisse. Keine Ahnung, ob er wirklich tot ist, oder sich nur irgendwo wünscht es zu sein. Der dritte war sehr vielversprechend. Ein widerlicher arroganter Scheißkerl, der jeden Haitianer verachtete. Er kam auch nur wegen des Geldes. Das ist immer ein Fehler. Er flog irgendwann wieder nach Hause. Zwei Monate fehlten ihm. Nun läuft er in Windeln durch einen Trailerpark. Haiti hat ihn zu dem Versager gemacht, der bereits in ihm steckte, unter den maßgeschneiderten Anzügen.
Warum ich trotzdem wieder einem Detektiv vertraue? Nun ja, er ist anders. Er ist nicht wegen dem Geld hier. Er hat schon mit Voodoo gearbeitet. Er kennt hier Menschen - auch wenn er sie hasst. Hass kann einen Menschen ganz schön auf Trab halten. Außerdem hat er nichts mehr, was ihn zu Hause hält. Das Gefängnis hat ihm fast alles genommen. Der Rest ist von einem Autofahrer umgenietet worden.
Er wird sich für mich umsehen. Sollte er mir selbst zu nahe kommen werde ich ihn bezahlen oder töten. Eigentlich ist mir beides egal. Nur den Jungen, den muss er mir finden. Immerhin ist er mein einziger männlicher Erbe. Oder glaubt wirklich jemand ernsthaft, dass ich das Carver Vermögen an eine Tochter mit Schwanz weiter gebe? Nein? Kluger Junge.
derwahnsinnhateinennamen - 4. Jul, 01:16


Tipps, Nr. 1
Als Jugendlicher war er ein erfolgreicher Sportler und boxte in der National Amateur League.
Wie sein Vater studierte er Geschichte arbeitete dann aber als Headhunter für verschiedene Firmen.
Er schrieb bisher zwei Romane von denen allerdings nur einer auf deutsch übersetzt wurde - unsere Geschichte.