Rätsel Nummero 111
Sie sollten mir dankbar sein, dass ich trotz der Gefahr zu ihnen raus gehe. Ohne mich hätten sie nichts zu beißen. Im Dauerregen der englischen Langrohre müde und hungrig kämpfen? Da erscheint die Desertation viel verlockender... Da denkt der Soldat nicht mehr an den Strick und die Schande sondern an ein gutes Essen und die Arme seiner Liebsten. Aber wenn ich mit meinen dicken Bohnen und den Zigaretten auftauche... Dann ist wieder Leben in der Bude. Da erwacht der Kampfeswille. Ich bin der wichtigste Mannschaftsteil der Truppe. An meiner Gulaschkanone entscheidet sich Sieg oder Niederlage.
Es wird ja immer gesagt, je besser die Armee, desto schlechter das Essen. Aber bei uns ist das anders. Wir bieten eine abwechslungsreiche gesunde Kost. Brot und Wurst, das sind immer gute Grundlagen für eine Mahlzeit. Dazu Bohnen oder Erbsen, da bleibt der Magen lange voll und die Muskeln sind geschmeidig. Wir wollen keine verzogen Bürschchen an die Front schicken. Wir haben nur eine Antwort für die verweichlichten Feinschmecker da draußen, die nach Käse und Froschschenkeln gieren, Kugeln.
Aber wer weiß, vielleicht kämpft gar nicht Deutschlands Elite in meiner Kompanie. Vielleicht hat die Feindespropaganda schon angeschlagen. Statt Giftgas locken sie geschickt mit Steak und Champagner. Jedenfalls höre ich immer nur Beschwerden. Ich käme zu spät. Sie hätten schon Hunger. Das Essen wäre kalt. Sind das Soldaten oder Kleinkinder. Sie sollten froh sein, dass ich zu ihnen heraus krieche. Wenn mich eine Granate trifft haben sie gar nichts mehr zu essen. Klar verpflege ich sie auch lieber, wenn sie im Lager sind. So ist das ja nichts. Aber Soldaten im Quartier bringen nun mal nichts. Da muss man sie auch nicht bei Laune halten.
Jedenfalls bin ich auch mal großzügig. Letztens zum Beispiel: Die Kompanie war am Abend zuvor zurück verlegt worden. Während der letzten Tage war es ruhig an der Front geworden. Ich hatte Essen für 150 Mann dabei. Außerdem Kautabak und Zigaretten. Es fanden sich aber nur knapp achtzig Mann vor meiner Feldküche ein. Es hatte in der Nacht überraschend viel Langrohr und dicke Brocken gegeben. Die halbe Stellung war unter dem Dauerbeschuss aufgerieben worden. Eigentlich hätte ich dann natürlich auch nur Essen für achtzig Mann ausgeben dürfen. Aber die Jungs haben so gebettelt... Es ist nun mal Krieg. Das Land baut auf die Schultern dieser mageren Burschen. Und wir - seine Soldaten - sind die Besten der Besten.
Es wird ja immer gesagt, je besser die Armee, desto schlechter das Essen. Aber bei uns ist das anders. Wir bieten eine abwechslungsreiche gesunde Kost. Brot und Wurst, das sind immer gute Grundlagen für eine Mahlzeit. Dazu Bohnen oder Erbsen, da bleibt der Magen lange voll und die Muskeln sind geschmeidig. Wir wollen keine verzogen Bürschchen an die Front schicken. Wir haben nur eine Antwort für die verweichlichten Feinschmecker da draußen, die nach Käse und Froschschenkeln gieren, Kugeln.
Aber wer weiß, vielleicht kämpft gar nicht Deutschlands Elite in meiner Kompanie. Vielleicht hat die Feindespropaganda schon angeschlagen. Statt Giftgas locken sie geschickt mit Steak und Champagner. Jedenfalls höre ich immer nur Beschwerden. Ich käme zu spät. Sie hätten schon Hunger. Das Essen wäre kalt. Sind das Soldaten oder Kleinkinder. Sie sollten froh sein, dass ich zu ihnen heraus krieche. Wenn mich eine Granate trifft haben sie gar nichts mehr zu essen. Klar verpflege ich sie auch lieber, wenn sie im Lager sind. So ist das ja nichts. Aber Soldaten im Quartier bringen nun mal nichts. Da muss man sie auch nicht bei Laune halten.
Jedenfalls bin ich auch mal großzügig. Letztens zum Beispiel: Die Kompanie war am Abend zuvor zurück verlegt worden. Während der letzten Tage war es ruhig an der Front geworden. Ich hatte Essen für 150 Mann dabei. Außerdem Kautabak und Zigaretten. Es fanden sich aber nur knapp achtzig Mann vor meiner Feldküche ein. Es hatte in der Nacht überraschend viel Langrohr und dicke Brocken gegeben. Die halbe Stellung war unter dem Dauerbeschuss aufgerieben worden. Eigentlich hätte ich dann natürlich auch nur Essen für achtzig Mann ausgeben dürfen. Aber die Jungs haben so gebettelt... Es ist nun mal Krieg. Das Land baut auf die Schultern dieser mageren Burschen. Und wir - seine Soldaten - sind die Besten der Besten.
derwahnsinnhateinennamen - 25. Apr, 00:07
