Rätsel Nummero 100
Heute verlassen wir die gewohnten Pfade. Wir befinden uns in klein BloggersLiteraturdorf. Es findet gerade eine Stadtversammlung statt, auf der es heiß hergeht. Ein furchtbares Verbrechen ist in der vorangegangenen Nacht passiert. In dieser Stadt werden demokratische Grundsätze groß geschrieben. Jeder Bürger darf seine Stimme erheben. Ob seine Meinung gehört wird oder zählt, das steht auf einem anderen Blatt. Ach ja, die Vorlage ist nicht ganz so literarisch, aber vielleicht erkennt ihr auch die ;-)
Von euch möchte ich wissen, welche literarischen Figuren sich hier unterhalten (Name der Figur, Autor, Buch). Für jede richtige Information gibt es einen Punkt. Der/diejenige mit den meisten Punkten gewinnt. Ihr habt dafür bis Freitag 15.00 Zeit. Viel Spaß.
1) Ich sehne mich, diese Rede hier vorzutragen. Wie ihr wisst, bin ich nicht erstklassig in Englisch. Meine Ideen sind normalerweise abnorm gut formuliert. Aber hier muss es auch so gehen. Ich habe meine Rede zurecht gelegt und habe vorher mit dem Wörterbuch gekämpft, das ihr mir geschickt habt. So werden meine Worte nicht zu klein und unanständig sein. Dies ist meine Gelegenheit, meinen Dank zu äußern, dass ich die Beschuldigte auf unserer Reise so wohlmütig und stoisch her bringen durfte. Ihr Eindruck bei mir war supergut. Sie wird unschuldig.
2) Ich möchte für meinen Bruder sprechen. Die Kojoten mögen heulen, wenn sie seiner gewahr werden, aber mein Bruder ist wie die Sonne, edel und rein. Es mögen einige Sommer vergangen sein, seit mein Bruder sich in dieser Stadt niedergelassen hat. Ihr alle habt ihn als ehrenwerten Gentleman kennen gelernt. Er wollte dem Ruf seiner Vorfahren gerecht werden und hat sich nur deshalb in dieser Stadt niedergelassen. Befragt eure Herzen, und ihr werdet in ihnen keinen Argwohn gegen meinen Bruder oder diese Frau finden.
3) Als erstes möchte ich darauf hinweisen, dass ich mit Wirkung vom letzten Ersten zum Hauptwachtmeister befördert wurde – und zweitens habe ich nicht die geringste Lust, mich hier mit ihnen zu unterhalten. Es ist meine Pflicht, nun ja, aber hier werden nur Lügengeschichten verbreitet. Es gibt kein Gesetz, nachdem ich die beiden festnehmen müsste. Da gebe ich ihnen Brief und Siegel drauf. Warum die beiden dann das Ganze geheim gehalten haben? Nun ja, denken sie wirklich, dass es hier nicht Mittel und Wege gibt, die beiden auf Schritt und Tritt polizeilich überwachen zu lassen: beispielsweise mit Hilfe einer gewissen Dame und ihrer Kristallkugel.
4) Die beiden glauben ja noch an das Glück. Als ob es so was geben würde! Glück. Ich weiß das. Ich habe schon alleine gegen Roboter gekämpft. Bewaffnet mit nichts. Freunde lassen einem im Stich. So ist das Leben nun mal. Erst recht, wenn man so unwichtig ist wie ich. Auch die beiden werden sich wieder trennen. Und dann, dann ist es auch mit dem Frieden in diesem Dorf vorbei. Ach wäre ich nur so eine wohlig seufzende Tür ohne Gehirn geworden, dann würde ich nichts befürchten müssen. So aber... Die Welt ist schlecht. Daran mag auch so ein kurzfristiger Rausch nichts ändern.
5) Ich weiß, ich bin nicht die, die eigentlich hier stehen sollte. Sie alle haben meine Freundin schriftlich geben, hier zu erscheinen. Nun weiß aber meine Freundin, so muss ich wenigstens annehmen, was diese Unterredung betreffen soll, und ist aus diesem Gründen, die ich nicht kenne, überzeugt, dass es niemandem Nutzen bringen würde, wenn die Unterredung zustande käme. Im übrigen erzählte sie mir erst gestern und nur ganz flüchtig davon, sie sagte hierbei, dass auch Ihnen jedenfalls nicht viel an der Unterredung liegen könne, Sie wären nur durch einen Zufall auf einen derartigen Gedanken gekommen und würden selbst auch ohne besondere Erklärung, wenn nicht schon jetzt, so doch sehr bald, die Sinnlosigkeit des Ganzen erkennen. Ich antwortete darauf, dass das richtig sein mag, dass ich es aber zur vollständigen Klarstellung doch für vorteilhaft hielte, Ihnen allen eine ausdrückliche Antwort zukommen zu lassen. Ich bot mich an, diese Aufgabe zu übernehmen und nach einigem Zögern gab meine Freundin mir nach.
6) Wenn zwei Leute zusammen gehören, dann sehe ich das sofort. Ich habe im Laufe der Zeit gelernt, hinter die Fassaden von Menschen gesehen. Nehmen wir mal meinen Mann, ihr habt ihn alle gekannt, meinen Joe. Nach Außen ein Traum. Aber zu Hause rutschte ihm die Hand aus – bis mir die Hand ausrutschte. Ich habe ihm den Sahnekrug über den Kopf gehauen. Ich wusste, er ist so ein Feigling, er wird mich danach nie wieder anrühren. Ich dachte er hätte es verstanden. Aber er hat meiner Kleinen, nun ja, das tut ja nichts zur Sache. Ich möchte sagen, wenn zwei Menschen sich wirklich lieben, dann muss man ihnen eine Chance geben. Ich werde mich anschließend nicht entscheiden, zu wem ich halte. Das werden die beiden schon für uns entscheiden. Ich glaube an euch.
7) Ich muss nun auch mal was sagen. Ich war nun ja des Öfteren schon verliebt und weiß, wie das ist. Ich meine, allein mit einer Tochter... Vor Allem mit einem so aufwendigen Job. Ich bin Taxifahrerin, wie ihr alle wisst. Ich kenne das. Ihr habt schon nicht genug Zeit, um euch um eure Tochter zu kümmern. Ihr hofft, dass eure unausstehliche Mutter, die nebenbei auch noch das Meiste bezahlen müsst, da ihr trotz eurer Arbeitszeiten längst nicht genug zum Leben verdient, und die Freundinnen des Mädchens sie schon auf den rechten Weg bringen. Und dann kommt da einer, der lernt mit eurer Tochter Mathe und Englisch, der lässt zwar seine Autozeitschriften überall rum liegen, aber der kümmert sich. Da hofft man doch wieder mal. Da glaubt man an das Gute um Menschen. Lasst uns doch auch an das Gute in den beiden glauben. Und sollten sie sich wirklich trennen, nun ja, dann wird unsere Stadt das auch überleben. Wir können ja Schleifen tragen: rosa für sie, blau für ihn. Dann ist die Situation auf jeden Fall klar.
Von euch möchte ich wissen, welche literarischen Figuren sich hier unterhalten (Name der Figur, Autor, Buch). Für jede richtige Information gibt es einen Punkt. Der/diejenige mit den meisten Punkten gewinnt. Ihr habt dafür bis Freitag 15.00 Zeit. Viel Spaß.
1) Ich sehne mich, diese Rede hier vorzutragen. Wie ihr wisst, bin ich nicht erstklassig in Englisch. Meine Ideen sind normalerweise abnorm gut formuliert. Aber hier muss es auch so gehen. Ich habe meine Rede zurecht gelegt und habe vorher mit dem Wörterbuch gekämpft, das ihr mir geschickt habt. So werden meine Worte nicht zu klein und unanständig sein. Dies ist meine Gelegenheit, meinen Dank zu äußern, dass ich die Beschuldigte auf unserer Reise so wohlmütig und stoisch her bringen durfte. Ihr Eindruck bei mir war supergut. Sie wird unschuldig.
2) Ich möchte für meinen Bruder sprechen. Die Kojoten mögen heulen, wenn sie seiner gewahr werden, aber mein Bruder ist wie die Sonne, edel und rein. Es mögen einige Sommer vergangen sein, seit mein Bruder sich in dieser Stadt niedergelassen hat. Ihr alle habt ihn als ehrenwerten Gentleman kennen gelernt. Er wollte dem Ruf seiner Vorfahren gerecht werden und hat sich nur deshalb in dieser Stadt niedergelassen. Befragt eure Herzen, und ihr werdet in ihnen keinen Argwohn gegen meinen Bruder oder diese Frau finden.
3) Als erstes möchte ich darauf hinweisen, dass ich mit Wirkung vom letzten Ersten zum Hauptwachtmeister befördert wurde – und zweitens habe ich nicht die geringste Lust, mich hier mit ihnen zu unterhalten. Es ist meine Pflicht, nun ja, aber hier werden nur Lügengeschichten verbreitet. Es gibt kein Gesetz, nachdem ich die beiden festnehmen müsste. Da gebe ich ihnen Brief und Siegel drauf. Warum die beiden dann das Ganze geheim gehalten haben? Nun ja, denken sie wirklich, dass es hier nicht Mittel und Wege gibt, die beiden auf Schritt und Tritt polizeilich überwachen zu lassen: beispielsweise mit Hilfe einer gewissen Dame und ihrer Kristallkugel.
4) Die beiden glauben ja noch an das Glück. Als ob es so was geben würde! Glück. Ich weiß das. Ich habe schon alleine gegen Roboter gekämpft. Bewaffnet mit nichts. Freunde lassen einem im Stich. So ist das Leben nun mal. Erst recht, wenn man so unwichtig ist wie ich. Auch die beiden werden sich wieder trennen. Und dann, dann ist es auch mit dem Frieden in diesem Dorf vorbei. Ach wäre ich nur so eine wohlig seufzende Tür ohne Gehirn geworden, dann würde ich nichts befürchten müssen. So aber... Die Welt ist schlecht. Daran mag auch so ein kurzfristiger Rausch nichts ändern.
5) Ich weiß, ich bin nicht die, die eigentlich hier stehen sollte. Sie alle haben meine Freundin schriftlich geben, hier zu erscheinen. Nun weiß aber meine Freundin, so muss ich wenigstens annehmen, was diese Unterredung betreffen soll, und ist aus diesem Gründen, die ich nicht kenne, überzeugt, dass es niemandem Nutzen bringen würde, wenn die Unterredung zustande käme. Im übrigen erzählte sie mir erst gestern und nur ganz flüchtig davon, sie sagte hierbei, dass auch Ihnen jedenfalls nicht viel an der Unterredung liegen könne, Sie wären nur durch einen Zufall auf einen derartigen Gedanken gekommen und würden selbst auch ohne besondere Erklärung, wenn nicht schon jetzt, so doch sehr bald, die Sinnlosigkeit des Ganzen erkennen. Ich antwortete darauf, dass das richtig sein mag, dass ich es aber zur vollständigen Klarstellung doch für vorteilhaft hielte, Ihnen allen eine ausdrückliche Antwort zukommen zu lassen. Ich bot mich an, diese Aufgabe zu übernehmen und nach einigem Zögern gab meine Freundin mir nach.
6) Wenn zwei Leute zusammen gehören, dann sehe ich das sofort. Ich habe im Laufe der Zeit gelernt, hinter die Fassaden von Menschen gesehen. Nehmen wir mal meinen Mann, ihr habt ihn alle gekannt, meinen Joe. Nach Außen ein Traum. Aber zu Hause rutschte ihm die Hand aus – bis mir die Hand ausrutschte. Ich habe ihm den Sahnekrug über den Kopf gehauen. Ich wusste, er ist so ein Feigling, er wird mich danach nie wieder anrühren. Ich dachte er hätte es verstanden. Aber er hat meiner Kleinen, nun ja, das tut ja nichts zur Sache. Ich möchte sagen, wenn zwei Menschen sich wirklich lieben, dann muss man ihnen eine Chance geben. Ich werde mich anschließend nicht entscheiden, zu wem ich halte. Das werden die beiden schon für uns entscheiden. Ich glaube an euch.
7) Ich muss nun auch mal was sagen. Ich war nun ja des Öfteren schon verliebt und weiß, wie das ist. Ich meine, allein mit einer Tochter... Vor Allem mit einem so aufwendigen Job. Ich bin Taxifahrerin, wie ihr alle wisst. Ich kenne das. Ihr habt schon nicht genug Zeit, um euch um eure Tochter zu kümmern. Ihr hofft, dass eure unausstehliche Mutter, die nebenbei auch noch das Meiste bezahlen müsst, da ihr trotz eurer Arbeitszeiten längst nicht genug zum Leben verdient, und die Freundinnen des Mädchens sie schon auf den rechten Weg bringen. Und dann kommt da einer, der lernt mit eurer Tochter Mathe und Englisch, der lässt zwar seine Autozeitschriften überall rum liegen, aber der kümmert sich. Da hofft man doch wieder mal. Da glaubt man an das Gute um Menschen. Lasst uns doch auch an das Gute in den beiden glauben. Und sollten sie sich wirklich trennen, nun ja, dann wird unsere Stadt das auch überleben. Wir können ja Schleifen tragen: rosa für sie, blau für ihn. Dann ist die Situation auf jeden Fall klar.
derwahnsinnhateinennamen - 3. Apr, 00:07

Also, erkannt habe ich bisher zwei, grüble aber noch weiter:
3) Buch: Neues vom Räuber Hotzenplotz; Autor: Ottfried Preußler; Sicht: Hauptwachtmeister Dimpfelmoser
4) Buch: Per Anhalter durch die Galaxie; Autor: Douglas Adams; Sicht: Marvin der depressive Roboter
Bei 2 tippe ich auf: Buch: Winnetou; Autor: Karl May; Sicht: Winnetou (aber nur wegen des 'mein Bruder' - in meinem Kopf ja irgendwie dauernd mit bayrischem Akzent gesprochen..)
Und bei 7 erinnert mich die gehässige Bemerkung über die Mutter an Loreley - aber das liegt sicher nur an den rosa und blauen Schleifen. ;)
2: richtig - 3 Punkte
3: richtig - 3 Punkte
4: richtig - 3 Punkte
7: falsch - 0 Punkte
--------------------------------------------
10 Punkte
Die Schleifen sind nur dazu da, die Klammer der Gilmore Girls Szene zu schließen.
Ein starker Start. Weiter so.
Also, die Folge ist natürlich die, in der Luke und Loreley zur Stadtratssitzung gehen und erstaunt feststellen dürfen, dass nach der Frage, ob Gipsy oder Andrew die Schuld an einem Unfall tragen, ihre Beziehung zum Tagesthema wird - weil sich vor Urzeiten mal die Besitzer eines Süßigkeiten- bzw. Blumenladens ineinander verliebt und später wieder getrennt haben und der Valentinstag daraufhin zur Katastrophe wurde, weil sich die Star's Hollow-Bewohner auf die Seite eines der beiden geschlagen hat.
(Ich erinnere mich deshalb so gut, weil die fünfte Staffel gerade auf Vox wiederholt wird und die Folge vor kurzem erst gesehen habe)
Staffel: 5; (recherchierte) Folge: 3 - Der Kaffee danach