Meet the Fishers
Die Fishers sind ein ganz normaler Familienbetrieb. Eine Familie mit einer minderjährigen Tochter und zwei Söhnen, von denen der eine im Betrieb mitarbeitet, während der zweite Sohn nach Seattle das Weite gesucht hat. Beim alljährlichen Weihnachtschaos will man sich treffen und alle Beteiligten hoffen, die Feiertage ohne große Wunden hinter sich zu bringen. Aber natürlich kommt es anders: Nathaniel Fisher, das Familienoberhaupt stirbt bei einem Autounfall. Nun muss die Familie zusammen rücken, um das marode Unternehmen vor Konkurrenz, Gesundheitsamt und Bankrott zu retten.

Das alles könnte, oh Moment, das IST im Großen und Ganzen auch der Plot von Brothers And Sisters. Warum ist Six Feet Under dann so anders? Der schnuckelige kleine Familienbetrieb ist ein Bestattungsunternehmen. Die Familie - liebenswert aber total verklemmt - versucht den Schein aufrecht zu erhalten, während alle Mitglieder - gewollt oder ungewollt - Drogen konsumieren und ihren Trieben nach gehen. Jeder Charakter ist schräg aberdeswegen trotzdem ausgesprochen sympathisch. Zum Beispiel David ("Dexter" Michael C. Hall) der während der ersten Season verzweifelt versucht seine Homosexualität zu verstecken oder Ruth (Frances Conroy), die depressive Witwe, die sich nicht zwischen ihrem Blumenhändler und dem Liebhaber entscheiden kann, da beide ihr nicht viel bedeuten. Alle laufen mehr oder weniger charmant vor ihren Gefühlen davon. Dieser Weg wird - bei einem Beerdigungsinstitut nur natürlich - von zahlreichen Leichen gepflastert. So beginnt jede Folge mit einem Tod. Der Geist begleitet die einzelnen Familienmitglieder oft durch die ganze Folge und gibt gerne ungefragten und nur ab und zu willkommenen Rat.
Credits: SkyAboveWater
Spätestens nach der Anfangssequenz ist also jedem klar, dass es sich um eine Serie von einem Privatsender - in diesem Fall HBO - handelt. Trotz aller Skurrilität ist Six Feet Under in erster Linie eine Dramaserie, bei der der rabenschwarze Humor selten zu kurz kommt. So werden alle Facetten des Lebens einer Familie und des Todes gezeigt.
Es hätte wenig Sinn, eine ganze Staffel zusammenzufassen. Daher nur eine kleine Empfehlung für all die, die sich nicht zwischen gut dosiertem Drama und schwarzem Humor entscheiden wollen. Tod kann überraschend unterhaltsam sein.
Gebraucht gibt es zurzeit alle 5 Staffeln für durchschnittlich 15 Euro plus Porto auf dem Amazon Marketplace.
Und zum Abschluss noch ein Lesetipp: LetMeEntertainYou hat sich ein mögliches Zusammentreffen von Sex And The City und Six Feet Under ausgemalt (das müsste wohl in S3 Ep. 13 Escape From N.Y. passiert sein, L.A. schien ansonsten eher einen abschreckenden Eindruck auf die Ladys gemacht zu haben). Witzige Idee, stilistisch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Viel Spaß damit!

Das alles könnte, oh Moment, das IST im Großen und Ganzen auch der Plot von Brothers And Sisters. Warum ist Six Feet Under dann so anders? Der schnuckelige kleine Familienbetrieb ist ein Bestattungsunternehmen. Die Familie - liebenswert aber total verklemmt - versucht den Schein aufrecht zu erhalten, während alle Mitglieder - gewollt oder ungewollt - Drogen konsumieren und ihren Trieben nach gehen. Jeder Charakter ist schräg aber
Credits: SkyAboveWater
Spätestens nach der Anfangssequenz ist also jedem klar, dass es sich um eine Serie von einem Privatsender - in diesem Fall HBO - handelt. Trotz aller Skurrilität ist Six Feet Under in erster Linie eine Dramaserie, bei der der rabenschwarze Humor selten zu kurz kommt. So werden alle Facetten des Lebens einer Familie und des Todes gezeigt.
Es hätte wenig Sinn, eine ganze Staffel zusammenzufassen. Daher nur eine kleine Empfehlung für all die, die sich nicht zwischen gut dosiertem Drama und schwarzem Humor entscheiden wollen. Tod kann überraschend unterhaltsam sein.
Gebraucht gibt es zurzeit alle 5 Staffeln für durchschnittlich 15 Euro plus Porto auf dem Amazon Marketplace.
Und zum Abschluss noch ein Lesetipp: LetMeEntertainYou hat sich ein mögliches Zusammentreffen von Sex And The City und Six Feet Under ausgemalt (das müsste wohl in S3 Ep. 13 Escape From N.Y. passiert sein, L.A. schien ansonsten eher einen abschreckenden Eindruck auf die Ladys gemacht zu haben). Witzige Idee, stilistisch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Viel Spaß damit!
derwahnsinnhateinennamen - 8. Mai, 00:03
