70.200 Samples in 33 Sekunden
Joachim Kreidler will mit diesem ungewöhnlichen Musikstück auf einen Misstand im Urheberrecht hinweisen.
Mittels eines Programmes hat Kreidler einen Song von 33 Sekunden Länge geschaffen, in dem 70.200 Klangfetzen aus fremden Songs vorkommen. Diese Samples will er nun einzeln bei der GEMA anmelden. Für jedes Sample hat er ein Formular ausgefüllt. Die LKW-Ladung Papier, die sich daraus ergibt, will er am 12. September 2008 um 11 Uhr bei der der GEMA-Generaldirektion Berlin in der Bayreuther Straße 37 einreichen. Schaulustige sind eingeladen vorbeizukommen.
„Die heutigen Technologien ermöglichen es, Kulturgüter in gigantischen Dimensionen zu verbreiten und kreativ weiterzuverarbeiten, leider steht dem auf rechtlicher Seite das veraltete Urheberrecht im Weg.“
Die Frage, die hinter der Aktion steht ist nicht neu: Ab wann wird Kunst, die sich Zitaten bedient etwas eigenes. Und inwieweit darf die Justiz oder ein Künstler in die Weiterverarbeitung seiner Ideen eingreifen. Kann und sollte Kunst überhaupt bürokratisch erfasst werden? Allerdings sollte es einen Vergütungsanspruch aus dieser Weiterverarbeitung geben. Die verschiedenen Interessen werden durch das geltende Urheberrecht nur unzureichend berücksichtigt. Auch wenn Kreidlers Idee auf den ersten Blick als pure Provokation wirkt weist sie auf ein tatsächliches Problem hin. Sein Song ist eine Art Collage der Möglichkeiten.
Ein Witz von Kreidlers Homepage:
Mail an Kreidler: Herr Kreidler, was sagen Sie dazu, ich überbiete Sie jetzt und komponiere ein Stück mit 80200 fremden geistigen Eigentümern!
Kreidler: Vergessen Sie's, das ist eine billige Kopie meiner Idee und fällt unter Diebstahl geistigen Eigentums.
Eine sehr gute Darstellung der Hintergründe findet ihr bei Gulli und natürlich bei Heise Online.
Mittels eines Programmes hat Kreidler einen Song von 33 Sekunden Länge geschaffen, in dem 70.200 Klangfetzen aus fremden Songs vorkommen. Diese Samples will er nun einzeln bei der GEMA anmelden. Für jedes Sample hat er ein Formular ausgefüllt. Die LKW-Ladung Papier, die sich daraus ergibt, will er am 12. September 2008 um 11 Uhr bei der der GEMA-Generaldirektion Berlin in der Bayreuther Straße 37 einreichen. Schaulustige sind eingeladen vorbeizukommen.
„Die heutigen Technologien ermöglichen es, Kulturgüter in gigantischen Dimensionen zu verbreiten und kreativ weiterzuverarbeiten, leider steht dem auf rechtlicher Seite das veraltete Urheberrecht im Weg.“
Die Frage, die hinter der Aktion steht ist nicht neu: Ab wann wird Kunst, die sich Zitaten bedient etwas eigenes. Und inwieweit darf die Justiz oder ein Künstler in die Weiterverarbeitung seiner Ideen eingreifen. Kann und sollte Kunst überhaupt bürokratisch erfasst werden? Allerdings sollte es einen Vergütungsanspruch aus dieser Weiterverarbeitung geben. Die verschiedenen Interessen werden durch das geltende Urheberrecht nur unzureichend berücksichtigt. Auch wenn Kreidlers Idee auf den ersten Blick als pure Provokation wirkt weist sie auf ein tatsächliches Problem hin. Sein Song ist eine Art Collage der Möglichkeiten.
Ein Witz von Kreidlers Homepage:
Mail an Kreidler: Herr Kreidler, was sagen Sie dazu, ich überbiete Sie jetzt und komponiere ein Stück mit 80200 fremden geistigen Eigentümern!
Kreidler: Vergessen Sie's, das ist eine billige Kopie meiner Idee und fällt unter Diebstahl geistigen Eigentums.
Eine sehr gute Darstellung der Hintergründe findet ihr bei Gulli und natürlich bei Heise Online.
derwahnsinnhateinennamen - 23. Aug, 20:31




