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Donnerstag, 12. Februar 2009

Rätsel Nummero 208

Um welchen Roman handelt es sich hier? Wer hat ihn geschrieben und wer ist unsere - neue - Hauptfigur?

Ich weiß, er hat es aus den richtigen Gründen getan. Verzeihen kann ich es ihm trotzdem nicht. Meine Vergangenheit ist vorbei. Sie ist furchtbar, schmerzlich und ich will sie vergessen. Ich hatte eine grauenhafte Kindheit und ich habe mich gerächt. Der Preis, den ich bezahlt habe, war hoch. Zu hoch. Hätte ich es gewusst, ich hätte vielleicht anders gehandelt. Nein, das ist eine Lüge, und ich will doch ehrlich sein. Er musste sterben. Ich bedauere nur, dass sie nicht mit ihm gegangen ist. An dem Tag, als er meiner Schwester den Lippenstift schenkte war sein Leben vorbei. Ich habe es für sie getan, nicht nur für mich. Wer konnte denn ahnen, dass sie ins Feuer läuft, um ihre Schlampe von Mutter zu retten? Mit dieser Schuld muss ich leben. Ich vertraue keinem Mann mehr. Aber ihn werde ich dulden. Ich schulde es Jean. Immerhin ist er ihr Bruder.

Lange dachte ich, er wäre nicht gut für sie. Er erinnerte sie an ihren Vater, an all die Scheiße, die passiert ist. Er war ein wandelndes Schuldgefühl. Jean hat mal gesagt, sie wünschte sich, ihn beschützt zu haben. Er hat mal etwas großartiges getan. Mit zwölf hat er ein Mädchen gerettet. Danach hat ihr gemeinsamer Vater ihn genauso fertig gemacht, wie sie. Sie war das ja schon gewohnt, immerhin war ein Mädchen in der Familie nichts wert. Eigentlich keine Frau, oder wie ist es zu erklären, dass der Patriarch seine Frau umbringen kann und trotzdem auf seinem Grabmal die Creme de la Creme hohe Reden schwingt. Das hat damals keinen interessiert. Unfall und gut. Aber als endlich dieser Kotzbrocken ins Gras biss, da gingen die Ermittlungen richtig los. Ich weiß gar nicht, wer mehr Blut geleckt hatte, die Presse, Polizei oder die Staatsanwaltschaft. Jean war überzeugt, dass Jackson ihn umgebracht hat, Jackson dachte, dass sie es war. Beide logen und betrogen, um dem anderen zu helfen. Ich habe sie überzeugt, ihn zu verraten. Ich dachte, sie könnte das letzte bisschen Gute, das ihr geblieben ist, wegen diesem Winkeladvokat verlieren.

Aber er hat sie gerettet, er hat sie gefunden. Also müssen wir miteinander leben. Er wollte für sie ins Gefängnis. Unschuldig. Das ist ein großer Liebesbeweis. Das muss ich akzeptieren. Er wird bei uns willkommen sein, wenn es ihm besser geht. Diese Verrückte hätte es beinah geschafft ihn umzubringen. Ich werde ihn nie mögen, aber ich werde ihn in unserem Leben akzeptieren, solange er mich nie auf früher anspricht. Die Vergangenheit ist begraben, lasst uns eine bessere Zukunft genießen.


08.00 Tipp 1
09.00 Tipp 2
10.00 Tipp 3
18.00 Lösung

Du schlumpfst gerade rechtzeitig um den Schlumpf zu schlumpfen!



Credits: Week In Blue

"Es war der Schlumpf!"

"Sie dürfen sich nicht schlumpfen!"

"Aber es war der Schlumpf!"

"Natürlich schlumpfte er das! Deswegen schlumpfen sie ja hier!"

"Nein, sie müssen mir schlumpfen! Es ist ein Schlumpf gewesen, ein Schlumpf, ohne Schlumpf!"

"Ich schlumpfe, ich schlumpfe!"

"Sie schlumpfen es nicht, denn sie schlumpften nicht da! Es schlumpft alles wahr..."

"Selbstverständlich, das schlumpfe ich ihnen doch, alle haben es ihnen geschlumpft!"
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