Rätsel Nummero 110
Ich habe mein Leben den Armen gewidmet. Denen, die dem Leben alles abtrotzen und die trotzdem glücklich sind. Ein tapferes Volk, das immer wieder bedroht wurde. Kriegerische Nachbarn mit Guerillaarmeen, Militärführer oder der Hunger - dieses Land kann alles aushalten. Aber die Natur, die immer wieder verheerende Stürme über die Berge jagt, die lässt uns verzweifeln. Uns, das heißt die wenigen Menschen, die hier sind, um zu helfen. Wir verteilen Lebensmittel, bauen Schulen und Krankenhäuser. Wir kämpfen um jeden Dollar, der in diese arme Region voller tapferer Streiter des Alltags gepumpt werden muss.
Da bleibt nicht viel Zeit für etwas anderes. Die Einsamkeit ist furchtbar. Aber ich konnte doch nicht mein Leben über ihres stellen. Philip hat das nie verstanden. Er warf mir vor, dass, was wir hatten weg zu werfen. Ihm reichten die Briefe und die kurzen Momente des Glücks nicht, wenn ich einmal im Jahr nach Amerika zurück kam.
Er wurde sesshaft. Er heiratete. Er bekam das spießige Leben, wovon ich als Kind geträumt hatte. Ich konnte ihm dieses Glück nicht schenken. Nicht für ihn und seine Karriere da sein. Ich musste das einer anderen überlassen. Ihnen beiden machte ich das größte Geschenk: meine Lisa.
Sie wuchs in einem Land, meinem Geburtsland, auf, in einem festen Haus. Ohne Angst vor Regen und Hunger. Sie trug schöne Kleider, lernte Abschlussbälle, Theater, Kino und Bücher kennen. Ich ermöglichte ihr ein sorgenfreies Leben. Weit weg von mir. Philips neue Familie sollte auch die ihre werden. Ja es tat weh, wenn ich mir einmal jährlich gestattete, sie durch den Schulzaun zu beobachten.
Aber ich konnte doch keinen Kontakt aufnehmen. Ich war offiziell tot. Ob sie mich je verstehen wird? Ob ich je den Mut finde, mit ihr zu sprechen? Oder Philip die Wahrheit zu sagen? Er sieht sie jetzt an, wie mich, als wir Kinder waren: voller Liebe und stolz. Und auch diese Frau ... ich werde immer Lisas Mutter sein, auch wenn sie einer anderen Tochter wurde. Paradox, ich weiß.
Da bleibt nicht viel Zeit für etwas anderes. Die Einsamkeit ist furchtbar. Aber ich konnte doch nicht mein Leben über ihres stellen. Philip hat das nie verstanden. Er warf mir vor, dass, was wir hatten weg zu werfen. Ihm reichten die Briefe und die kurzen Momente des Glücks nicht, wenn ich einmal im Jahr nach Amerika zurück kam.
Er wurde sesshaft. Er heiratete. Er bekam das spießige Leben, wovon ich als Kind geträumt hatte. Ich konnte ihm dieses Glück nicht schenken. Nicht für ihn und seine Karriere da sein. Ich musste das einer anderen überlassen. Ihnen beiden machte ich das größte Geschenk: meine Lisa.
Sie wuchs in einem Land, meinem Geburtsland, auf, in einem festen Haus. Ohne Angst vor Regen und Hunger. Sie trug schöne Kleider, lernte Abschlussbälle, Theater, Kino und Bücher kennen. Ich ermöglichte ihr ein sorgenfreies Leben. Weit weg von mir. Philips neue Familie sollte auch die ihre werden. Ja es tat weh, wenn ich mir einmal jährlich gestattete, sie durch den Schulzaun zu beobachten.
Aber ich konnte doch keinen Kontakt aufnehmen. Ich war offiziell tot. Ob sie mich je verstehen wird? Ob ich je den Mut finde, mit ihr zu sprechen? Oder Philip die Wahrheit zu sagen? Er sieht sie jetzt an, wie mich, als wir Kinder waren: voller Liebe und stolz. Und auch diese Frau ... ich werde immer Lisas Mutter sein, auch wenn sie einer anderen Tochter wurde. Paradox, ich weiß.
derwahnsinnhateinennamen - 22. Apr, 00:01
