Rätsel Nummero 207
Um welchen - historischen - Roman handelt es sich hier? Von wem ist er und wer ist unsere neue Hauptfigur?
Ihr Juden habt mir mein Kind gestohlen. Euren Eid habt ihr gebrochen. Ich hätte es mir denken können – ich wollte dem Kleinen ein Vater sein. Auch wenn er ein Bastard ist. Er sollte Titel und eine Stellung haben. Mit starker Hand hätte ich ihn aufgezogen. Ich weiß selbst wie es ist niemanden über mir zu haben, der ein Kind den rechten Weg weist. Ihr aber habt ihn vor mir versteckt. Die beiden Menschen, denen ich am meisten vertraute haben mich verraten. Ich habe für den Ruhm und Stolz der Christenheit gekämpft – bin den Ruf des Kreuzes gefolgt. Das ist der Dank. Mein eigener Sohn wird in den Irrlehren aufgezogen, wenn ich hart bleibe. Wenn ich nachgebe werden die Moslems geschont.
Vielleicht kann ich ihr doch vertrauen. Sie wird ihm das Kind nicht leichten Herzens überlassen haben. Die Mischung aus Scham, Angst, Zorn und Liebe in ihren Augen, als ich die Hand gegen sie erhob. Ich, der Beschützer der Frauen und Kinder! Aber ich konnte mich beherrschen. Es ist eines Königs nicht würdig, ein schwaches Weib zu schlagen. Die Schuldigen aber werde ich bestrafen. Es kann nicht sein, dass ich an der Leine des Judens zappele.
Sie hat mich nie verstanden. Als ich sie zu mir aufs Pferd nahm hatte sie Angst. Wer aber die Tiere nicht liebt und wen sie nicht lieben, der ist verflucht. Meine ritterlichen Tugenden, meine Pferde und Falken, sie hat es nie verstanden. Sie ist doch eine Jüdin durch und durch. Und sie verwehrt unserem Sohn die Taufe und damit seinen rechtmäßigen Platz im Himmelreich.
Nun, sie werden beide nicht siegen. Der Krieg wird kommen. Das Land meiner Vorfahren wird wieder mir gehören. Die Dankbarkeit des Papstes wird uns stützen. Zu lange habe ich auf die falschen gehört, die mir immer kompliziertere Bündnisse anboten. Die Münzen mit meinem Gesicht sind weit bis in das Reich des Kalifen gedrungen. Die Art des Judens, mir zu schmeicheln. Nun wird mein Schwert folgen.
08.00 Tipp 1
09.00 Tipp 2
10.00 Tipp 3
18.00 Lösung
Ihr Juden habt mir mein Kind gestohlen. Euren Eid habt ihr gebrochen. Ich hätte es mir denken können – ich wollte dem Kleinen ein Vater sein. Auch wenn er ein Bastard ist. Er sollte Titel und eine Stellung haben. Mit starker Hand hätte ich ihn aufgezogen. Ich weiß selbst wie es ist niemanden über mir zu haben, der ein Kind den rechten Weg weist. Ihr aber habt ihn vor mir versteckt. Die beiden Menschen, denen ich am meisten vertraute haben mich verraten. Ich habe für den Ruhm und Stolz der Christenheit gekämpft – bin den Ruf des Kreuzes gefolgt. Das ist der Dank. Mein eigener Sohn wird in den Irrlehren aufgezogen, wenn ich hart bleibe. Wenn ich nachgebe werden die Moslems geschont.
Vielleicht kann ich ihr doch vertrauen. Sie wird ihm das Kind nicht leichten Herzens überlassen haben. Die Mischung aus Scham, Angst, Zorn und Liebe in ihren Augen, als ich die Hand gegen sie erhob. Ich, der Beschützer der Frauen und Kinder! Aber ich konnte mich beherrschen. Es ist eines Königs nicht würdig, ein schwaches Weib zu schlagen. Die Schuldigen aber werde ich bestrafen. Es kann nicht sein, dass ich an der Leine des Judens zappele.
Sie hat mich nie verstanden. Als ich sie zu mir aufs Pferd nahm hatte sie Angst. Wer aber die Tiere nicht liebt und wen sie nicht lieben, der ist verflucht. Meine ritterlichen Tugenden, meine Pferde und Falken, sie hat es nie verstanden. Sie ist doch eine Jüdin durch und durch. Und sie verwehrt unserem Sohn die Taufe und damit seinen rechtmäßigen Platz im Himmelreich.
Nun, sie werden beide nicht siegen. Der Krieg wird kommen. Das Land meiner Vorfahren wird wieder mir gehören. Die Dankbarkeit des Papstes wird uns stützen. Zu lange habe ich auf die falschen gehört, die mir immer kompliziertere Bündnisse anboten. Die Münzen mit meinem Gesicht sind weit bis in das Reich des Kalifen gedrungen. Die Art des Judens, mir zu schmeicheln. Nun wird mein Schwert folgen.
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derwahnsinnhateinennamen - 9. Feb, 00:20


